Coriolan-Tagebuch:

(Der Verfasser dieses Tagebuchs vertritt nur seine eigene Meinung. Fragen, Kommentare, Kritik, Rückmeldungen und Anregungen zum diarium bitte an: inform@coriolan.in)

22.10.2018:

Der weltweit bekannte Holocaustleugner Professor Faurisson hat gestern Abend, am 21. Oktober 2018 gegen 19:00 Uhr das Zeitliche gesegnet. Möge er in Frieden ruhen. Die demokratischen Systemknechte werden dagegen die Sektkorken knallen lassen.

Faurissons Ableben ging ein öffentlicher Auftritt in seiner Geburtsstadt Shepperton voraus, wo er einen Vortrag halten wollte, der jedoch durch die panische Einschaltung der örtlichen Brandsirenen von der hysterisch aufgeschreckten Demokratenbande zum Abbruch gebracht wurde. Die Veranstaltung wurde also bekämpft, obwohl der Revisionismus in England nicht gesetzlich verboten ist.

Nach seiner Rückkehr nach Frankreich, erlag Prof. Faurisson dann einem schweren Herzinfarkt.

“Ich bedauere Ihnen mitteilen zu müssen, dass mein Bruder Robert gestern, Sonntag den 21. Oktober um ca. 19:00 Uhr verstorben ist. Gerade als er durch die Tür seines Hauses in Vichy kam, als er von einer Reise zu seinem Geburtsort in Shepperton (UK) zurückkehrte, brach er vermutlich wegen eines massiven Herzschlags zusammen.

Es hatte ein Treffen mit Freunden gegeben, die zweimal heftig von Gegnern seiner Ansichten unterbrochen wurden. Ein Video von bocage-info unten zeigt es. Ich begleitete ihn bei dieser Gelegenheit

Sein 90. Geburtstag sollte am 25. Januar stattfinden.” – Jean Faurisson

“Wir haben uns gestern im Anchor-Hotel (Shepperton) getroffen, das in die Geschichte eingehen wird, weil der Professor dort seinen letzten Vortrag gehalten hat. Er hat mir gesagt, verstandesklar und unbezwingbar wie immer, daß er sehr erschöpft ist: er ahnte, daß sein Ende bevorsteht.” – Joe Fallisi

Das Video über die mit Brandsirenengeheul unterbrochene Veranstaltung findet sich unter dem Titel: “Faurisson sème la panique dans sa ville natale”

21.10.2018:

Gegenüber der AfD bin ich schon immer sehr skeptisch gewesen und meine nach wie vor, würden die Deutschen nicht mehr wählen gehen, wäre dieses System gekippt, egal, ob mit oder ohne AfD und vor allem, ohne daß uns der Westen wieder als Nazis an die Wand stellen kann.[…] – Brutus

Die AfD ist nüchtern betrachtet nur ein Placebo um die Politikverdrossenheit zu therapieren. Zuletzt gaben bei den Sonntagsfragen rund 30% der Befragten an, nicht mehr wählen zu gehen. Bei der BTW17 waren es um die 24%, was immerhin schon die zweitstärkste Fraktion war. Die AfD allerdings zieht viele Unzufriedene an, vor allem patriotisch-völkisch Gesinnte, die aufgrund ihrer geistigen Unterwerfung gegenüber den USA immer noch nicht begriffen haben, “wo der Hase im Pfeffer liegt”. Was überall zu beobachten ist: Die AfD sorgt insgesamt für eine erhöhte Wahlbeteiligung.

Was mich beinahe verzweifeln lässt, sind die gebetsmühlenartig vorgetragenen Ablenkungen von der Wirklichkeit.

Da es die “reale” Demokratie nur in der Theorie und Phantasie gibt, muß man letztlich zu dem Schluß kommen, daß das was wir in der Realität erleben, die real existierende Demokratie ist. Und somit ist jeder Versuch, daraus ein anderes politisch-formelles System zu zimmern (Oligarchie/Plutokratie/Linksfaschismus/Kleptokratie usw.) vor allem das: eine Ablenkung von der Wirklichkeit.

Diese typische, bis zum Abwinken durchexerzierte Umetikettierung, ist letztlich immer eine Entschuldigung der Demokratie, und ihrer Funktionseliten. Wer auch immer behauptet, daß wir nicht in einer “echten”, “realen”, oder gar “lauteren” Demokratie leben, betreibt keine Systemkritik, sondern der oder die unterstützt das System mit einem Pardon.

Eine Wendung zum Guten aber kann und wird es erst dann geben, wenn eine große Zahl von Menschen laut in die Welt hinausschreit: “Wir haben die Demokratie satt, und wir lehnen sie ab!”

20.10.2018:

Hoeneß und Rummenigge ging es in der gestrigen Pressekonferenz nicht nur um eine kritische Berichterstattung, insofern ist es zu kurz gegriffen, ihnen Dünnhäutigkeit vorzuwerfen. Bei den Reaktionen, die die Stellungnahme des Bayern-Vorstands ausgelöst haben, erkennt man leider vor allem eines:

So fristen die meisten ihre Tage als politisch große Kinder, denen die Zusammenhänge unerkannt bleiben, was sie indes häufig nicht daran hindert, über Dinge, von denen sie nichts verstehen, >>Meinungen*<< zu äußern, und zwar nicht selten mit einer ebenso hohlen wie hilflosen Empörungsemphase. –Dr. Thor von Waldstein, “Die entfesselte Freiheit”, S. 50

Es ist auf den Sport bezogen nichts anderes, der übliche Bambini americani lässt sich von einer “Info-Häppchen-Kultur” bedienen, und obwohl er die Zusammenhänge nicht begriffen hat, glaubt er, seine “eigene Meinung” dazugeben zu müssen.

Unter anderem hat Karl-Heinz Rummenigge in der Pressekonferenz vorgestern sichtlich verzweifelt eine Kultur des “Dealens” beklakgt. Er sagte wortwörtlich, “daß nur noch gedealt wird”. Was er damit meinte, ist der Austausch von internen Informationen zwischen Spielerberatern und Medien, gegen Gefälligkeiten und positive Berichterstattung. Dafür gibt es in politics ein Fachwort: Korruption. Rummenigge gab weiterhin zu verstehen, daß er heilfroh sei, nicht unter solchen korrupten Bedingungen aktiver Fußballer gewesen zu sein.

Persönlich habe ich mich wegen dem Kommerziellen, weil es nicht mehr um Fußball, sondern nur noch ums Geld geht, schon vor Jahren geistig-seelisch vom Profifußball abgewandt. Aber solche Entwicklungen, wie sie Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge nun beschrieben haben, die sollten doch auch “Fans” zum Denken bringen, die grundsätzlich – sagen wir es höflich – nichts gegen Geldherrschaft einzuwenden haben?

19.10.2018:

Momentan echauffieren sich viele Leute über eine Pressekonferenz des FC Bayern. Und aus dem Fanlager dringen immer lautere Rufe nach dem Rücktritt der führenden Köpfe des deutschen Fußballrekordmeisters.

Hoeneß, Rummenigge, Beckenbauer und Hopfner haben aus dem FC Bayern München erst einen Weltverein gemacht. Damit ist ihnen ein Kunststück gelungen, zu dem es auf nationaler Ebene keinen Vergleich gibt. Dahinter steckt Arbeit, Herzblut, Leidenschaft und, was ebenso wichtig ist, Frustrationstoleranz. Ich trete hier nicht an, um die Führungsriege des FCB zu verteidigen, denn in meinen Augen, handelt es sich bei den genannten Männern um typische Bonzen und Kapitalistenschweine, die vorrangig auf den Profit aus, und dafür bereit sind, über Leichen zu gehen.

Allerdings hat sich der Bayern-Vorstand damit nur dem neoliberalen Weltmarkt angepasst. Und es kommt nicht von ungefähr, daß Leute wie Rummenigge und Hoeneß bei politisch-informierten Zeitgenossen als Prototypen des Neoliberalismus’ aufgefasst werden.

Dennoch lässt sich nicht leugnen, daß die amtierenden Bayern-Chefs über Jahrzehnte hart und aktiv für den FC Bayern gearbeitet haben, und das mit außergewöhnlich großem Erfolg. Ihre Arbeit war so erfolgreich, daß sich im Zuge der vielen Titel und Meisterschaften, Millionen von Anhängern, Mitläufern und Trittbrettfahrern um den Verein scharten, deren Ansprüche mittlerweile oftmals nicht mehr satifizierbar sind. Der FCB müsste wahrscheinlich jede Saison das Triple spielerisch glänzend gewinnen, damit so manche Leute einfach mal ihre Nörgelschnauze halten, obwohl ihre eigene Rolle seit jeher nur auf das passive Zuschauen begrenzt war.

Hört man diese Passiven, Nichtsleistenden reden, wissen sie immer alles besser, und man kann es sich schon denken: Setzte man ihre Verberssungsvorschläge nur um, wäre der FCB auf Anhieb und ewig unschlagbar. Das kann man sich einreden, solange man selbst keine Verantwortung trägt, und solange man sich selbst nicht dem heftigen Kritikgewitter der Öffentlichkeit stellen muß, das für Männer wie Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß längst Routine geworden ist. Diese Leute sind es seit Jahrzehnten gewohnt, nach jeder Niederlage des FCB mit Hohn und Spott übergossen zu werden, und sie haben es dennoch fertiggebracht, den Verein an der Spitze zu halten. Viele andere deutsche Vereine sind nach kurzzeitigen Hochphasen und Titelgewinnen schnell wieder auseinandergebrochen, wenn der Erfolg ausblieb. Es fehlt den meisten Fans an Phantasie, um sich leibhaftig ausmalen zu können, wie brutal und schnellebig das Fußballgeschäft geworden ist.

Die entscheidende Frage ist, ob es von Anstand zeugt, wenn Bayern-Fans nun ihren Frust und ihre Wut über ein paar verlorene Spiele und eine erwartbar bescheidene Saison, auf jene Männer richten, denen sie das ganze Bayern-Spektakel zu verdanken haben, dem sie in den letzten Jahrzehnten als “Fans” beiwohnen durften? Undank ist der Welten Lohn, das zeigt sich nirgends deutlicher als beim Profisport.

Klar, wenn Leute wie Hoeneß und Rummenigge sich auf das Grundgesetz berufen, und darüber jammern, daß sie sich in ihrer Menschenwürde verletzt sehen, hat das irgendwo einen schalen Beigeschmack. Das ist letztlich nichts anderes, als wenn Räuber und Diebe sich verwahren, als Verbrecher beschimpft zu werden. Dennoch finde ich, sollte man als Bayern-Fan den Appell der Bayern-Bosse nicht allzu leichtfertig in den Wind schlagen, und sich vielleicht mal die Frage stellen, wie man selbst handeln würde, steckte man in ihrer Haut.

18.10.2018:

Stefan Zweig in “Die Welt von Gestern” über die österreichische Hauptstadt Wien:

“Hier waren die Nibelungen gefahren, hier hatte das unsterbliche Siebengestirn der Musik über die Welt geleuchtet, Gluck, Haydn, und Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms und Johann Strauss, hier waren alle Ströme europäischer Kultur zusammengeflossen, am Hof, im Adel, im Volk war das Deutsche dem Slawischen, dem Ungarischen dem Spanischen, dem Italienischen, dem Französischen, dem Flandrischen im Blute verbunden, und es war das eigentliche Genie dieser Stadt der Musik, alle diese Kontraste aufzulösen in ein Neues und Eigenartiges, in das Östereichische, in das Wienerische. Aufnahmswillig und mit einem besonderen Sinn für Empfänglichkeit begabt, zog diese Stadt die disparatesten Kräfte an sich, entspannte, lockerte, begütigte sie; es war lind hier zu leben, in dieser Atmosphäre geistiger Konzilianz, und unbewusst wurde jeder Bürger dieser Stadt zum Übernationalen, zum Kosmopolitischen, zum Weltbürger erzogen.”

Das liest sich auf den ersten Blick ganz großartig, geradezu traumhaft. Man kommt in Versuchung, dem Nationalismus abzuschwören, und sich flugs auf den Weg ins gelobte Multikultiland aufzumachen.  Auf den zweiten Blick wird man jedoch erkennen, daß Stefan Zweig nur die strahlende Seite der Medaille beschrieb. Die Kehrseite der Medaille waren die unschönen Begleiterscheinungen des habsburgerischen Vielvölkerstaats, und die wurden offenbar von Zweig gänzlich ausgeblendet, oder aber eben der “Erzpest”, dem Nationalismus in die Schuhe geschoben. Daß eben sein gelebter Internationalismus die Wurzel allen Übels sein könnte, kam dem jüdischen Schriftsteller nie in den Sinn. 

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Mir ist leider nicht bekannt, ob das für ganz Deutschland zutrifft, aber in unserer Region gilt eine “Story” lediglich als eine ausgedachte Lügengeschichte, die mit reichlich Phantasie ausgeschmückt ist. Will man jemandem offensichtlich einen Bären aufbinden, bekommt man häufig zur Antwort: “Jetzt erzähl mir hier keine Story!”

Wäre schön, wenn man die ARD-Sendungen, die unter dem Titel “Die Story” gesendet werden, in genau diesem Sinne begreift.

16.10.2018

Ich muß gestehen, daß mich das, was mit diesem Land passiert, wenn es nicht mehr das Land unserer Nachkommen, sondern das Land anderer Leute ist, nicht die Bohne interessiert. – Prof. Robert Hepp (Junge Freiheit, 2010, “Über den Volkstod reden”)

Viele Patrioten und “Konservative” werden Professor Hepps Einstellung bemängeln. Aber ich nicht. Denn die weitaus schlimmere Haltung, legt ein Großteil des deutschen Restvolkes an den Tag. Diesen eigenartigen, umerzogenen Menschenschlag interessiert es nicht, was mit Deutschland passiert, unabhängig davon wem das Land gehört.

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Herbert Grönemeyer ruft den Endsieg der deutschen Globalisierungsfanatiker aus:

“Niemand ist deutscher als andere, es gibt nicht das Deutschland, es gibt Millionen Deutschlands” – Herbert Grönemeyer bei der #Unteilbar-Demonstration für Umvolkung in Berlin

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In Luxemburg, wo am Sonntag wie in Bayern “gewählt” wurde, gibt es eine Wahlpflicht. Was für ein unendlicher Horror, die Demokratie.

15.10.2018

Das Furchtbarste beim “Kampf gegen Rechts” ist die Politik-Vereinnahmung der gesamten Gesellschaft. Das ist in “unserer Demokratie” viel schlimmer als unter den Nazis im Dritten Reich.

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Noch ein Wort zum gestrigen Tag, der eigentlich traumhaft schön war. War als gebürtiger Trierer zum ersten Mal oben auf der Porta Nigra, – luftig in der Höhe – und der Ausblick über die Innenstadt, hat etwas Erhabenes, wenn man rundherum von antiker Baukunst umgeben ist. Anschließend ging es zum Essen in ein Trierer Kultrestaurant, wo man echte Trierische Gerichte anbietet. Für mich gab es Kappes Teerdisch, für die Dame an meiner Seite Gefülltes, wobei es sich um mit Hackfleisch gefüllte Kartoffeln handelt, die mit Käse überbacken werden.

Wir waren den Dom besichtigen, beten, und haben uns die schöne Seite der Stadt angesehen. Nicht umsonst gilt Trier als “Zentrum der Antike”. Hinzu kam ein sonniges Wetter wie aus dem Bilderbuch, gleichwohl es für die Jahreszeit völlig untypisch ist. Dennoch alles ganz wunderbar, bis ich die Nachricht von dem Überfall auf Götz Kubitschek und Ellen Kositza hörte. Das vernagelte mir den Rest des Tages, und wühlte mich ungemein auf. Heute frage ich mich wieso? Geht mich doch gar nichts an, und umgekehrt hätte es gewiss keine große Solidarität gegeben, wenn ich mit meiner Kleinen ein paar Antifas zum Opfer gefallen wäre.

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Mein Tagebucheintrag vom 14.10.2018 fiel bei Sezession im Netz einmal mehr der Zensur zum Opfer, und genau das ist auch der Grund, warum ich diese Beiträge hier veröffentliche und dokumentiere. Dafür stecke ich selbst zuviel Zeit und Energie in die Debatte, um meine Aufsätze im Spam-Ordner weggeschmissen zu sehen. Die Antwort auf meinen Beitrag folgte indes in einem anderen Strang:

“Kommentar Redaktion:
Es gibt zwischen Kritik und manischer Klugscheißerei einen Unterschied. Ihn zu kennen, ist die Voraussetzung jedes konstruktiven Beitrags.” – Sonntagsheld (80) – Wo sind sie, die vom breiten Stein…

Auszug aus dem Buch “Tristesse Droite – Die Abende von Schnellroda”:

Raskolnikow: “Ich weiß auch gar nicht, ob die Hoffnung immer so ein Ausmaß annehmen muß. Also ich hab’ keine Hoffnung, daß es in Deutschland oder Europa wieder so wird wie im Mittelalter.[…] Vielleicht muß man nicht ganz so gierig sein.”

Kositza: “Das ist ja nicht gierig. Also: Was bedeutet Ihnen das Volk? Ist es Ihnen Wurst?”

Raskolnikow: “Ja.”

Kubitschek: “Mir ist es nicht egal”.

Das war für mich die schönste und hoffnungsvollste Stelle in dem ganzen Buch, der Moment als Herr Kubitschek Raskolnikow entgegenhielt: “Mir ist es nicht egal”.

Mir auch nicht. Und vielleicht ist dies das einzige Band, das mich mit dem Netzwerk von Götz Kubtischek vereint.

In den vergangenen Tagen habe ich mir sehr oft die Frage gestellt, was die wahre Motivation hinter der dem “PR-Coup” war, die der Antaios Verlag auf der Frankfurter Buchmesse abzog. Die Antwort auf diese Frage findet sich auch in dem Büchlein “Tristesse Droite”.

Dahinter steckt eben vorwiegend die Enttäuschung darüber, daß man trotz seiner herausragenden Bildung nie von der bundesdeutschen Intelligenzija anerkannt und akzeptiert wurde. Es ist die Verbitterung darüber, daß man nicht den gesellschaftlichen Status genießt, der einem auf Grund eigener intellektueller Verdienste und Leistungen zusteht. Mit der Frage nach dem habituellen Unterschied zwischen einem Fußballstadion und Halle 4.1 auf der Frankfurter Buchmesse, gaben sie mir selbst wieder zu verstehen, wofür sie bei Sezession in erster Linie kämpfen.

Das ist alles vertretbar und auch nachvollziehbar, man möchte für sein Lebenswerk die verdiente Anerkennung und Aufmerksamkeit, was nur allzu menschlisch ist. Aber um einen Punkt kommt man nicht herum: Den einfachen Deutschen und die einfache Deutsche auf der Straße, interessiert es nicht die Bohne, ob der neurechte Antaios-Verlag dem gleichgeschalteten Medienkartell in der BRD ein lokimäßiges Schnippchen geschlagen hat. Habe mich wie üblich umgehört, und niemand aus meinem Umfeld hat von den Vorgängen auf der Frankfurter Buchmesse Notiz genommen.

“Da kommen wir zu der Frage, mit wem man sich noch verbunden fühlt. Wo also das klammernde Kriterium ist. Die Fremdheit den Niederungen des eigenen Volkes gegenüber, ist etwas das sich so durchzieht.” – Götz Kubitschek, “Tristesse Droite”, S. 151

Die Niederungen des eigenen Volkes vertrete dagegen ich. Ich brauche kein Geheimnis daraus zu machen, daß ich nur ein einfacher Arbeiter bin, und zu mehr als einem mittelmäßigen Realschulabschluß hat es bei mir halt nicht gereicht. Um mir und meinen Anliegen Gehör zu verschaffen, bleibt mir daher gar keine andere Möglichkeit als mich den Mitteln der Polemik, der Bissigkeit und des Spotts zu bedienen. Ja, ich feuere Giftpfeile ab, um den Autoren und Lesern bei Sezession Denkanstöße zu verpassen, und ja, meine Wortmeldungen sind in den wenigsten Fällen konstruktiv zu verstehen. Leser, die den pragmatischen Kurs bei der Sezession uneingeschränkt und vollumfänglich unterstützen, hat man zudem genug.

Sollte ich mit meinen Spitzfindigkeiten in den letzten Tagen zu weit gegangen sein, dann tut es mir leid. Mir fällt es leicht, Fehler einzugestehen, denn ich habe dadurch wenig an Ansehen zu verlieren.

Dennoch bin ich mittlerweile wieder an dem Punkt, wo sich für mich persönlich die Frage stellt, was ich denn da noch soll, wenn es denen sowieso nicht darum geht, “die Niederungen” des deutschen Volkes zu erreichen, das heißt jene entwurzelte Lach- und Spaßgesellschaft, in der ich mich bewege und aus der es für mich auch keinen Ausweg gibt. Warum sollte ich das Netzwerk finanziell unterstützen, bei ihnen Bücher bestellen, ihre rechtsintellektuelle Zeitschrift weiterhin abonnieren, wenn es letztlich so ist, daß man grundverschiedene Klientels im Visier hat?

Was ich von den Konservativen und Gutbürgerlichen in der BRD halte, lässt sich in höflichen Worten höchstens so sagen: Ich habe nichts für sie übrig. Mir dämmert aber so langsam, daß ich manischer Klugscheißer so blöd bin, eben jene Bourgeoisie auch noch zu füttern.

14.10.2018

Nach meinem Stänkern gegen den “PR-Coup” des Antaios-Verlages bei der Frankfurter Buchmesse, wollte die Redaktion von Sezession im Netz von mir wissen:

Kommentar Redaktion:
So, lieber Herr Martini, jetzt mal Butter bei die Fische. Welches Verhalten auf der Buchmesse schlagen Sie vor? Auf welchem Feld sollte ein Verleger sich wie bewegen? Was ist der Unterschied zwischen einem Verlag, der Identitären Bewegung, einer Partei und einem Demonstrationsbündnis? Gibt es einen habituellen Unterschied zwischen einem Fußballstadion und Halle 4.1?” – Buchmesse, vorletzter Tag: Yilmaz, Lichtmesz, Sommerfeld

Vorab:

“Der neurechte Verleger Götz #Kubitschek ist am Samstagabend nach der Buchmesse in Frankfurt überfallen worden. Er sei vor einer Pizzeria «wie aus dem Nichts» von hinten an den Kopf getreten und beschimpft worden.” – Götz Kubitschek in Frankfurt überfallen

Das tut mir ehrlich leid, und ich danke dem Herrn, daß nicht noch schlimmeres passiert ist.

Ich muß allerdings zu dem Schluß kommen, daß ich mit meinen Bedenken völlig richtig lag, und daß es keine gute Idee war, sich durch die Hintertür auf die FBM zu schleichen. Es ist wahr: Für einen Buchverleger ist eine berühmte Buchmesse in gewöhnlichen Zeiten naturgemäß “the Place to be”.

Wir leben aber nicht in gewöhnlichen Zeiten, und müssen uns neue Strategien überlegen, was noch sinnvoll ist, und was nicht. Götz Kubitschek und Frau Kositza haben mit ihren Mitarbeitern in Frankfurt unnötigerweise ihr Leben riskiert.

Aus meiner Sicht sind die Verhältnisse vorläufig geklärt. Die Charakterschwäche ist in unserem Volk zu weit verbreitet, [ was mír leider Gottes auch hier oft in die Augen sticht ] und die Möglichkeiten, neue “rechte” Leser und Denker zu gewinnen, sind auf absehbare Zeit erschöpft. Die Neigung, sich in die eigene Tasche zu lügen, und Unbequemen aus dem Weg zu gehen, ist der Pferdefuß der Deutschen.

Seit der “Flüchtlingskrise” ist soviel Zeit vergangen. Man hätte sie nutzen können, um die wenigen guten politischen Autoren, die aus Deutschland stammen, zu rezipieren, und man hätte sich Argumentationswaffen für den Diskurs anlesen können, mit denen die Dekonstruktionen von Systemtrollen und Systemschergen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Man hätte den ganzen angloamerikanischen Ballast über Bord werfen, und die Demokratie auf ihre wahren “Werte” überprüfen können. Das und vieles mehr hätte man tun können.

Indes: Fußball, Weiber, Urlaub, und Autos sind eben wichtiger. Was in den gleichgeschalteten deutschen Leitmedien vermittelt wird, ist ausschließlich dafür entscheidend, was in unserem Volk gesagt, gedacht und gefühlt wird. Diese Kanäle sind und bleiben für uns jedoch verschlossen. Wir werden sie auch nicht mit einem eleganten Lächeln betreten dürfen, ohne daß unsere Gesinnung der öffentlichen Meinung als etwas sehr Böses und äußerst Verabscheungswürdiges vorgestellt wird. Womit wir wieder bei der vermaledeiten “Umerziehbarkeit” wären, die laut Siegfried Gerlich bei unserem Volke so “erstaunlich” erscheint.

Wer nicht hören will, muß fühlen. Das weiß jedes Kind. Von daher bleibt einem aus meiner Sicht nichts übrig, als das fortdauernde Siechtum des deutschen Volkes konsterniert zu beobachten, und zu hoffen, daß es alsbald zu einer Wirtschaftskrise wie in den 1920er Jahren kommt. Stichwort: Euroschuldenpolitik. Erst eine große Not, wird die Verhältnisse zum Tanzen bringen, wie man so schön sagt.

Was die Neue Rechte unterdessen tun kann, muß nach dem Überfall in Frankfurt auf K. und K., und der gleichzeitigen Riesendemonstration für Umvolkung in Berlin, neu bedacht werden. Die wichtigste Aufgabe besteht wohl darin, die wenigen Reste an “linken” Denkern (Lutz Meyer fand seinen Weg schließlich auch zur Sezession.), die man noch erreichen kann, zu einer gemeinsamen Querfront zu animieren, egal wie abgedroschen dieser Begriff klingen mag. Dazu bräuchte es womöglich bei einigen sturrechten Autoren ein Umdenken. Man muß sich folgende Frage stellen: Ist es sinnvoll, das divide et impera, das nur der Spaltung dient, ohne Vorbehalte mitzuspielen? Alain Soral, was immer man von ihm halten mag, hat folgende Devise ausgegeben: Eine Rechte der Werte, eine Linke der Arbeit. Das scheint mir nicht das schlechteste Motto, um zukünftig etwas zu bewegen. Dieses Credo schließt nämlichen niemanden aus.

13.10.2018

Dr. Curio von der AfD widmete gestern im Bundestag seine komplette Redezeit wieder dem Islam. Damit brachte er die versammelte Multikultimannschaft von CDU, SPD, FDP, GRÜNEN und Linken zum ausrasten. Wütendes und gehässiges Gepöbel in seine Richtung war der allgemeine Tenor.

Bei Curio handelt es sich fraglos um einen der brilliantesten Köpfe der AfD. Was mich bei ihm stört, ist der bedingungslose Einsatz für Demokratie, Grundgesetz und die ominöse Menschenrechtscharta. Das Problem an der ganzen Sache ist nämlich, daß es sich bei diesen Werkzeugen um die Wurzel unserer Probleme handelt, sie sind und waren dafür verantwortlich, das deutsche Volk für die Umvolkung gefügig zu machen, und darüberhinaus zum Volkstod zu animieren. Wer also gegen den völkischen und kulturellen Suizid ist, und dann das Grundgesetz und die freiheitlich-demokratische Grundordnung als Waffe einsetzt, sollte längst erkannt haben, daß diese Waffe nicht geladen ist.

Ich verstehe, daß sich ein Mann wie Dr. Curio nicht gegen die FDGO und das Grundgesetz stellen kann, seine politische Kaltstellung wäre die sofortige Folge. Die Frage aber bleibt, ob uns wirklich damit gedient ist, wenn er einen Großteil seiner Energie und seines rhetorischen Geschicks in den Kampf gegen die Mohammedaner steckt.

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Wenn man Curio zuhört, könnte man den Eindruck gewinnen, daß er starken Haß auf den Islam empfindet. Das wäre leider ein konkreter Hinweis auf eine starke Verblendung, unter der beispielsweise auch der Pianist und Lektor Siegfried Gerlich leidet. Dem bleibt nur entgegenzuhalten:

Was ich bei Gerlich vermisse, ist die Benennung des Hauptfeindes, also desjenigen, der dafür die Verantwortung trägt, „daß die Islamisierung in einer kulturell erschütterten und nihilistisch erschöpften Gesellschaft neue einfache Gewissheiten verbreiten könnte“ (Rolf Peter Sieferle, Das Migrationsproblem, Waltrop/Berlin 2017, S.134).

Und diesen fruchtbaren Boden für die Islamisierung haben nicht die Moslems geschaffen, sondern das von den US-Amerikanern vor knapp 73 Jahren installierte und über mehr als zwei Generationen in (West-) Deutschland in seiner Perfidie kontinuierlich ausziselierte Politsystem des Liberalismus.

Nicht die nomadische Lebensweise des „Kameltreibers Mohammed“ (G 3.2) oder die „kulturelle Misere des Islam“ (G 1.1), sondern das anything goes des Westens hat bewirkt,

– daß die Deutschen keine Kinder mehr in die Welt setzen,

– daß die Deutschen ihre Großväter als Verbrecher anzusehen sich anmaßen,

– daß der Stolz auf das Eigene und die Achtung vor dem Erbe der Vorfahren zerstört sind,

– daß die Deutschen sich immer noch von einer verfassungsbrecherischen classe politique regieren lassen, die sie unter Begleitung medialer Rattenfängermelodien dem großen Austausch entgegenführt,

– daß die Deutschen sich von ihrem höchsten Gericht oktroyieren lassen, ein Volk habe es nie gegeben, wer für dessen Erhalt eintrete, sei „Nazi“,

– daß die Deutschen militärisch wehrlos sind,

– daß die Deutschen seit 2015 in einem Land ohne Kontrolle der Grenzen leben,

– daß nahezu alle öffentlichen Einrichtungen, von den Schulen bis zu den Universitäten, von den Kirchen bis zu den Gerichten, in einer unbeschreiblichen Art und Weise heruntergekommen und unfähig sind, ihren Aufgaben gerecht zu werden.

Und die Muslims sind auch nicht dafür verantwortlich,

– daß die Deutschen das verloren haben, was der von Gerlich ebenfalls in Bezug genommene Geschichtsphilosoph Ibn Chaldun als Asabiya bezeichnet hat: das Vermögen, welches Gemeinschaften zusammenhält und sowohl ihre Achse und ihren Lebensnerv als auch die Summe ihrer Lebensenergie darstellt und

– daß die Deutschen gar nicht mehr zu ahnen scheinen, was man mit kämpferischer Kraft, Opfersinn, Zornmut und Erbitterung des Herzens alles erreichen könnte, wenn man denn nur wollte.

Wir haben also vor allem ein hausgemachtes Immunschwächeproblem, durch das die Gefahr der Beseitigung des Eigenen durch Fremde heraufbeschworen worden ist. Oder wie Martin Lichtmesz in Fortführung von Arthur Moeller van den Bruck formuliert hat: „Die Völker gehen nicht am Islam, sondern am Liberalismus zugrunde.“

Tatsächlich besetzen die Migranten nur die Räume, die wir ohne Not freiwillig geräumt haben und weiter räumen. Eine besondere Aggressivität der Landnehmer, etwa in Gestalt einer „Radikalisierung des Islam“ (G 2.3), ist gar nicht von Nöten; die schuldstolze Ursprungsbevölkerung gefällt sich in der Rolle des Hans im Reeducationglück, der am Ende ausschließlich durch eigenes Tun oder Unterlassen alles verliert. – Dr. Thor von Waldstein

12.10.2018

Wenn Demokraten davon faseln, “verlorengegangenes Vertrauen” wieder zurückzugewinnen, bekennen sie sich zu ihrer Schuld. Es wäre keine schlechte Idee, sie darauf festzunageln, mit dem berühmten Sprichwort: “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er stets die Wahrheit spricht”.

Die Demokraten allerdings lügen sobald sie den Mund aufmachen, das ergibt sich bereits aus der verlogenen Geschichtsschreibung. Sie müssen lügen, rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche. Das Lügen ist ihr täglich Brot, nur bitten Sie nicht um Vergebung. Sie lügen einfach weiter, und glauben ernsthaft, das Volk für alle Zeit betrügen zu können.

Überlegt euch also sehr gut, ob ihr Aussagen von Demokraten noch Glauben schenken wollt, und das gilt ganz besonders auch für die Alternative für Deutschland. Wer’s macht, ist zumindest in meinen Augen ein Schwachsinniger, der es dann im Endeffekt nicht besser verdient, als auf’s Kreuz gelegt zu werden.

In der Pokersprache nennt man Spieler, die sich leicht abzocken lassen, “Fish”. Was uns zu einem hübschen Kunstlied von Franz Schubert führt. Die Forelle, die Gefahr läuft, sich angeln zu lassen.

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„Mehr Respekt vor demokratischen Institutionen wäre angebracht, liebe AfD!“

Das empfiehlt Andreas Staier, der aus unserer Region stammt und mit einem Kollegen bekannt ist. Habe die Aufforderung angenommen und ihn allerdings wissen lassen, daß ich vor demokratischen Institutionen nicht mehr Respekt zeige als vor einem Lokus.

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Hab heute früh im Radio gehört, daß Camille Saint-Säens, der ein französischer Nationalist mit Leib und Seele war, Beethoven und Wagner trotz großen Widerstandes auf den Spielplan setzte.

Das sind so Sachen, an denen sich ablesen lässt, ob man es mit einer großen Persönlichkeit zu tun hat.

Zeigen Sie mir mal einen deutschen Nationalisten, oder auch deutsche Nationalistin, der/die sich zugleich für die Wiederentdeckung von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Maurice Ravel oder Claude Debussy einsetzt. Nur eine/n einzigen bitte.

Deutsche Nationalisten sind in unseren Tagen eine unbedeutende Minderheit. Ich meine, wer bekennt sich als Person des öffentlichen Lebens heutzutage noch zum Nationalismus? Könnte sich ein Christian Thielemann gar nicht leisten. Die demokratischen Gesinnungswächter würden ihn sofort mit der Nazikeule niederknüppeln und der öffentlichen Meinung zum Fraß vorwerfen.

Das ist das eine Problem. Und das andere findet man auf der Straße. Ich hab’s bei einer Merkel-muss-weg-Demo in Hamburg erlebt, und man kennt es von PEGIDA-Videos. Dort reicht es soeben noch für die deutsche Nationalhymne, ‘Die Gedanken sind frei’, und allenfalls ‘Kein schöner Land’.

Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Anfang ist, oder das Ende.

Die beiden von mir geschilderten Phänomene zusammengefasst: Der gewöhnliche, bundesrepublikanische Deutsche hat jeglichen Bezug zur europäischen Kunstgeschichte verloren. Und das sogenannte Bildungsbürgertum ist quer durch die Bank auf die demokratische Multikultidoktrin geeicht, und hat somit dem Nationalismus abgeschworen. So finden die einen keinen Weg zu dem, was sie aus der angloamerikanischen Jauchegrube befreien könnte, und die anderen keine Möglichkeit, ihre kulturelle Bildung dem eigenen Volk dienstbar zu machen. Das nennt man wohl einen Teufelskreis.

11.10.2018

Die Ignoranz, mit der die Deutschen seit 1945 das ihnen feindlich gesinnte System namens Demokratie unterstützen, lässt sich sehr schwer ertragen. Ich habe bis heute in meinem Umfeld keinen Menschen gefunden, mit dem ich mich einmal über das alte Europa austauschen könnte. Gespräche der Kollegen, Freunde und Familie drehen sich letztlich immer nur um das, was Dr. Thor von Waldstein als das “konsumistische Flittergold” der BRD bezeichnete. Ein oberflächlicher, unerwachsener Schein, überdeckt das tiefe seelische Elend unseres Volkes. Das erklärt, warum ich meine Volksgenossen immer nur über Urlaub, Autos, Frauen und Fußball quatschen höre. Kann man auch im Deutschlandforum deutlich sehen: Es gibt Deutsche, die der Meinung sind, Bundesliga und Champions League seien tatsächlich wichtig. Als gäbe es nichts anderes im Leben. Die Deutschen erkennen die Lage nicht, in der sie sich befinden. Dr. von Waldsteins Einschätzung zu Folge, hat unser Volk auf quasi allen Gebieten, “den historischen Tiefstand seiner Geschichte” erreicht. Die Deutschen ficht das nicht an. Selbst die amerikanische Kulturindustrie, die ihr Leben durchdringt, nehmen sie nur so nebenbei wahr, es steckt überhaupt kein tieferes Interesse dahinter. Das erkennt man unter anderem daran, daß sich kein Schwein für die Texte der zeitgenössischen Musik interessiert. Alles dient nur noch der Berieselung und der Ablenkung, nicht aber dem Nachdenken oder der Konzentration. Was ich damit meine: Die Deutschen sind behindert.

Unter diesen Umständen hätte wahrscheinlich auch Don Quichotte schnell das Handtuch geworfen. Idealismus wird heute in Deutschland nicht nur nicht belohnt, er wird sogar bekämpft. Vor allem dann, wenn man sich nicht zu den Idealen der Demokraten und ihrer Herrchen bekennt. Bei diesen demokratischen Idealen handelt es sich vorrangig um finanzielle Interessen, alles wird dem Geld untergeordnet. Das zweite Ideal, das mit dem Materialismus einhergeht, ist der Fortschritt, dem gefälligst alles zu weichen hat. Nichts darf dem Fortschritt im Weg stehen. Schon gar nicht Volk, Land und Kultur. Was den Fortschritt bedroht, muß – nötigenfalls mit brutaler Gewalt – dem Erdboden gleichgemacht werden.

Allen hier Mitlesenden empfehle ich folgende Hausaufgabe: Findet mal einen Deutschen, der euch etwas Brauchbares über das Konzert für die linke Hand von Maurice Ravel berichten kann. Immerhin schrieb der französische Komponist Ravel das Stück in Auftrag des deutschen Interpreten Paul Wittgenstein. Das sollte doch also für uns Deutsche von Interesse sein, wo wir so oft hören, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft ist?

Hier interpretiert Elena Gurevich das Werk, Michael Klonovskys Ehefrau. Klonovsky lässt es nicht selten stolz raushängen, daß er eine Jüdin geheiratet hat, und keine Deutsche, und wer ihm das nicht nachsehen kann, beweist damit im Grunde nur eine Engstirnigkeit, die für Deutsche typisch ist, mögen sie sich als rechts, links, konservativ, oder was auch immer betrachten. Ich habe die beiden, Gurevich und Klonovsky, im März diesen Jahres bei ihrer Soiree im Brahmsfoyer der Laiesz-Halle zu Hamburg erleben dürfen, und es gibt so ein paar Bilder, die sich bei mir eingebrannt haben. Klonovsky tigerte schon vor dem Beginn der Veranstaltung durch den Saal, äußerlich total lässig und entspannt, mit einem Glas Wein in der Hand. Das hat schon einen gewissen Eindruck bei mir hinterlassen. Der schönste und unvergesslichste Moment, war allerdings der, als die Grazie des Abends den Saal betrat. Die Selbstsicherheit und Verve, mit der Elena Gurevich auf ihren hohen Pfennigabsätzen und dem wallenden Kleid das Foyer betrat, war schlicht atemberaubend. An den Wänden Skulpturen von Mahler und Brahms, was noch für einen zusätzlichen Effekt sorgte. Bis dahin kannte ich so eine Ausstrahlung nur aus dem Fernsehen, und ich meine hier nicht die künstliche Erscheinung einer Barbara Schöneberger. Gurevich erschien natürlich, aber dennoch unfassbar grazil.

Wie stark sie am Klavier ist, kann man in dem Video oben hören, daß sie ein solches Werk wie das von Ravel öffentlich aufführt, sagt im Grunde schon alles aus. Wittgenstein, für den das Stück geschrieben wurde, hatte große Schwierigkeiten mit den Anforderungen, die Ravel an ihn stellte, und darüber zerbrach auch das freundschaftliche Verhältnis der beiden Männer; die Beziehung zwischen Komponist und Interpret.

10.10.2018

“Rechtspopulistische” Parteien und Bewegungen in Europa zeichnen sich nicht nur durch eine passive Übernahme der alliierten Narrative bzgl. des Zweiten Weltkriegs aus, diese Erzählungen werden als Diskurswaffe gegen liberalisitsche Ideologeme wie den Multikulturalismus aktiv und in zuweilen zugespitzter Weise verwendet, häufig mit mit einem ausgeprägt anti-deutschen Einschlag. Eine verbreitete Interpretation dieses Phänomens ist es, der Rhetorik eine bloß taktische, funktionale Rolle zuzuweisen. Allerdings denke ich nicht, dass diese Interpretation zutrifft, zumindest nicht ausschließlich.”Ergon

Wie ungeheuer wichtig der Revisionismus wäre, habe ich bei SiN bestimmt schon 100 Mal geschrieben. Kein einziger Schreiber oder Autor ist darauf eingegangen. Stattdessen muß man sich mit Elaboraten begnügen, wie sie von Martin Sellner wieder auf vier Seiten ausgebreitet wurden.

Ein kluger Kopf wird nicht umhin kommen, die Feigheit und die Kollaboration dahinter zu erkennen.

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“In der heutigen Welt noch die >> traditionelle Ehe << zu verteidigen, bedeutet, das Stalltor zu verriegeln, nachdem das Pferd ausgerissen ist. Kurz gesagt: Wir müssen aufhören, wie >> Konservative << zu denken, und uns überlegen, wie allein auf der Grundlage der primitiven menschlichen Natur eine erträgliche Ordnung wieder hergestellt werden kann.” Roger Devlin im Vorwort zu seinem Buch “Sex, Macht, Utopie”

Devlin kam durch die Lektüre von französischen Quellen zu seinen Ansichten. Genau gesagt, über den russischstämmigen Philosophen Alexandre Kojève, der von 1933 bis 1939 eine Vertretungsprofessur in Paris innehatte, wo er für die Wiederentdeckung Hegels in Frankreich sorgte. Kojèves Hauptwerk, “Introduction à la lecture de Hegel”, erstand Devlin für eine Handvoll Dollar im französischen Viertel von New Orleans.

“Meine Kritik an zeitgenössischem weiblichen Verhalten jedoch, gilt nur für Frauen, die den heutigen Zeitgeist versinnbildlichen; solche, die sich von den ganz normalen Pflichten >> befreit << haben, die ihrem Geschlecht in jeder gesunden Gesellschaft obliegen. Natürlich ist der Einwand, daß >> nicht alle Frauen so sind <<, immer zutreffend – er klingt jedoch ein wenig danach, als wolle man die Beulenpest in Schutz nehmen, weil sie während der großen Epidemie des 14. Jahrhunderts immerhin nicht die gesamte Menschheit ausgerottet hat.” Roger Devlin, “Sex, Macht, Utopie”, S. 10

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“Seine sprichwörtliche Blauäugigkeit, seine wahrhaft bürgerliche Dummheit hat alle großen Katastrophen der deutschen Geschichte zu verantworten…”Johannes K. Poensgen

Als Johannes Poensgen zu dieser Feststellung in dem Beitrag “Sankt Michael” kam, notierte ich noch in mein Tagebuch:

“Damit sind die Betrüger, Hinterlistigen und Falschspieler wie gewöhnlich fein raus, und bekommen ad hoc durch Opferbeschuldigung die Absolution erteilt.”26.10.2017

Wenn ich mir vergegenwärtige, mit welcher Verblendung Schreiber bei Sezession im Netz das real existierende System namens Demokratie in der BRD schön reden, mit welcher Selbstüberschätzung sie sich für “vernünftig” und “gemäßigt” halten, und mit welcher Naivität sie ihren Verstand immer wieder von den gleichen verlogenen Begriffen umnebeln lassen, muss ich meine Verteidigung in mancherlei Hinsicht revidieren.

“Das hab’ ich sehr früh gerochen, daß die Konservativen, sowohl Politiker, Lehrer als auch Bürger, hinter ihrer seriösen Fassade verhurte Dreckschweine sind, die nur deshalb zu Strauss, Barzel und Kohl halten, auf UdSSR und DDR wild eindreschen und die USA in den Himmel heben, weil sie, wenn sie sich auf die westlich-kapitalistische Seite stellen, mehr Geld in der Tasche haben.

Ich hätte das sogar verstehen können, wenn sie es wenigstens zugegeben und nicht dauernd andere Argumente vorgeschoben hätten, *daß die Ossis nur darauf warten, über uns herzufallen, die Russen den Dritten Weltkrieg vorbereiten, der Kommunismus erzböse ist, uns die Amis schließlich die Freiheit gebracht haben, wir wählen und reisen können … und wem das nicht paßt, der soll gefälligst nach drüben gehen*.

Am liebsten hätte ich ihnen in’s Gesicht gespuckt, weil ich gerochen habe, was ihre wahre Motivation ist, und sie von dem, was sie dauernd verteufeln, dem Marxismus, keinen blassen Dunst haben.”Brutus

09.10.2018

Lüge, Verrat, Niederträchtigkeit und Heimtücke: Das hat man als Bürger in einer Demokratie zu erwarten. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Köder, mit dem sich die widerständigen Reste des deutschen Volkes an der Nase herumführen lassen, besteht aus Placebos und Halbwahrheiten. Beispiele dafür folgen.

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Wenn Deutsche es mit Churchill halten und behaupten, die Demokratie sei die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen aller anderen, wird mir mittlerweile schlecht vor Ekel und Abscheu. Soviel Unterwürfigkeit muss man erst einmal an den Tag legen können. Das lässt sich auch nicht mehr auf Charakterwäsche zurückführen, sondern eher auf Charakterschwäche.

“Denn man muß zugeben, daß die Deutschen heutzutage nicht das haben, was man Charakter nennt.” – Madame de Stael

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Bei Sezession im Netz meldet sich Martin Sellner seit langer Zeit mal wieder zu Wort. Dessen Beiträge sind ohnehin größtenteils zum Fremdschämen, darüber kann seine große Belesenheit und das krampfahft zur Schau gestellte Auftreten als “Rechtsintellektueller” nicht hinwegtäuschen. Für Sellner ist in der BRD “der ideologisch diffuse Einheitsblock der Altparteien…” am Werk.

In 230 Jahren neuzeitlicher Demokratie, gab es nie einen demokratischen Block, der von der Ideologie her noch geschlossener auftrat. Da ist nichts diffus.

Nach außen sind CDU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE und Konsorten pro Amerika, pro Israel, pro Islam, pro EU, pro Euro, pro Umvolkung, pro Freihandel, pro Weltoffenheit, pro Feminismus, oder mit anderen Worten für die Demokratie.

Der Altparteienblock ist kontra Nazis, kontra Rechts, kontra Fremdenfeindlichkeit, kontra Antisemitismus, kontra das deutsche Volk, kontra Männlichkeit, kontra Homophobie, kontra Islamophobie, kontra Russland, kontra China, kontra Nationalstaaten, kontra das alte Europa, oder in einem Wort gegen Populismus.

Was – bei allem Respekt – soll daran bitteschön “diffus” sein?

“Die Österreicher waren in der Regel keine besonders strammen Nationalsozialisten, und genauso wenig nehmen sie heute die Multikultidoktrin vollkommen ernst. Man macht (im Windschatten der großen deutschen Mutter) schon irgendwie mit, aber “halt nur so halbert“, wie der Wiener zu sagen pflegt.” – Martin Sellner

Mitläufer gestern und heute.

“Wenn Österreich nach rechts geht, ohne, allen linken Prognosen zum Trotz, “im Faschismus” zu landen, kann das einen ähnlich gefährlichen Effekt für Merkeldeutschland haben wie die BRD-Bananen für die DDR.” – Martin Sellner

Was hat sich eigentlich durch den “Rechtsruck” grundlegend in Österreich geändert? Wurde dort auch nur ein einziges Problem gelöst, das mit der jahrzehntelangen Umvolkung in Zusammenhang steht? Gibt es Massenabschiebungen? Ist der Nationalismus in Österreich wieder salonfähig geworden? Berichten die Leitmedien und der Staatsfunk neutraler über Rechte als zuvor?

Davon ist mir nichts bekannt. Solange Österreich eine lupenreine Demokratie bleibt, und nicht wie Orbans Ungarn oder Putins Russland als “autokratischer Staat” mit einer “autoritären Regierung” gilt, ist für Kräfte, die sich zuerst für das eigene Volk einsetzen möchten, nichts gewonnen. Rechts, Mitte, Links hin oder her. Dieses alte Divide-et-Impera-Spielchen so unreflektiert mitzuspielen, ist aus intellektueller Sicht ohnehin äußerst fragwürdig.

“Der Idealzustand für das System wäre eine Rest-AfD mit rund 8%, eine PEGIDA-Partei mit 3-4%, eine radikalere Abspaltung der Alternative mit weiteren 3%, eine gestärkte NPD mit ca 2%, und eventuell eine Petry Liste die auch 1-2% erreichen könnte. […] “Dieser Wettbewerb, der auch im gespaltenen rechten Lager in Österreich vorherrschte, senkt insgesamt das Stimmenpotential des Milieus, da man den Zug zur Mitte einbüßt.” – Martin Sellner

Aber das ist doch seit ewigen Zeiten Sinn und Zweck einer Demokratie! Zersplitterung und Fragmentierung, damit nicht eine Volkspartei die Interessen der Mehrheit bedienen kann, sondern jedes Grüppchen eine eigene Partei benötigt. Wenn es etwas aus der Weimarer Republik zu lernen gibt, dann das.

Sellners anschließende Ausführungen über die AfD lasse ich besser unkommentiert. Menschen, die auf demokratische Parteien ihre Hoffnungen setzen, und sich davon eine “Wende” oder einen “Wandel” versprechen, sollte man wohl besser weiter träumen lassen. Das ist letztlich auch angenehmer, als sich der Realität zu stellen.

“Das Haben einer [politischen] Meinung und das Erkennen der [tatsächlichen] Lage sind zwei Dinge, die in Deutschland selten zusammenfallen.” – Thor von Waldstein

08.10.2018

Neuer Beitrag auf der Hauptseite. Fragen, Kommentare, Kritik und Anregungen wie immer gerne gesehen. Turnusmäßig erinnere ich auch mal wieder daran, daß Gastbeiträge immer willkommen sind. Interessenten melden sich bitte unter inform[at]coriolan.in. 

07.10.2018

Das Wochende verbrachte ich wieder in Pirmasens,  die Stadt hat seit “dem Beginn der Flüchtlingskrise in Europa und in Deutschland im Jahre 2015 […] über 1300 Flüchtlinge aufgenommen.[…] Pirmasens nahm 135 % mehr Flüchtlinge auf als es aufnehmen musste; die günstigen Mieten in Pirmasens gelten als ein Pull-Faktor.” Quelle

Mitten in der Pirmasenser Fußgängerzone, trotzt einer Wind und Wetter. Stumm sitzt da ein Drachentöter auf seinem Pferd, die Stadt sprach eine Widmung aus:

Bismark-Denkmal Pirmasens 1

“DEM GROSSEN DEUTSCHEN SOHNE IN DAUERNDER DANKBARKEIT DIE STADT PIRMASENS”

So steht es auf einem Sockel in Stein gehauen. Und auf der anderen Seite heißt es:

Bismark-Denkmal Pirmasens 2

“DER EINHEIT GEWIDMET ZUR EINHEIT MAHNEND”

Eine solche Widmung kann es für einen Demokraten niemals geben. Aber vermutlich liegt es auch wirklich nicht in der Absicht von Leuten wie Wolfgang Schäuble, Martin Schulz, Sigmar Gabriel, Jens Spahn, Christian Lindner, Horst Seehofer und Co., jemals als großer Sohn des deutschen Volkes zu gelten. Wie blass wirken diese verbrecherischen Politikdarsteller, gegen jenen Mann, dem man auch in Pirmasens ein Denkmal widmete:

Bismark-Denkmal Pirmasens 3

“BISMARCK GRÜNDER KANZLER UND EHRENBÜRGER DES DEUTSCHEN REICHES”

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Bei rap.de schreiben wahrlich krasse Typen. Aktuell bringt “Krissi Kowsky” einen Beitrag über eine “Demo mit Rap-Einlagen”. Bei der ging es “gegen Rechts”, wie immer wenn in Deutschland positiv über Demonstrationen berichtet wird. Die Spießigkeit, mit der bei rap.de die allgegenwärtige Systempropaganda nachgepredigt wird, zeigt ein typisch deutsches Ressentiment auf: Menschen, die nichts Schöneres kennen als den Duft ihrer eigenen Kloake zu inhalieren.

„Um zu zeigen, dass all das nicht mit den Menschenrechten vereinbar ist und schon gar nicht die Meinung der Mehrheit repräsentiert, gingen am Samstag 35.000 Menschen unter dem Motto „United against Racism“ (auf deutsch: „Gemeinsam gegen Rassismus“) auf den Straßen Hamburgs demonstrieren.“

Das war mit anderen Mitteln auch nur die Fortsetzung dessen, was “Merkel, Nahles, von der Leyen, Prantl, Kleber, Augstein, Plasberg, Illner und Maischberger absondern”. In diesem Kontext haben alle Menschen Rechte, außer die autochthonen Europäer. Sie haben nur noch das Recht, das zu tun, was die Redaktion von rap.de macht: Das herrschende System stützen und verteidigen.

„Es ist wichtig, sich zu positionieren. Ganz egal, ob man nun Künstlerin ist oder nicht. Jeder Mensch sollte das tun.“ – YANSN

Das ist der große Unterschied zu echten Künstlern wie Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan, Carl Schuricht, Alfred Cortot oder Elly Ney. Die haben zwar im Dritten Reich (bzw. unter dem Vichy-Regime) auch ihren Dienst versehen, aber sie haben sich nie prostituiert. Für Rapper und Rocker ist es in unseren Zeiten „Bürgerpflicht“, Oppositionelle zu unterdrücken, auf dem Systemstrich anschaffen zu gehen und den eigenen Arsch für etwas Aufmerksamkeit feilzubieten. Nennt man im BRD-Neusprech: Zivilcourage.

„Unsere Texte passen zu der Thematik, für die wir hier heute alle auf die Straße gehen. Im Rap wird viel Scheiße gelabert, Texte sind oft menschenfeindlich. Viele peilen nicht, dass Rap eigentlich etwas friedliches ist.“ YANSN

Rap ist Amerikanimus in Reinform. Das heißt: bestialischer Dreck. Nur dazu da, die Köpfe junger Menschen „zu ficken“. Ich bin mit dem Abfall aufgewachsen, und weiß also wovon ich rede. Wer dagegen wirklich nach etwas friedlichem sucht, wird sich indes am alten Europa orientieren müssen, an Haydn, Mozart, Rameau, Lully oder Joh. Seb. Bach.

Den Vertretern der Rapszene bleibt nichts anderes übrig als Andersdenkende – oder im Falle von gehirntoten Typen wie den Rappern von K.I.Z. ganz allgemein denkende Menschen – zu diskriminieren. Mehr ist nicht drin. Denn sonst würde man logischerweise selbst zum Abweichler, man würde Verachtung, Haß und Ausgrenzung erfahren. Wie zum Beispiel Ida-Marie Müller, die kürzlich einen „Poetry Slam“ in Speyer gewann. (Tagebucheintrag vom 2.10.18)

„Auch Mal Eleve, ehemaliger Sänger der Band Irie Révoltés, trat bei der Veranstaltung auf. Die Band hat sich zwar Ende letzen Jahres aufgelöst, die politische Message bleibt jedoch bestehen und wird weiterhin in die Welt hinaus getragen. Gemeinsam mit Carmel Zoum, die auf Englisch, Französisch sowie Lingala rappt und singt, performten sie den Song „Oury Jalloh“. Darin geht es um den Westafrikaner Oury Jalloh, der 2005 durch einen Brand in seiner Gefängniszelle starb.“

Das nächste Lied könnte man dem folgenden Kollegen widmen:

„Asylbewerber mit dem Kopf auf der Herdplatte eingeschlafen

Straubing, Bayern. Feueralarm in der Asylunterkunft im Straubinger Stadtzentrum! Es stellte sich heraus, dass ein afghanischer Asylbewerber mit dem Kopfkissen auf einer eingeschalteten elektrischen Herdplatte eingeschlafen war und das Kissen schließlich Feuer fing.“ – Wochenblatt

In dem Buch „Mit Linken leben“, beschreibt Martin Lichtmesz, wie unser von Antirassismus und Feminismus geprägtes Bildungssytem fortlaufend Menschen hervorbringt, die es schaffen auf sehr intelligente Weise äußerst dumm zu sein. Das kann man leider von den rap.de-Schreibern nicht behaupten. Hier ist die Verblödung der letzte Schrei.

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Wenn man nicht mehr jeden Betrüger hineinlassen und lebenslang versorgen will, ist das mitnichten “fremdenfeindlich”. Es ist schlicht betrügerfeindlich. Dr. Gottfried Curio

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Wer seine Zunge hütet, benötigt nie einen Maulkorb.

06.10.2018

“Die deutsche Seite rap.de biß an, feierte Conrads Kühnheit und erklärte die freche Empörung, die der Song hervorrief, zum eigentlichen Skandal…” (Lichtmesz)

Dieser Rapper hat den “Weißen” mit “Pendez les blancs” im Grunde einen großen Gefallen getan. Man muß sich nur mal die Kommentare bei rap.de durchlesen. Die “Community” zerreißt den Artikel nach allen Regeln der Kunst, nur ein gewisser Oliver Marquardt hält dagegen:

“Rassismus und Diskriminierung gegen deutsche gibt es sehr wohl. Denk mal an die Kevins und Justins aus Bremen-Tenever oder Berlin-Neukölln. Zu Alman für die dort lebenden südländer, zu Assi für die Akademikerdeutschen, Stichwort Fler. Ausgrenzung von allen Seiten, auch hier, gerade in solchen Gegenden macht die Armut nicht vor Hautfarbe oder ganz ursprünglicher Herkunft halt. Und so etwas totzuschweigen, ist die eigentliche Schweinerei, aber was erwarte ich von euch schon.”Pole

“Man will sich ja nicht echauffieren und fragen was wohl wäre wenn ein weisser rapper ein lied wie „pendez les grones“ rausbringen würde – was – außer Makss Damage vielleicht – auch keiner machen würde, es reicht ja schon ein Pulli mit der Aufschrift „coolest monkey in the jungle“ damit ein h&m abgefackelt wird – denn wenn man sich echauffiert ist man ja die privilegierte Heulsuse.” – Udo361

“Sorry, aber natürlich gibt es Rassismus gegen Weiße. Vielleicht nicht hier in Deutschland, aber auch mir ist es im Ausland schon mal wiederfahren, dass ich lediglich aufgrund meiner Herkunft beschuldigt wurde. Ich bin selber sehr links, aber man sollte nicht den Blick für die Realität verlieren. Nur weil man bestimmte Redewendungen oft genug wiederholt werden sie nicht wahr.” – Alex

Alex muß seinen Blick für die Realität noch etwas schärfen, aber genau dafür eignen sich Machwerke wie “Pendez les blancs” bestens.

“Weiße sind Global gesehen eine winzige Minderheit und in Europa werdet ihr es auch bald sein und es geht auch nicht um allgemeine Mehrheit im Land, sondern um Mehrehiten in der altersmäßig relevanten Altersgruppe und da sind Weiße/Deutsche richtig am Losen.
In manchen Städten hat man 80% Migrationshintergrund in der Altersklasse unter 6. Rechnet das einfach 10 Jahre hoch, da ist nchts mehr mit Mehrheit.
Und das seht ihr ja auch daran, dass Deutsche ständig misshandelt, gemobbt und überfallen werden.” – Sophie

“Die Frage danach, ob das so „in Ordnung geht“ ist sehr einfach zu beantworten: Wäre es andersrum auch okay?

Wenn ein weißer Rapper zur überspitzten Darstellung von was auch immer einen Song unter dem Titel „Hängt die Schwarzen“ veröffentlichen würde, wäre das okay? Nein, wäre es nicht. Wäre es sowas von nicht. Wenn einer das wagen würde, der würde zu Recht zigtausendmal angezeigt und von allen Medien, Mitmusikern und er Industrie geächtet.” – Lowriot

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“Es ist eine einzige sadistische Rachephantasie, gefüttert mit Minderwertigkeitsgefühlen und einem zur Mördergrube gewordenen Ressentiment. Es ist auch die giftige Frucht des antiweißen Narrativs der Linken und Multikulturalisten, das die angeblich historisch einzigartige Schuld der Weißen an den farbigen, kolonisierten Völkern zum Kern ihrer Doktrin und “Identitätspolitik” (Mélénchon: “kommunitaristisch”) erklärt hat. Es erzeugt Schuldgefühle und Wehrlosigkeit bei den Weißen, Haß und Ressentiment bei den Farbigen.” – Martin Lichtmesz

Tempranillo schreibt zu diesem Thema im Gelben Forum, er erkenne in Conrad und seinem “Opus Magnum” einen “vorzüglichen Repräsentanten der Demokratie und ihrer Grundwerte.” Was Conrad von sich gäbe, sei vielleicht “die Fortsetzung dessen, was Merkel, Schäuble, Nahles, von der Leyen, Prantl, Kleber, Augstein, Plasberg, Illner und Maischberger absondern, nur mit anderen Mitteln?” Diesem wohlbegründeten Verdacht folgt ein Plädoyer, “derartige Erscheinungen dem Amerikanismus zuzuordnen” und bei “Oval Office, Capitol Hill, Democracy, Human Rights, UNO und den liberalkapitalistischen Theorien eines Friedman, Rothbard, Stiglitz, Bernanke etc. keine Ausnahme zu machen.”

Letztlich bittet er jeden, seine Wahl zu treffen: “Motherfuckender, babyschlachtender und Weiße hängender Amerikanismus oder Europa, selbst wenn es das von Gestern oder Vorgestern ist?”

Gut möglich, daß es sich dabei um die einzige Wahl handelt, die uns allen noch bleibt.

“Der weiße Mann wurde zum neuen Antichristen – Pardon: zum ewigen Faschisten – gekürt. Er wurde zur Inkarnation des Rassismus, des Völkermords, und der Unterdrückung ganzer Kontinente erklärt. Das Rezept zur Überwindung dieser europäischen Anomalie hieß: Xenophilie, Islamophilie und Feminismus. Darüber hinaus sollten alle interessanten Minderheiten – Homo- und Transsexuelle, Lesben und alle ‘queeren’ Persönlichkeiten – durch eine positive Diskriminierung gefördert werden. Der heterosexuelle weiße Mann sollte feminisiert und durch die Multikulturalisierung gesellschaftlich und politisch entmachtet werden: zum Plüschtierchen der neuen Ordnung.” – Martin Ley in “Nationalmasochismus”, S. 36

In diesem Kontext sind die Bilder von Präsident Macron und seinen heißgeliebten Freunden zu betrachten.

Wenn Leys Feststellung zutrifft, könnte man in Versuchung kommen, zumindest geistig den Holzhammer auszupacken, um die “Plüschtierchen” aus ihrer dösenden Sattheit aufzuwecken. Aber ich weiß, dem riesigen Stapel an gesellschaftlichen Problemen, der sich vor unser aller Augen auftut, begegnen wir natürlich vernünftigerweise besser mit vorsichtigem Abwägen und Pragmatismus.

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Mit dem Rassismus kommen wir nach dem Thema Demokratie bei SiN gleich zum nächsten gesellschaftlichen Tabu. Dafür, daß er die heißen Eisen anpackt, gebührt Martin Lichtmesz großer Dank.

Von eminenter Bedeutung ist es, sich bewusst zu machen, wo die Ursprünge des Rassenhasses zu finden sind. Die meisten Menschen glauben, das Dritte Reich, oder der Kolonialismus der weißen Rasse, sei die Wurzel des Rassismus’. Aber das entspricht nicht der Wahrheit. Tatsächlich findet man die Ursache in einem Buch, das weltweit als Bibel bekannt ist. Hier und nachfolgend zitiert nach: https://www.bibelwissenschaft.de

” Warnung vor Gemeinschaft mit den Heiden

1 Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du, 2 und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben 3 und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne. 4 Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, dass sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen. 5 Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen. 6 Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. 7 Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern –, 8 sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. Darum hat der HERR euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten. 9 So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten, 10 und vergilt ins Angesicht denen, die ihn hassen, und bringt sie um und säumt nicht, zu vergelten ins Angesicht denen, die ihn hassen. 11 So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, dass du danach tust.”

So lautet das Mosaische Gesetz und ich meine die Frage ernst: Ist diese Textstelle nicht ein präzises Vorbild für das, was der französische Rapper nun in seinem Lied “Pendens les blancs” zusammengedichtet hat? Man braucht nur Heiden gegen Weiße zu ersetzen.

“Mose verkündigt die Gesetze (Kapitel 12–26)

1 Dies sind die Gebote und Rechte, die ihr halten sollt, dass ihr danach tut im Lande, das der HERR, der Gott deiner Väter, dir gegeben hat, es einzunehmen, solange du im Lande lebst: 2 Zerstört alle heiligen Stätten, wo die Heiden, die ihr vertreiben werdet, ihren Göttern gedient haben, es sei auf hohen Bergen, auf Hügeln oder unter grünen Bäumen, 3 und reißt um ihre Altäre und zerbrecht ihre Steinmale und verbrennt mit Feuer ihre heiligen Pfähle, zerschlagt die Bilder ihrer Götzen und vertilgt ihren Namen von jener Stätte.”

Die Einhaltung der Gesetze, wurde von den Leviten streng überwacht. Esra brachte im Jahre 458 v. Chr. die neuen Rassegesetze mit ins gelobte Land. Als er und seine Gefolgschaft Jerusalem erreichten, waren sie entsetzt, denn die Judäer fanden Gefallen daran, nach ihrer eigenen Façon zu leben. Es gab viele Mischehen mit Nachbarstämmen und friedliche, durch familiäre Bande gestütze, Beziehungen zu anderen Völkern.

Esra brachte dann das neue Gesetz Hesekiels, welches endgültig an die Stelle der alten Tradition trat:

“10 Und Esra, der Priester, stand auf und sprach zu ihnen: Ihr habt dem Herrn die Treue gebrochen, als ihr fremde Frauen genommen und so die Schuld Israels gemehrt habt. 11 So bekennt nun vor dem HERRN, dem Gott eurer Väter, und tut seinen Willen und scheidet euch von den Völkern des Landes und von den fremden Frauen. 12 Da antwortete die ganze Gemeinde und sprach mit lauter Stimme: Es geschehe, wie du uns gesagt hast! 13 Aber es ist viel Volk hier, und es ist Regenzeit und man kann nicht draußen stehen; auch ist es nicht in ein oder zwei Tagen getan, denn wir haben in dieser Sache viel gesündigt. 14 Unsere Oberen sollen die ganze Gemeinde vertreten, und alle, die in unsern Städten fremde Frauen genommen haben, sollen zu bestimmten Zeiten kommen und mit ihnen die Ältesten einer jeden Stadt und ihre Richter, bis der Zorn unseres Gottes um dieser Sache willen von uns gewendet werde. 15 Nur Jonatan, der Sohn Asaëls, und Jachseja, der Sohn Tikwas, widersetzten sich dem, und Meschullam und Schabbetai, der Levit, halfen ihnen. 16 Doch die aus der Gefangenschaft gekommen waren, taten, wie sie versprochen hatten. Und der Priester Esra sonderte sich Männer aus, die Häupter ihrer Sippen, alle namentlich genannt, und sie traten zusammen am ersten Tage des zehnten Monats, um die Sache zu untersuchen. 17 Und sie brachten’s zum Abschluss bei allen Männern, die fremde Frauen hatten, bis zum ersten Tage des ersten Monats. 18 Und es wurden gefunden unter den Priestern, die fremde Frauen genommen hatten: bei den Söhnen Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, und seinen Brüdern: Maaseja, Eliëser, Jarib und Gedalja, 19 und sie gaben die Hand darauf, dass sie ihre Frauen fortschicken wollten.”

Natürlich löst es große Betroffenheit aus, daß sich eine solche Gesetzgebung, die durch und durch von Rassenhaß geprägt war, fast 2500 Jahre später in Deutschland wiederholte. Der von mir hochgeschätzte Komponist Carl Schuricht zum Beispiel, ließ sich auf politischen Druck hin im September 1933 von seiner jüdischen Frau scheiden. Man kann ihm nur zugute halten, daß er später auf Distanz zum NS-Regime ging, und seine Ex-Frau in den 1940er Jahren unterstützte.

Nun versuchen uns demokratische Politologen wie Yascha Mounk einzuhämmern:

“Der Nationalismus wird immer das Potenzial für Zerstörung in sich tragen. Aber gerade deshalb fasse ich ihn als halbwildes Biest auf, das wir domestizieren müssen. Wir müssen uns stärker auf diese kollektive Identität besinnen – sie dabei aber auf offene Weise prägen. Wir müssen sagen: Ja, wir haben etwas gemeinsam als Deutsche. Aber nicht nur als Biodeutsche, sondern als Deutsche, egal ob sie aus der Türkei, Nigeria oder Korea stammen. Egal, ob sie christlich oder muslimisch oder jüdisch oder hinduistisch oder gar nicht religiös sind. Es gibt etwas, das uns vereint. ” – Yascha Mounk 

Der äußerst ehrbare Schreiber Tempranillo empfahl daraufhin bei dasgelbeforum.net, “dem feinen Herrn Mounk endlich die Absätze von seinen lügendreckverschmierten Stiefeln zu treten”, da der Internationalismus für “mehrere hundert Millionen Tote, weit über 100 Angriffskriege und viele Abscheulichkeiten mehr” verwantwortlich zeichnet. Und selbstverständlich sind es die kosmopolitischen, die den Nationalismus verdammenden, Umvolker, die die Alleinschuld an der rassistischen Misere tragen, die sich in Europa ausbreitet.

Man kann es Menschen wie Nick Conrad kaum verübeln, wenn sie die Steilvorlage nutzen, die unsere demokratischen Eliten ihnen bieten, das beschreibt Martin Lichtmesz ebenfalls sehr gut. Die spannende Frage ist indes, wo das noch alles hinführen wird.

04.10.2018

Schöne neue Welt: Der französische Physikprofessor François Roby von der Universität in Pau, wurde unter Halbierung seiner Bezüge für zwei Jahre vom Lehrbetrieb ausgeschlossen. Er äußerte wohl physikalische Zweifel an der offiziellen Version von 9/11. Sein Vorgesetzter bekam dann Post von der “Délégation Interministérielle à la Lutte Contre le Racisme, l’Antisémitisme et la Haine anti-LGBT” (DILCRAH) und vom Präsidenten des “Conseil Représentatif des Institutions Juives de France” (Crif). Der Vorwurf: Roby sei “Rassist, Antisemit, Negationist und verrückt”.

Hätte man ihm der Einfachheit halber da nicht besser vorgeworfen, ein “Nazi” zu sein? Bei dem Herrn Professor, der es als seine Aufgabe betrachtet, die Menschheit aufzuwecken, handelt es sich wohl um eine der “Stimmen, die man politisch ihrerseits nicht gebrauchen kann”. (Zu denen der Sezessions-Forist “Maiordomus” meine Wenigkeit zählt). Einer, den man wissenschaftlich in keiner Weise ernst nehmen kann?

“Die Physik ist eine universelle Wissenschaft. Es gibt viele Dinge, die nicht universell sind. Die Kulturen sind nicht universell, die Religionen sind nicht universell.” François Roby

Ernst nehmen muß man stattdessen Herrschaften wie Emmanuel Macron, der sich kürzlich – ganz der strahlende Gutmenschdemokrat – mit dunkelhäutigen Kriminellen im Arm ablichten ließ, die mit Mittelfinger und fragwürdigen Handzeichen posieren.

Macron mit Freunden

„Meine Empörung ist so groß, dass mir die Worte fehlen, um sie angemessen auszudrücken. Das hat Frankreich sicherlich nicht verdient. Es ist unverzeihlich!“ Marine Le Pen

Das Ausmaß an Verrat und Lüge, das mit der Demokratie einhergeht, ist gigantisch. Mich wundert es sehr, daß die maßlose Bösartigkeit dieses Systems noch immer von einer breiten Masse in Westeuropa akzeptiert wird.

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Bei SiN wurde mir allen Ernstes zum Vorwurf gemacht, ich hätte mich “offensichtlich” noch nie mit praktischer Demokratie beschäftigt. So ein Unsinn! Ein Beispiel für praktische Demokratie, gebe ich immer gerne:

US General Wesley Clark hat in einem Interview vom 2.3.2007 berichtet, dass er knapp 3 Wochen nach „nine-eleven“ im Pentagon erfahren hat, dass die Entscheidung gefallen ist, dass in den nächsten 5 Jahren in 7 Staaten Systemwechselkriege geführt werden sollen und zwar in IRAK, SYRIEN, LIBYEN, LIBANON, IRAN, SOMALIA und im SUDAN – Schultze-Rhonhof über den UN-Migrationspakt

03.10.2018, Tag der deutschen Einheit

Passend zum Tag der deutschen Einheit sehen wir Michael „Bully“ Herbigs neuen Film „Ballon“ im Walhalla. So nennt sich ein großes Kino in Pirmasens. Ballon ist auf jeden Fall empfehlenswert, ein erstklassiger Film, der ohne Logiklücken, künstliche Dramatik, und erhobenen Zeigefinger auskommt. Die DDR wird nicht nur als Reich des Bösen gezeichnet, sondern wie ich als Wessi vermute, ziemlich nah an der Realität. Für Menschen, die sich mit dem herrschenden System identifizieren konnten, war die DDR sicherlich “die beste aller möglichen Welten”, wie die BRD es damals für die Wessis war, und bis heute größtensteils ist.

Der Hollywood-Filmstar Thomas Kretschmann spielt die Rolle eines Oberstleutnants so überzeugend, daß einem als Zuschauer das Blut in den Adern gefriert. Er ist es auch, der an einer Stelle im Film den großen Unterschied zwischen den Systemen in der DDR und der BRD aufzeigt. Das Gegenstück zu dem riesengroßen Aufwand, den man in der DDR betrieb, um Grenzübertritte zu verhindern, bietet die BRD, in dem sie Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um Grenzübertritte für alle Welt zu ermöglichen.

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Martin Lichtmesz mokiert sich bei Sezession im Netz über den Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Dieser aus „Wachhunden“ (Lichtmesz) bestehende Historikerverband, verteidigt natürlich die Demokratie. Man kann diese Hofhistoriker auch als „Kettenhunde der Mächtigen“ (Noam Chomsky) bezeichnen. Die Demokratie, „die Hure der freien Welt“ (Arundhati Roy), war nie und nirgendwo etwas anderes als ein Paravent für Geld- und Fremdherrschaft. Fatal ist, daß es so wenige Menschen gibt, die sich aus der demokratischen Denkfalle befreien können.

Die Überzeugung, es sei Sinn und Zweck der Demokratie, den Willen des Volkes – oder meinetwegen der Bevölkerung – umzusetzen, oder dem Volk eine wie auch immer geartete Herrschaft zu ermöglichen, wird Tag für Tag durch die Realität widerlegt. Statt nun folgerichtig die Systemfrage zu stellen, landet jeder der unter dem Einfluss der demokratischen Ideologie steht, zwangsläufig an einem Punkt, an dem er alle Probleme und Fehler im System, auf einen Mangel an Demokratie zurückführt. Das veranlasst die Leute dann dazu, nach mehr oder echter Demokratie zu verlangen. Und das ist der Teufelskreis, aus dem es für die Deutschen kein entrinnen gibt. Mehr Demokratie wagen, löst die Probleme nicht, sondern macht alles nur noch schlimmer.

Seit Konrad Adenauer dienen CDU, Merkel sowie alle anderen Systemparteien zuallererst dem Marktradikalismus von City of London und Wall Street. Dort befinden sich auch die Zentralen der westlichen Wertegemeinschaft. Wer sich nun fragt, „ob manche Politiker nicht tatsächlich ihr Volk verraten und manche Medien nicht tatsächlich lügen“ (Lichtmesz), wird in letzter Konsequenz erkennen müssen, daß der Volksverrat für Repräsentanten der Demokratie zur Pflicht gehört. Aus dem Grund ist es nur logisch, daß alle Kräfte bekämpft werden, die sich für ihr eigenes Volk einsetzen, und das wird sich auch nie ändern.

Von demokratischen Hofhistorikern, wird der Nazismus a priori als erzböse betrachtet und die Demokratie stereotyp als Verkörperung des Wahren, Guten, Schönen und Humanitären. Nur ihr haben wir es zu verdanken, nach all den Scheußlichkeiten und der Barbarei der Vergangenheit endlich in der besten aller möglichen Welten zu laben.

Das Problem an diesem manichäischen Konzept ist nicht die negative Bewertung des Nazismus. Fatal ist die permanente Beweihräucherung und das in religiösen Formeln vollzogene Lobpreisen der Demokratie. In den letzten Tagen ging es bei Sezession im Netz häufiger um demokratische Werte, und diese sind – vor dem von mir erwähnten Paravent – so schöne Sachen wie Presse-, Religions-, und Meinungsfreiheit, der Pluralismus, Menschenrechte, Humanität etc. pp.

Schaut man hinter den Paravent, wird man möglicherweise zunächst einmal zutiefst erschrocken sein. Die wahren Grundwerte der Demokratie, Völker und Nationen betreffend, bestehen nämlich aus Lüge, Betrug, Raub, Krieg, Staatenzerstörung, Kulturvernichtung und Völkermord. Diese allgemeingültigen Grundwerte der Demokratie, die man auch die satanischen Gebote der westlichen Wertegemeinschaft nennen könnte, formen das, was zum Beispiel Dr. Edmund Stoiber (CSU) als „Verfassungsbogen“ bezeichnet.

Jedes demokratische Parlament ist in Wahrheit nichts weiter als eine Versammlung von Schwerverbrechern. Dagegen ist die Mafia nur ein organisierter Knabenchor, und immerhin haben Mafiosi noch so etwas wie einen Codex.

Geht man den Dingen endlich unerschrocken auf den Grund, sollte klar werden, daß es sich bei der Demokratie um die mit weitem Abstand abscheulichste, hinterlistigste und blutrünstigste Methode handeln dürfte, Staat und Gesellschaft zu organisieren.

02.10.2018

Bei einem sogenannten „Poetry Slam“ in Speyer, sagte die erst 14-jährige Ida-Marie Müller ein spöttisches Gedicht auf, das der anwesenden Gutmensch- und Umvolker-Fraktion die Zornesröte ins Gesicht trieb. Obwohl die couragierte junge Dame den Wettbewerb gewann, wurde sie von den Veranstaltern mit der Begründung disqualifiziert, ihr Beitrag sei „eher dem Kapitel ‘Geistige Brandstifter schüren Ängste’ zuzuordnen.“ Dabei habe man doch ein „klares Bekenntnis für Speyer als weltoffene, vielfältige und friedliche Stadt“ erwartet, sonst nichts. Der Auftritt von Ida-Marie Müller blieb jedoch nicht ohne Folgen. Mittlerweile wurde das Wohnhaus ihrer Familie mit den Parolen „NAZI“ und „Fick AfD“ beschmiert.

Es zeigt sich, dass durch Ida-Marie Müllers Zivilcourage, der Riss in unserer Gesellschaft noch einmal vertieft wurde. Die Fronten haben sich verhärtet. Ich bin davon überzeugt, dass es irgendwann Tote geben wird. Das ist nur noch eine Frage der Zeit. Der blindwütige Hass gegen Rechts, von den Leitmedien befeuert, wird sich nicht ewig in Schach halten lassen. Vielleicht ergeht es einem Björn Höcke dann wie Pim Fortuyn, der 2002 bei einem Attentat in Hilversum erschossen wurde. Es kommt nicht von ungefähr, dass Höcke ständig mit schutzsicherer Weste auftritt. Niemand kann sich das wünschen, aber sollte es soweit kommen, haben die sogenannten “Nazis” einen echten Märtyrer. Spätestens dann, ist es nicht mehr nur ein Riss, sondern ein tiefer Graben, der das deutsche Volk spaltet.

01.10.2018

“Es gibt eine vor lauter demokratischem ‘Idealismus’ blinde Welt, die gleicher Art ist, wie die vor Marxismus blinde Welt. Es ist nicht erstaunlich, wenn ihre Verfahrensweisen allmählich übereinstimmen, wenn ihr Recht schließlich das gleiche wird, obwohl die Worte bei ihnen nicht den gleichen Sinn haben. Es ist auch ein Glaube. Es ist das gleiche Unternehmen auf die Seelen. Wenn sie den Nationalismus verdammen, wissen sie sehr gut, was sie tun. Es ist die Grundlage ihres Gesetzes. Sie verdammen unsere Wahrheit. Sie erklären sie für vollständig falsch. Sie verdammen unser Fühlen, unsere Wurzeln sogar, unsere tiefste Art zu sehen und zu empfinden. Sie erklären uns, dass unser Gehirn nicht so gemacht ist, wie es sein sollte: Wir haben das Gehirn von Barbaren. Diese ständige Warnung bereitet uns zu einer Art von politischem Leben, die wir nicht übersehen dürfen und die zu übersehen uns übrigens drei Jahre festländischer Erfahrung nicht erlauben. Die Verurteilung der nationalsozialistischen Partei geht viel weiter als es den Anschein hat. Sie trifft in Wirklichkeit alle dauerhaften Formen, alle geologischen Formen des politischen Lebens. Jedes Volk, jede Partei, die sich des Bodens, der Überlieferung, des Berufs, der Rasse erinnern, sind verdächtig. Wer immer das Recht des Zuerstgekommenen beansprucht und so offensichtliche Sachen wie das Eigentum des Gemeinwesens bejaht, beleidigt eine Weltmoral, die das Recht der Völker, ihre Gesetze zu verfassen, leugnet.

Nicht nur die Deutschen, wir alle sind enteignet!

Niemand hat mehr das Recht, sich auf seinen Acker zu setzen und zu sagen: „Diese Erde gehört mir“. Niemand hat mehr das Recht, sich im Gemeinwesen zu erheben und zu sagen: „Wir sind die Alten. Wir haben die Häuser dieser Stadt gebaut. Wer den Gesetzen nicht gehorchen will, verlasse uns!“” (Maurice Bardéche, – 1949 in “Nürnberg oder das Gelobte Land”, S. 37/38)

In dem Antaios-Buch “Nationalmasochismus”, beschreibt Caroline Sommerfeld den Dialog mit einer “Ethnomasochistin”. Jene meinte, als habe sie sich Bardèches Worte sehr genau zu Herzen genommen, an Frau Sommerfeld gerichtet:

“Caroline, es kann einfach keine Menschen geben, die so denken wie du, und das ist echt krank.” (Ley, Lichtmesz, Sommerfeld u.a., Nationalmasochismus, S. 73)

Es ist so überdeutlich auffällig, wo die Ursache des demokratischen Nationalmasochismus zu finden ist, daß man nicht umhin kommen wird, die IMT-Nachkriegsordnung offensiv und nach außen gerichtet einer Revision zu unterziehen. Das ist kein Schnee von gestern, und wer behauptet, das ginge uns heute nichts mehr an, lügt sich nur in die eigene Tasche.

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Aus einem Kommentar bei Sezession im Netz:

“Und wenn wir kritisch in die letzten 200 Jahre in der deutschen Geschichte zurückschauen, dann ging es den meisten Deutschen in jener Zeit am besten, als Deutschland kein souveräner Staat, sondern unter Hegemonie des US-Imperiums stand.”

Die Frage ist, wie ginge es den meisten Deutschen mit den technischen Möglichkeiten der Neuzeit ohne Fremdherrschaft? Diese Möglichkeiten zu berücksichtigen, Stichwort Überproduktion, ist entscheidend, wenn man solche Bewertungen trifft. Was haben die meisten Deutschen denn außer ihrem materiellen Wohlstand? Und wer glaubt, daß eine souveräne deutsche Staatsführung diesen Wohlstand nicht hätte ermöglichen können? Derlei Gedanken, es ginge den meisten Deutschen ohne die US-Hegemonie schlechter, können nur in Hirnen entstehen, die sich der Fremdherrschaft unterworfen haben, die darin die beste aller möglichen Welten erkennen. Darüber hinaus, würde ich persönlich den Status Deutschlands als Vasallenstaat auch dann vehement ablehnen, wenn dies mit Verzicht und Nachteilen verbunden wäre.

Zurück zu dem schiefen Vergleich: Fakt ist, im souveränen Deutschen Kaiserreich ging es den meisten Deutschen viel besser als den Briten und Amerikanern in ihren demokratischen Staaten. Und Fakt ist auch, im nationalsozialistischen Deutschland um 1936, ging es den meisten Deutschen wiederum viel besser als den Briten und Amerikanern in ihren demokratischen Staaten. Das lässt sich empirisch beweisen, das ist die Wahrheit. Dafür muß man weder Anhänger des Nationalsozialismus noch der Monarchie sein. Alles was man aufbringen muß, ist Ehrlichkeit. Die nackten Zahlen, z. B. in Sachen Arbeitslosigkeit und Massenverelendung, sprechen dahingehend nämlich eine deutliche Sprache.

14.09.2018

Ich mache auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung manchmal gerne einen Kopfstand, denn dann sieht die Welt gleich ganz anders aus; weniger chaotisch.

Die Linken waren clever, denn bei ihrer Machtergreifung nach der 68er-Revolution, haben sie auf so einen umständlichen Kram wie ein “Ermächtigungsgesetz” verzichtet. So konnten sie sich still und heimlich an die Schalthebel der Macht setzen, ohne dass es Max und Erika Mustermann sauer aufgestoßen wäre. Ganz im Gegenteil, durch ihre moralische Hohepriester-Gesinnung, gelang es den Linken sogar alsbald, weite Teile des deutschen Volkes für sich zu vereinnahmen. Eben das hält bis heute vor.

Wie lange ist es schon verpönt rechts zu sein? Wie lange berichten deutsche Medien schon tendenziös gegen rechts? Anders gefragt, seit wann kann man sich in Deutschland nicht mehr öffentlich dazu bekennen, rechts zu sein, ohne Gefahr zu laufen, gesellschaftlich geächtet zu werden?

Denn das ist schließlich das Problem. Jeder Demokrat in den bürgerlichen Parteien wie CDU, FDP usw., sähe sich vom Parteiausschluß bedroht, gäbe er sich klar als Rechter zu erkennen. Selbst AfD-Politiker haben begründet Angst davor, in die rechte Schublade gesteckt zu werden, denn da hat man schließlich auch die Rechtsextremen mit reingestopft. In den anderen Parteien können gar keine Rechte sein, sonst wären sie längst aus ihren linksliberalen Parteien ausgetreten und/oder in das Lager der AfD gewechselt.

Und Hans-Georg Maaßen? Ist er ein Rechter, wie es nun von den Linken unterstellt wird? Maaßen ist maßgeblich und bis in alle Einzelheiten in die NSU-Geschichte involviert. Er hat wenig bis nichts getan, als Kanzlerin Merkel im verhängnisvollen September 2015 Deutschland mit Fremdvolk überflutete. Im Grunde gehört er zum Merkel-Regime. Und auf einmal hat er sein Gewissen entdeckt und riskiert wegen einem Videoschnipsel seine Karriere als Spitzenbeamter?

Die ganze Geschichte wirkt wie die nächste Folge aus der Regierungs-Seifenoper, nachdem dem peinlichen Theater von Seehofer und Merkel vor der Sommerpause.

Was unsere Verfassung angeht, ausnahmsweise ein Selbstzitat:

“Daß ein Mann wie Dr. Dr. Thor v. Waldstein in der Bundesrepublik Deutschland von jeder ehrlichen politischen Teilhabe ausgeschlossen und gesellschaftlich geächtet ist, sagt alles über die Verfassung unseres Staates aus.”