Coriolan-Tagebuch:

(Der Verfasser dieses Tagebuchs vertritt nur seine eigene Meinung. Fragen, Kommentare, Kritik, Rückmeldungen und Anregungen zum diarium bitte an: inform@coriolan.in)

16.12.2018:

Bei der Aufzucht der angloamerikanischen Normalameise ist darauf zu achten, daß schon die Kleinsten eingetrichtert bekommen, daß es sich beim eigenen Kulturgut um etwas Spießiges und Altmodisches handelt, das nicht mehr zeitgemäß ist.

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Unterwerfungsbereitschaft trägt jedes Volk in seiner DNA. Fremdherrschaft aber findet im Allgemeinen keine Akzeptanz. Ist bei den Bundesdeutschen nicht anders, die einen halten sich für frei, die anderen fürchten, der Islam sei eine Bedrohung für die Freiheit. Die eigentliche Unterwerfung, die bedingungslose Kapitulation unter alliierte Besatzung, wird schon lange nicht mehr gesehen. Die totale Unfreiheit, verursacht bei den Bundesrepublikanern keinen Leidensdruck mehr. “Wie kommst du darauf, dass man darunter leidet? Ich z.B. genieße es sogar.”. Von der Wiege bis zur Bahre schmeckt, riecht, hört, sieht, und fühlt der Bundesdeutsche überall nur Amerikanisches.

Das Erfolggeheimnis des Amerikanismus besteht, wie gesagt, darin, daß die Manipulations- und Erziehungsmaßnahmen freiwillig aufgenommen werden. Der Bundesdeutsche ist dabei ein eifriges Hündchen. Er versäumt ungern eine Gelegenheit, den amerikanischen Kolonialherren zu apportieren. Mit nüchternem Blick betrachtet, ist das Umerziehungsprogramm der USA ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es hat aus dem einstigen Kulturvolk der Deutschen eine Köterrasse gemacht.

15.12.2018:

Systemkritiker zeichnen sich im Allgemeinen dadurch aus, daß sie von der Staatsmacht verfolgt werden. Systemrebellen der amerikanischen Unterhaltungsindustrie stehen in einer Reihe mit Musikgruppen wie Feine Sahne Fischfilet, die sich vor allem dadurch auszeichnen, Systemkritiker zu bekämpfen! Es geht bei der amerikanischen Freiheitsliebe vor allem darum, noch mehr Tradition, noch mehr Kultur, noch mehr Europa auf dem Altar des Amerikanismus zu opfern.

Als ehemaliger Amerikanismus-Junkie, weiß ich wovon ich spreche. Meine Beobachtungen in der Realität, bestätigen meine Beobachtungen im Internet. Was man an Kompetenz bei den meisten Bundesdeutschen zum Thema europäische Kunstgeschichte anfindet, spottet jeder Beschreibung. Amerikanismus fördert Unwissenheit und Ignoranz gegenüber der eigenen Kultur. Vorurteile und Ressentiments, lebt die “anglo-amerikanische Normalameise” (Stefan George) gegen die europäische Kultur aus.

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In der BRD feiert die proamerikanische Systempropaganda fröhliche Urständ. Das gesamte politische Spektrum rechts von der CDU, verharrt wie besessen in dem Wahn, bei Merkel und Konsorten handele es sich um “Faschisten”. Das wird nur noch überboten von völlig Entgeisterten, die “Linksfaschisten” herbeischreiben. Das Futter für diesen Irrsinn, findet der rebellische [Haha!] Bundesdeutsche bei Nachrichtenseiten, die wie “Politically Incorrect” oder “Jouwatch” einen englischen Namen haben. Ein intelligenter Mensch, sollte an dieser Stelle stutzig werden.

Ein Dummkopf oder Propagandist ist, wer eine “Königin” Merkel herbeiphantasiert. Wenn Henryk Broder es macht, plappert der konservative Deutsche brav nach. Die ganzen Jahrzehnte nach dem Krieg nicht aufgepasst, aber plötzlich hellwach und mit den “passenden” Begriffen schnell bei der Hand. Der deutsche Schlafmichel wie eh und je.

So geht Systemkritik im Amerikanismus: Die Verantwortung für alle Fehlentwicklungen wird auf Feindbilder projiziert, die in der Vergangenheit nach vorherrschender Meinung die Weltkriege und großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts verursacht haben. Damit sind die Demokraten – wie immer – fein raus.

Der Amerikanismus ist in politics ein System, das nur von der Kritik an Monarchen, Faschisten und Klerikern lebt. So wird ein lupenreiner Demokrat wie Ralf Stegner, der in allem für das Gegenteil nazistischer Politik steht, plötzlich als der “echte Nazi” bezeichnet. Solche Wahnvorstellungen sind in der BRD weit verbreitet.

Seine Propagandamacht bezieht das USrael-Imperium aus der offiziellen Geschichte, die beim IMT von Nürnberg hollywoodgerecht abgesegnet wurde.

Für die Bundesdeutschen kommt indes jede Hilfe zu spät. Die Diagnose lautet: Überdosis. Das tödliche Gift des Amerikanismus wird in Deutschland in viel zu hoher Dosierung verabreicht, und die jahrzehntelange Einnahme des Melting pot hat die kulturelle und völkische Substanz der Deutschen schon zu sehr angegriffen und beschädigt.

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Antiamerikanische und antidemokratische Kunst, landet bei der amerikanischen Unterhaltungsindustrie logischerweise ausnahmslos auf dem Index.

Was erlaubt ist: Trump und seine nationalgesinnten Anhänger als “Nazis” oder “Faschisten” zu bespielen. Alles was in dieser Grundtonart liegt, ist demokratische Systempropaganda. Folgen: Der Empfänger dieser Propaganda verliert völlig aus den Augen, daß er in einer Demokratie lebt. Plötzlich lautert hinter jeder Ecke ein “Nazi”, und diese Bösmenschen sind wie jeder gute Bundesbürger weiß, die größte Gefahr für die Demokratie. Wenn Systemkritik zu solchen Ergebnissen führt, hat sie wohl ihre Aufgabe verfehlt – es sei denn man will wirklich noch mehr vom globalen Demokratismus.

Zwischen Systemkritik und Systempropaganda gibt es einen großen Unterschied. Heute stellt man sich bei Gesellschaftskritik in der Kunst am besten immer die Frage, ob der Inhalt in einem kritischen Verhältnis zu USA, Melting pot, Anything goes, Freedom und Democracy steht.

14.12.2018:

Die Bundesrepublik Deutschland dient den USA, aber der Bundesdeutsche sieht sich nicht in einem Dienstverhältnis gegenüber den Besatzern. Das ist die raffinierte Strategie der Manipulation, denn das Credo des Amerikanismus lautet bekanntlich: Nur Amerika bringt Freiheit und Individualität. Das segnet der Michel ab ohne Bibel, er glaubt felsenfest an diese Formel. Die wenigsten erkennen die Wirkkraft der angloamerikanischen Kulturhegemonie in Europa.

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Amerikanismus ist der überflüssige Gebrauch des Schlagzeugs in der Musik. Wo immer Schlagzeuger zur Unterhaltung wie Irre auf ihr Instrument eindreschen, oder ähnliche Geräusche durch Surrogate erzeugt werden, ist der Stumpfsinn die Hauptsache. Das monotone Amerikafließband muß richtig scheppern und hämmern, damit der Hörer ununterbrochen die maximale Dröhnung empfängt. Musikalische Barbarei ist, wenn Interpreten ungezügelt brüllen und schreien, wo sie eigentlich singen sollten. Viele Standardtöne der amerikanischen Unterhaltungsmusik wären auf einem Schlachtfeld besser aufgehoben. Rockmusik gehört zum militärisch-industriellen Komplex der USA.

Die kreischenden, oftmals ekstatischen Reaktionen auf amerikanisierte Musik beim Publikum, sind nicht weniger ein Zeichen des Wahnsinns ohne Grenzen. Anything goes! Nur das Amerikanische versetzt den Bundesdeutschen in Verzückung.

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Amerika von Europa zu unterscheiden, ist für alles europäisch Volk zu einer Überlebensfrage geworden. Wie lächerlich ist der Versuch, die Kultur der Mohammedaner zu bekämpfen, wenn man längst unter den Rauschzuständen des Amerikanismus zu leiden hat. Woher sollen denn die Abwehrkräfte kommen, wenn nicht von innen? Das Verdrängen der eigenen Kultur hinzunehmen, ist der stille Beifall zu: »Halt’s Maul, Deutschland. Es reicht«.

13.12.2018:

Amerikanismus ist, wenn die Erlesenheit verabscheut wird. Die Grazie ist nur noch was für Ewiggestrige, das ist Amerika-Junkies zu vornehm. Früher hatten die Deutschen ihr Kleinod, heute haben sie die große Ödnis: Die Monotonie des Amerikanismus.

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Gegen das anglo-amerikanische Rauschgift des Stumpfsinns, ist kein Kraut gewachsen.

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Der Amerikanismus macht nicht nur alles Eigene kaputt, er sorgt zudem für eine fesselnde Abhängigkeit, die jeden Weg zur Befreiung verbaut. Dagegen, um wieder ein Wort von Stefan Zweig in diesem Zusammenhang zu gebrauchen, “kämpfen selbst die Götter vergebens”.

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Freedom und Democracy: alles was der Amerikanismus den Deutschen beschert hat, wird bei der Untersuchung der unzähligen Symptome, unter denen die Bundesrepublik dahinsiecht, nicht oder nur von einem snobistischen Blickwinkel aus berücksichtigt.

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Die von der Demokratenpresse als rechts eingestufte Opposition besteht quer durch die Bank aus Quacksalbern. Oftmals Junkies, die selber an der Amerikanadel hängen.

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Bundesdeutsche Autoren schreiben offen proamerikanisch und damit pro Besatzung.

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Caroline Schelling, im 18. Jahrhundert als “Democratin” verrufen, wäre heute eine Frau, die der Bundesdeutsche als zutiefst antidemokratisch auffassen würde.

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Rechtsintellektuelle finden nichts dabei, Vertreter der “Alt-Right”-Bewegung zum Vorbild zu nehmen. Alt-Right meint nicht Altrechts. Tatsächlich verläuft da die Trennlinie: Wer sich an der alternativen rechten Bewegung in den USA orientiert, muß laut Lehrmeinung dem Antiamerikanismus der alten Rechten entsagen. Die Jagd nach dem besseren Hit, ein Bundesdeutscher ist süchtiger wie der andere nach dem amerikanischen Lebensgefühl.

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Die Indianer musste man noch mit Feuerwasser gefügig machen, bundesdeutsche Müllschlucker genießen heute den Fortschritt. Die Premium Variante des Amerikanismus soll es sein: das Buffet, das allen Freiheit und Wohlstand verspricht.

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Wenige große Kulturvölker sind so schnell auf den Hund gekommen wie die Deutschen. Weit und hoch in früheren Zeiten: Stille Nacht, Heilige Nacht. Das Weihnachtsfest. Heute angestimmt, antworten die Amerikanisierten: “Hey, das geht ab. Wir feiern die ganze Nacht!”

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Interessante Beobachtungen sind in der Natur zu machen: Der Bundesrepublikaner kann am Weihnachstabend vielfach wiederholt “Last Christmas” im Hintergrund zur Berieselung anhören, aber wenn einer singt: “Es ist ein Ros entsprungen”, packt ihn ein regelrechtes Entsetzen. Spontane Nervosität breitet sich unter Amerikanisierten aus, ein paar Takte altdeutsches Kirchenliedgut reichen dazu. Manche lachen dümmlich, versuchen es ins Lächerliche zu ziehen, andere können nur den Kopf schütteln, voll Unverständnis ob der ungwohnten Klänge. Allen Amerikanisierten ist der Wunsch gemeinsam, das Eigene ganz schnell wieder in die Mottenkiste zu packen, um weiterhin ungestört dem Amerikanismus fröhnen zu können.

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“Letztes Weihnachten habe ich dir mein Herz geschenkt, aber am schon am nächsten Tag hast du es weggeworfen”: Für den Bundesrepublikaner eine völlig fremde Szene. Der gewöhnliche BRDler ist nicht einmal in der Lage, ein angloamerikanisches Kackhäufchen aus seinem Umfeld zu beseitigen. Es würde ihm sonst was fehlen.

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Amerikanismus ist, wenn der ‘American Way of Life’ selbst vor Weihnachten nicht halt macht. Happy Holidays wünsche ich den umkoordinierten Deutschen.

Wer zu dieser künstlich aufgeschmückten Rassenmischmascheinheitsbreimusik einen musikalischen Gegenentwurf sucht, wird nicht da fündig, wo es heißt: Last Christmas.

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Macht man einen geliebten Menschen darauf aufmerksam, daß er Alkoholiker ist, kommt die Aussage: “Natürlich gibt es starken alkoholischen Einfluss” bereits einem Geständnis gleich. Da weiß man genau, was Sache ist. Die Relativierung, der Einfluss sei “nicht so pauschal und allgegenwärtig”, ist dann nur noch die Entschuldigung für’s Weitersaufen.

Bevor man einem Süchtigen eine Kur anraten kann, muß der Alkoholiker zunächst begreifen, daß er süchtig ist. Er muß von selbst an einen Punkt kommen, wo er sich sagt: “So kann es nicht weitergehen!”. Diese Selbsterkenntnis geht einer freiwilligen Therapie immer voraus.

Darum ist es wohl leider vergebene Liebesmüh’, wenn man Sachen wie Feldeinsamkeit von Johannes Brahms beiträgt, um den amerikabesoffenen Deutschen mal eine andere geistige Kost anzubieten.

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Amiland

Könnte irgendwo in der bundesdeutschen Pampa sein. Da sieht’s nicht anders aus. “Das hat mit Amerikanismus nichts zu tun”, wird der Kenner der Materie sagen. Die BRD ist natürlich keine US-Provinz, und schließlich gibt es noch ein paar Altstädte, die sich von amerikanischen unterscheiden. Um eine Ausrede ist der bundesdeutsche Junkie nie verlegen.

Der von den Amerikanern initiierte und von Rot-Grün mitgetragene “Bürgerkrieg” in Jugoslawien, hat Ivo Pogorelich existenziell krank gemacht. Krank in der Seele.

Ein geistiger Zustand freilich, den Bundesrepublikaner als normal empfinden. Der Amerikanismus ersetzt die seelische Leere der Deutschen und füllt ihre charakterlichen Untiefen mit ungestrecktem Nervengift. Was oben auf dem Foto zu sehen ist, erscheint doch Bundesrepublikanern als die beste aller möglichen Welten?

Nicht genug des Wahnsinns, werden Klarseher auch noch als Spinner diffamiert.

Eine Rockband feiert Welthits: “Das hat mit Amerikanismus nichts zu tun, die Band stammt ja aus Deutschland”.

Schönes Bild, das Rocker oder gar Rapper im Alter auf der Bühne abgeben.

Da sich auch der gewöhnliche Bundesdeutsche nach Schule und Ausbildung nur noch, sagen wir es höflich, mäßig weiterbildet, und er im Erwachsenenalter jegliche Freude am Lernen verloren hat, bekennt er in der Regel frank und frei: “Ich höre die Musik meiner Jugend”.

Den eigenen Horizont erweitern? Der Bundesrepublikaner ist stolz wie Oskar, wenn er den eigenen Tellerrand überblickt. Das muß reichen. Bloß nicht zuviel geistiges Abenteuer, bloß nichts Neues, bloß nichts, was nicht auf Anhieb schmeckt.

Das Christentum schmähen, den Islam wahlweise als gefährlich oder harmlos darstellen, das Grundgesetz wie das Vater Unser aufsagen, und die Litanei der westlichen Wertegemeinschaft nachbeten; für den Bundesrepublikaner alles kein Problem.

Ein Volk der Huren und Stricher hat der Amerikanismus aus den Deutschen gemacht. Das Erbe der Dichter und Denker: altmodischer Kram, der bestenfalls dazu taugt, finanziell ausgeschlachtet zu werden, oder unter den Auktionshammer zu kommen. Braucht der “Durchschnittsdeutsche” nicht, europäische Gedichte und Gesänge, europäische Lieder und Tänze aus den vergangenen Jahrhunderten. Wenn doch, darf die amerikanische Partydroge deswegen nie geringgeschätzt werden. Im Zweifel muß darauf verwiesen werden, daß auch in den Staaten “klassische Musik” gespielt wird.

Der Amerikanismus kann nicht mehr, als niedere Instinkte und die Neigung zu Bequemlichkeit befriedigen. Wem es nur um’s Kiffen, Ficken, Fressen und Saufen geht, der wird die “furchtbare Welle der Einförmigkeit” (Stefan Zweig) womöglich als Erlebnisbad wahrnehmen, ein Badespaß mit “unbegrenzten Möglichkeiten”. Von Kopf bis Fuß mit angloamerikanischer Jauche besudelt, wird derjenige noch behaupten, sein Erscheinungsbild habe nichts mit dem Amerikanimus zu tun.

12.12.2018:

Über die Deutschen im 19. Jahrhundert kann man viel erzählen. Wenigstens waren sie keine durchamerikanisierten Junkies.

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Unter’m Strich: Bundesrepublikaner sind Junkies, die hochgradig süchtig sind nach Amerikanismus. Fragt einer im Ausland, was los sei mit den Deutschen, ist mit diesem einen Wort alles gesagt.

Wesentlich bleibt, daß die kulturelle Hegemonie der USA in Westeuropa autochthone Völker zum ethnischen und kulturellen Selbstmord erzogen hat. Hartnäckige Gegenwehr gegen die folgende Erkenntnis: Die penetrante und alles erdrückende US-Unterhaltungsindustrie ist seit jeher die Grundlage für die kulturelle “Umerziehung” anderer Nationen, für Internationalismus und Globalismus, für einen Einheitsbrei des Englischen. “Schon wird es schwieriger, die Besonderheiten bei Nationen und Kulturen aufzuzählen als ihre Gemeinsamkeiten.” Zu der Erkenntnis kam Stefan Zweig vor knapp 100 Jahren. Die Amerikanisierung hat seitdem ganze Arbeit geleistet.

“Dieser durchliberalisierte melting pot ist der Friedhof freier Völker und historisch gewachsener Kulturen.” (Dr. Thor von Waldstein)

Die Frage an die Deutschen ist weiter offen:

“Ihr habt Eure Seele an die USA verkauft!

Was bekommt Ihr dafür?”

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Es steht jedem frei, den Amerikanismus als Segen zu definieren. Wäre sehr gespannt, was dabei herauskommt.

Prinzipiell kann man sich alles schönreden. Ein Trinker, der nicht ohne harten Stoff auskommt, wird sich auch selber Mut machen und sagen: “Das hat mit Alkoholismus nichts zu tun”, wenn er sich mit den lebensbedrohlichen Nebenwirkungen des Alkohols auseinandersetzen muß.

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Ohne einen starken Bezug oder zumindest einer positiven Grundhaltung zum Amerikanischen, geht bei den Deutschen nichts mehr. Seit ich in Internetforen mitlese, sind mir vielleicht eine Handvoll Schreiber aufgefallen, die aus kultureller Sicht stets gegen den Amerikanismus anzuschreiben vermögen.

Die überwältigende Mehrheit des deutschen Restvolkes verkörpert längst selbst die “anglo-amerikanische Normalameise” (Stefan George), was natürlich keiner wahrhaben will.

Was ist es bloß, was die Anglosphäre für die Deutschen so reizvoll macht? Das will mir im Angesicht der überragenden und einzigartigen Kulturschönheit Europas einfach nicht in den Kopf.

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Amerikanismus ist, wenn beim Musikfernsehen eine Serie mit “Unplugged” betiltet wird, bei der das Können von Rock- oder Popmusikern mal von Interesse ist.

Wer nicht taub ist, hört rasch, daß die vollamerikanischen Poprocker nicht auf die Bühne bekommen, was sie im Studio in Hochglanz produzieren.

Das ist der erste große Unterschied zur Kunstmusik Europas, wo nie ein fertiges Produkt als Maßstab vorgegeben ist, sondern das Rezept. Bei Popmusik reicht dem gewöhnlichen Bundesrepublikaner das Musikvideo, um sich über die Tatsache hinwegtäuschen zu lassen, daß hinter weiten Teilen einer amerikanisch dominierten Musikindustrie kaum ein anderes Talent steckt, als das der Vermarktung. Wie bei McDonalds: der Kunde sieht die Bilder und ihm läuft das Wasser im Mund zusammen.

Eines führt zum anderen, und so besteht der zweite große Unterschied zum Alten Europa darin, daß nicht mehr die eigentliche Meisterschaft und Kunstfertigkeit für das Publikum den Ausschlag gibt. Im Amerikanismus reichen Äußerlichkeiten von der Sorte aus, die sich zu Geld machen lassen. Sex sells? Für den Bundesdeutschen selbstverständlich. Stellvertretend für eine ganze Szene von ähnlichen Profiteuren sei Dieter Bohlen an dieser Stelle genannt.

Oberflächlichkeit ist Trumpf. Tiefsinnigkeit nur da, wo die Absatzzahlen es noch hergeben. Dumm, obszön und vulgär sein: Im globalen Amerikanismus kein Ausschlußkriterium. “Anything goes”, und kein Mensch ist illegal. “Oh yeah Baby, here we go, uh uh uh”. Statussymbole, Reichtum und goldene Schallplatten für die Gewinner dieser Casinolotterie. “Ich hab die Schule geschwänzt, und kann bis heute sagen, ich war nie ein schwuler Student”, (Bushido). Bildung und Belesenheit werden so nützlich wie in den Ghettos von Los Angeles und New York. Hinfort mit den altklugen Ratschlägen von Hedwig Dransfeld und Walter Rathenau an die deutsche Jugend: Nur der Amerikanismus macht uns frei!

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Amerikanismus ist der “Melting Pot”. Der Schmelztiegel, der alle kulturellen und einheimischen Spezialitäten zu einem ungenießbaren Kultureinheitsbrei vermanscht.

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Meiner Argumentation nach, bleibt ein Deutscher in geistiger Unterwerfung an die USA gekettet, solange er sich nicht konsequent vom Amerikanismus abwendet. Wem das nur gelingt, und wer dann immer noch der Überzeugung ist, er brauche wenig Streicher, viel Schlagzeug und sogar “E-Gitarren” in der Musik, soll damit ruhig glücklich werden.

Von mir aus kann einer auch jeden Tag im McDonalds essen gehen. Übel wird so etwas erst, wenn man diese Kost nicht nur der eigenen Küche vorzieht, sondern man darüberhinaus die Liebhaber der tradtionellen und einheimischen Küche mit “Fast Food” aus dem Feld zu schlagen versucht. Oder wenn einer mit dem Mund voll Big Mac behauptet: “Das hat mit Amerikanismus nichts zu tun”.

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Der Durchschnittsdeutsche hatte früher seine eigenen Lieder und Tänze. Singen und Tanzen waren im Volk vor BRD-Zeiten das Selbstverständlichste der Welt. Es reicht ein paar Opern gesehen haben, um das zu wissen. Der Begriff “Klassik” beschreibt eine Sparte der zeitgenössischen Unterhaltungsmusik. Damit ist nicht die europäische Kunstgeschichte gemeint. Wer nicht musikalisch ist, wird aus anderen Schätzen schöpfen können, in der Literatur, bei Erzählungen, bei der Malerei und Bildhauerei, oder der Architektur. Es gibt weiß Gott genug Europa, wenn man nur will. Alles besser als der Amerikanismus, der von Stefan Zweig schon 1925 als “furchtbare Welle der Einförmigkeit” bezeichnet wurde.

Aber auch diesbezüglich kommt von dem heutigen “Durschnittsdeutschen” nichts, nichts und nochmal nichts. Allenfalls werden Sprüche geklopft, man stamme aus einer Künstlerfamilie und ähnlich abgehobener Quark wie: “Ich habe einige schöne Gemälde von Künstler Max Mustermann”.

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Vielleicht bekommt das bundesdeutsche Personal so eine ähnliche Abrechnung serviert wie Polizeichef Scarpia. Der wusste immerhin, warum er Gott, Volk und Vaterland aufgibt, und was ihm als Belohnung winkt, für’s Verkaufen der eigenen Seele.

In Tosca geht es eigentlich um einen Dissidenten, dem die Flucht aus Engelsburg gelingt und dann bei dem Maler Cavaradossi Unterschlupf findet. Könnte in unseren Tagen ein “Leugner” sein, oder jemand der es sich mit den Statthaltern der Besatzungsmacht verscherzt hat. So jemanden würde der amerikaorientierte Bundesrepublikaner ohne mit der Wimper zu zucken abweisen, mit Verweis auf § 130.

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Die Bundesdeutschen sind heute Wohlhabende mit einem minimalen Kunstinteresse. Daher lebt der Künstler am Existenzminimum.

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Wenn eine Kultur aufgezwungen wird, nimmt sie niemand gerne an. Das Erfolgsgeheimnis der globalen kulturellen Hegemonie der USA nennt sich “Soft Skills”. Es wurde mit einem Beispiel aus der Wissenschaft aufgezeigt, wie die musikalische Umerziehung weg von der Kunstmusik hin zur Anglospähre bei den Deutschen vonstatten ging, und, daß es gewollt war. Damit wurde der Grund aufgezeigt, warum Bundesdeutsche heute mit “Rock’n’Roll” ihre eigene Kultur aus dem Weg räumen wollen. Mit Leib und Seele dem Fortschritt der Amerikanisierung verpflichtet.

11.12.2018:

Fragt man die herkömmlichen Bundesrepublikaner nach einem Impromptu, bekommt man heute in den allermeisten Fällen nur noch ein Stirnrunzeln zur Antwort. Beim kapitalistischen Dreck aus der amerikanischen Gosse können Deutsche freilich noch mitreden. Viele versuchen dabei möglichst “cool” zu sein.

Hollywoodfilme: Man spreche die “Blockbuster” und “Besten Filme aller Zeiten” an, und für Unterhaltung ist unter Bundesrepublikanern gesorgt.

Man könnte eine solche Entwicklung verstehen bei Völkern ohne große Kulturgeschichte. Aus abendländischer Sicht ist und bleibt die Amerikanisierung unverzeihlich.

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“Erst durch die Geschichte wird ein Volk sich seiner selbst bewußt.” – Arthur Schopenhauer

Was sagt dieser Satz über den Bundesrepublikaner aus, der sich die Geschichte seit bald 100 Jahren vom Ausland diktieren lassen muß? Aufbauend auf dieser Erkenntnis, sollte sich jeder die Frage stellen, ob es wirklich eine so gute Idee ist, sein Glück in den Sternen der amerikanischen Nationalflagge zu suchen.

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In der Bundesrepublik ist die Wahrheit vorgeschrieben. Den Bundesrepublikanern geht es aber nicht mehr um Wahrheit, und würde einer die großen Dogmen unserer Zeit anzweifeln, bekäme er es schnell mit der Staatsmacht zu tun.

“Die Geschichtsschreiber der Zukunft werden auf dem nächsten Blatt nach dem großen europäischen Kriege einmal einzeichnen für unsere Zeit, daß in ihr die Eroberung Europas durch Amerika begonnen hat. Oder mehr noch, sie ist schon in vollem reißenden Zuge, und wir merken es nur nicht (alle Besiegten sind immer Zu-langsam-Denker).” – Stefan Zweig, “Die Monotonisierung der Welt”

Die Aufrechterhaltung eines proamerikanischem BRD-Weltbildes, schützt vielleicht vor der schmerzhaften Erkenntnis, nie in einem freien Land gelebt zu haben. Zumindest sollte man aber wissen, daß Deutschland erst seit 1945 okkupiert ist, daß es bessere und schönere Zeiten gab.

Vollamerikanisierung: Das Ergebnis einer vorsätzlichen Charakterumerziehung.

“Mir gefällt aber die kulturelle Amerikanisierung” heißt im Klartext: “Mir gefällt aber die kulturelle Umerziehung”.

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“Die Wahrheit ist keine Hure, die sich Denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr Alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß seyn darf.” – Arthur Schopenhauer

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“Gerade die Tatsache, dass Unterhaltungsmusik amerikanischer Provenienz nun als Ausweis von Musikalität genutzt wird und Kunstmusik gar nicht mehr vorkommt, kann als radikale Absage an traditionelle deutsche Musikalitätskonstruktionen verstanden werden.” – Guido Heldt

Die “anglo-amerikanischen Normalameise” (Stefan George) kann folgerichtig mit deutscher und europäischer Kunstmusik nur noch wenig anfangen.

“Im Bereich der Popularmusik könnte es im westlichen Nachkriegsdeutschland zur Absage an traditionelle deutsche Musikkonzepte und zur Ablösung durch eine neue amerikanische Leitkultur kommen, zunächst integrierend, dann schroff abgrenzend.” – Guido Heldt

Das war und ist das Ziel der lustigen Veranstaltung.

Witzig ist, daß Männer wie Boris Johnson noch heute neidisch sind auf die deutsche Musik. Wie kommt’s, trotz der erdrückenden Dominanz der Popkultur?

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“Meine Überzeugungen sind die eines alten Weibes, das im Winkel der Kirche seine Gebete murmelt.” – Nicolás Gómez Dávila

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Eine Kollaboration mit einer Besatzungsmacht, die das eigene Land im Würgegriff hält, galt zu allen Zeiten als widerliches Verbrechen. Darüber macht sich der Bundesdeutsche keinerlei Gedanken mehr. Die Bedingungslose Kapitulation findet vor allem im Geistigen statt, aber die überwältigende Majorität des deutschen Restvolkes will das nicht wahrhaben. Von 1000 Nebensächlichkeiten lässt sich der Bundesdeutsche ablenken, um sich nicht der Realität stellen zu müssen. Manche reden sich die Besatzung sogar schön, ich möchte fast sagen: bunt.

Wo der Amerikanismus die kulturelle Hegemonie übernimmt, verschwindet jede volkliche und kulturelle Eigenheit. Das eigene Brauchtum, die eigene Kunst wird vom “Anything goes” und “American Way of Life” zerstört, von dessen Moden traktiert. Der Eingeborene der US-Provinz “Germany”, mit unzähligen Surrogaten abgespeist und vergiftet, saugt das amerikanische Lebensgefühl schon mit der Muttermilch auf.

Wenn das der Wille ist, die totale Amerikanisierung, dann ist man auf dem richtigen Weg. Dann kann es nur heißen: “Weiter so!”

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Vollverräterisch ist, wenn einem Landsmann nichts besseres einfällt, als den Besatzern seines Landes den Hintern zu küssen. Für den Bundesrepublikaner seit 1949 eine Passion.

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Stefan Zweig über die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg:

“Nie war Europa stärker, reicher, schöner, nie glaubte es inniger an eine noch bessere Zukunft; niemand außer ein paar schon verhutzelten Greisen klagte wie vordem um die ›gute alte Zeit‹.” Die Welt von Gestern, S. 262

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Der bundesdeutsche Müllschlucker des 21. Jahrhunderts ist vollamerikanisch.

10.12.2018:

“Noch jubelt bei uns jedes Land mit allen seinen Zeitungen und Staatsmännern, wenn es einen Dollarkredit bekommt. Noch schmeicheln wir uns Illusionen vor über philanthropische und wirtschaftliche Ziele Amerikas: in Wirklichkeit werden wir Kolonien seines Lebens, seiner Lebensführung, Knechte einer der europäischen im tiefsten fremden Idee, der maschinellen.

Aber solche wirtschaftliche Hörigkeit scheint mir noch gering gegen die geistige Gefahr. Eine Kolonisation Europas wäre politisch nicht das Furchtbarste, knechtischen Seelen scheint jede Knechtschaft milde, und der Freie weiß überall seine Freiheit zu wahren. Die wahre Gefahr für Europa scheint mir im Geistigen zu liegen…” – Stefan Zweig, “Die Monotonisierung der Welt”

09.12.2018:

>>Francesca auf der Jordan-Treppe: Sie ist stolz auf ihren Namen und unterhält ihre “Kollegen” des nachts gern mit ausgefeilten Arien aus eigener Komposition.<< – Juri Molodkowez

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Um den Verlust des Geistigen auzuzählen, müsste man Bände schreiben. In der Mode, Literatur, im Radio, Kino und Fernsehen, hat sich eine nie dagewesene universale Kulturgleichheit entwickelt, die zweifellos von der englischsprachigen Welt vorgeschrieben ist. So ist Tanzen für Bundesdeutsche etwas geworden, was sie sich nur noch bei RTL-Shows wie “Let’s Dance” ansehen.

Die Zeiten, wo Tanzaufforderungen in Deutschland zum guten Ton gehörten, sind lange vorbei. Daher hat der Bundesbürger ganz allgemein keine Vorstellung davon, wie man die Verhältnisse zum Tanzen bringen könnte.

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Mit dem Rapper Komplott gibt es ein praktisches Beispiel, wie sich die Identitäre Bewegung Deutschlands vorstellt, eine “alternative patriotische Jugendkultur” zu begründen. Und bei den Älteren ist eine Abwendung vom stumpfsinnigen Amerikanismus nicht mehr zu erwarten.

Da gilt es aber die Unterscheidung zu treffen, nicht in dem überkommenen Teile-und-Herrsche-Schema zwischen Links und Rechts. Schluß damit! In Frankreich hat der erzlinke Prof. Regis Debray, der zudem Grenzen lobt, in seinem Buch “Civilisation” beschrieben, wie die Französische Gesellschaft sich innerhalb eines Jahrhunderts amerikanisierte.

Wer auf die Idee käme, ein solches Buch für Deutschland zu schreiben, müsste weit ausholen. Darüber hört man von Rechten nichts. Eher von sogenannten “Altrechten” – nicht “Altrights” – oder “Ewiggestrigen”, bei denen sich jeder konservative Bundesrepublikaner per pawlowschem Reflex distanziert.

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Wenige Bundesbürger hinterfragen sich und ihre althergebrachten Vorurteile. Das ist eine Eigentümlichkeit, die den antidemokratischen Außenseitern der bundesdeutschen Gesellschaft überlassen bleibt.

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Von Autoren, denen nichts zur Befreiung Deutschlands einfällt, ist auch nichts zu halten.

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“Retter Europas ist vor allem, wer es vor der Gefahr der politisch-religiös-sozialen Zwangseinheit und Zwangsnivellierung rettet, die seine spezifische Eigenschaft, nämlich den vielartigen Reichtum seines Geistes bedroht.” – Jacob Christoph Burckhardt

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In Europa zerbrach vor 100 Jahren eine heile Welt als der Amerikanismus seinen globalen Siegeszug antrat um alle kulturellen und völkischen Eigenheiten der Europäer zu zerstören.

Das macht die Eremitage so verlockend.

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Ein Staat sollte kein Casino sein.

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Der Bundesrepublikaner bezieht sein Weltbild fast ausnahmslos aus der Demokratenpresse. Mit Bundesdeutschen, die von dieser Staatspropaganda noch nicht Abstand genommen haben, ist jede Diskussion sinnlos.

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Wer an die freie Presse glaubt, betet die freiheitlich-demokratische Grundordnung an.

08.12.2018:

Ein Volk, das keine eigenen Heiligtümer mehr besitzt, kann nur aus armen Schweinen bestehen.

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Der amerikanische Geheimdienst organisiert eine blutige Revolution, alles wird in Schutt und Asche gelegt, und der Bundesdeutsche denkt sich: okay. Wenn bei einer Revolte im Nachbarland dann ein paar Autos brennen und Geschäfte geplündert werden, spricht er plötzlich über’s “Privateigentum” und legt dazu ein Glaubensbekenntnis für die Gewaltfreiheit ab.

Für solche Menschen ist auch die Demokratin Annegret Kramp-Karrenbauer eine gerechte Repräsentation.

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Das einzige was dem bundesdeutschen Bürger noch heilig ist die Shoa.

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Es ist Verkommenheit, sich an überschaubaren Sachschäden zu stören, nicht prostestierend, wenn die USA und ihre Vasallen ganze Städte im Ausland bombardieren, ganze Bevölkerungen mit Brandbomben ausrotten, und Millionen von Zivilisten heimtückisch ermorden. Um sich solche Ereignisse anschauen zu können, zahlt der Bundesdeutsche für gewöhnlich an der Kinokasse Eintritt.

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Den historisch als gut- und sanftmütig beschriebenen König Ludwig XVI. in einem Atemzug mit Emmanuel Macron zu nennen, ist wie ein Vergleich zwischen Marie-Antoine Carême und einem McDonaldskoch. Solche Vergleiche sind hohl.

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Wer Tränengas-Tennis “geil” findet, sollte Aktiver werden.

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Den Kampfbegriff “Antisemit” anzunehmen, statt ihn in Frage zu stellen, ist die Anerkennung einer Lüge.

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Seine Liebe für Frankreich entdeckt man nicht in der Revolution.

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Wer glaubt, eine demokratische Partei wie die AfD sei zuständig für eine Revolution, hat die Idee der Volkssouveränität mißverstanden.

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Der Begriff “Neue Weltordnung” taucht ursprünglich und in schöner Regelmäßigkeit in den Reden demokratischer Staatsmänner auf.

Zum erstenmal in Woodrow Wilsons 14-Punkte-Plan. Als amerikanischer Präsident war Wilson Mitglied der Demokratischen Partei. Franklin D. Roosevelt, wie Wilson ein Demokrat, sprach ebenfalls vor dem Zweiten Weltkrieg von der “NWO”.

Der Sieg der westlichen Demokratien in den Weltkriegen, war die tatsächliche Umsetzung einer Neuen Weltordnung. Seit 1950, und abgesegnet durch das Internationale Militärtribunal von Nürnberg, werden die autochthonen Völker Westeuropas systematisch mittels demokratischer Staatspropaganda auf einen kulturellen und völkischen Selbstmord vorbereitet.

Auch wer Abtreibung für ein Verbrechen hält, muß sich bei Demokraten beschweren. In Frankreich zum Beispiel war es Simone Veil von der “Union pour la démocratie française”, die einen harten Kampf für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs führte. Zur Belohnung kam die Demokratin ins Pantheon.

Zum Vergleich der Nationalsozialismus: Bereits im Mai 1933 wurde per Gesetz sogar das Anbieten von Abtreibungsmitteln verboten. 1943, im Krieg gegen die westlichen Demokratien und die “NWO”, wurde die Todesstrafe für den Fall eingeführt, daß “die Lebenskraft des deutschen Volkes” fortgesetzt beeinträchtigt wird.

In der amerikanischen Vorzeigedemokratie aber, legalisierte der spätere US-Präsident und Republikaner Ronald Reagan bereits 1967 den Schwangerschaftsabbruch. Damals noch in der Rolle des kalifornischen Gouverneurs.

Reagans Nachfolger im Weißen Haus, der kürzlich verstorbene George H. W. Bush, sprach im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg wieder von einer “Neuen Weltordnung”. Auch die noch immer amtierende Bundeskanzler Frau Merkel von der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, sprach vor sieben Jahren öffentlich von der “NWO”, im Zusammenhang mit der Abtreibung nationalstaatlicher Souveränität.

Faschismus und Nationalsozialismus waren real existierende Ideologien, die nach dem Ersten Weltkrieg aufkamen, und mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ohne nennenswerte Ausnahme wieder endeten.

In beiden Fällen handelte es sich um proletarische Volksbewegungen, die aus linken und rechten Kräften zusammengebündelt waren.

Das Wort fascio woraus sich Faschismus ableitet, bedeutet dem etymologischen Sinn nach Bündel.

Wie die Demokraten, die stets – und Ausnahmen bestätigen nur die Regel – männlicherseits mit Herrenazug und Krawatte auftreten, hatten auch Faschisten und Nationalsozialisten eindeutige Erkennungsmerkmale. Letztere sind Relikte der Geschichte, die nur noch in Kinofilmen oder Ausstellungen zum Zweiten Weltkrieg zu sehen sind.

In der BRD leben wir alle seit 1949, als in der Rothschild Villa zu Taunusstein mit dem “Grundgesetz” das Fundament für die Bundesrepublik gegossen wurde, in einer real existierenden parlamentarischen Demokratie.

Wer nach 70 Jahren Demokratie in Deutschland durchblicken lassen will, daß er in politics ein Schlafwandler ist, der muß nur Begriffe wie “Linksfaschist” oder “Rechtsfaschist” im Munde führen. “Linksfaschisten” darüberhinaus mit der “NWO” in Verbindung zu bringen, ist ein Indiz für eine schwere Geisteskrankheit, die kaum noch bei einem Psychiater auf der Couch behandelt werden kann. Damit ist man reif für’s Irrenhaus.

06.12.2018:

Wer aus der Zukunft schöpfen will, langt in einen leeren Topf.

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Nur der Lebensmüde fordert vor einem Abgrund den Fortschritt ein.

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Das ›Anything goes‹ der westlichen Zivilisation kommt wie beim Roulette zwangsläufig an einen Punkt, wo es heißen muß: ›Rien ne va plus‹.

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Wo der freie Fluß von Kapital und Waren zur Prämisse erhoben wird, muß in letzter Konsequenz die grenzenlose Verfügbarkeit von Menschenmaterial folgen.

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Aus der Vogelperspektive erscheint einem die Menschheit als Plage der Welt.

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Dem linken Zeitgeist ist nicht daran gelegen, die Welt zu retten, sondern Deutschland abzuschaffen.

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Weltverbesserung gelingt noch am ehesten in der Kunst.

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Ein guter Aphorismus sollte unwiderlegbar sein.

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Grundsätzlich gilt bei Aphorismen: “Weniger ist oft mehr”.

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Die Kostbarkeit eines wahren Satzes ist nicht mit Geld aufzuwiegen.

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“Bei manchem Werk eines berühmten Mannes möchte ich lieber lesen, was er weggestrichen hat, als was er hat stehen lassen.” – Georg Christoph Lichtenberg

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Ihre physikalische Entsprechung findet die perfektionierte Dichtung eines Gedankens im Brillantschliff eines Diamanten.

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“Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.” – Nicolás Gómez Dávila

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Wortblähungen verursachen bei jedem Dichter ein Naserümpfen.

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“Die, welche schwierige, dunkle, verflochtene, zweideutige Reden zusammensetzen, wissen ganz gewiss nicht recht, was sie sagen wollen, sondern haben nur ein dumpfes, nach einem Gedanken erst ringendes Bewusstsein davon; oft aber wollen sie sich selber und anderen verbergen, dass sie eigentlich nichts zu sagen haben.” – Arthur Schopenhauer, Über Schriftstellerei und Stil

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Wie Samt sind geschliffene Sätze: selten, sauber, schön.

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“Sprachkürze gibt Denkweite.” – Jean Paul

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Die Staatsimulation in der Bundesrepublik Deutschland erinnert an ein Pianokonzert für die linke Hand.

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“‚Von Gottes Gnaden‘ zu sein, schränkte die Macht des Monarchen ein; der ‚Volksvertreter‘ ist der Repräsentant des absoluten Absolutismus.” – Nicolás Gómez Dávila

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Demokratie ist totalitär.

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“Wie wenige Menschen, auch die tapfersten, haben jemals den Mut, klar einzugestehen, ihre Anschauung von gestern sei Irrtum und Unsinn gewesen.” – Stefan Zweig

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Informationsblasen können nur dort platzen, wo strategische Manipulation auf den Widerstand der Wahrnehmung stößt.

05.12.2018:

Nehmen wir mal an, ein Wirt, der ein gut ausgestattetes Lokal führt, würde auf die Idee kommen, seinen ganzen Laden der Menschheit zur freien Verfügung zu stellen. Kost und Logis gratis und für alle Menschen – außer für ein paar alteingesessene Stammkunden, die das Lokal finanzieren müssen. Die Leute am Stammtisch, bittet der Wirt gnadenlos zu Kasse, und er droht dem zahlenden “Verbraucher” sogar bei kleinsten Vergehen mit dem Schutzmann. Aber ansonsten kann jedermann von seinem “Menschenrecht” gebrauch machen, um in dieser Gaststätte auf Kosten des Hauses alle möglichen menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Wer noch draußen steht, muß nur das Losungswort kennen, in unserem Fall nicht: “Sesam öffne dich!”, sondern schlicht: “Asyl”.

Wie hoch liegt die Wahrscheinlichkeit, daß sich die Menschheit dann vornehm zurückhält, um den Wirt nicht zu “betrügen”?

Auf der Basis dieses Gedankenspiels sollte man die Dinge betrachten, die in der BRD geschehen. Vielleicht ist der Wirt ein durchtriebener Hund? Sich selbst lässt er schützen, und sein Lokal hat er auch abgesichtert. Er würde es nie bei Maybrit Illner oder Anne Will zugeben, aber er wartet vielleicht nur darauf, daß sich die herzlich eingeladene Neukundschaft an den ungeliebten Einheimischen vergeht, die satt und träge an den Stammtischen rumhängen. So wäre er sie gut los.

Den Angestellten dieses Lokals käme die Aufgabe zu, die Leute an den Stammtischen bei guter Laune zu halten, und sie obendrein moralisch zu erpressen. Damit die bloß nicht auf die Idee kommen, sich mal zu fragen, warum plötzlich die Bevölkerungen ganzer Landstriche “auf der Flucht” sind.

04.12.2018:

Leiche in Wohnheim entdeckt: 17-Jährige getötet – Verdächtiger gesteht die Tat

Müßig in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, daß Deutschland seit 73 Jahren ein besetzes Land ist, in dem das einheimische Volk mit all seinem Denken, Handeln, Fühlen und Reden den Vorgaben einer Besatzungsmacht folgt.

An der Stelle braucht niemand mit dem Argument zu kommen, daß es in anderen westeuropäischen Staaten nicht besser ausschaut. Die Völker da sind erstens ähnlich durchamerikanisiert, wie die Deutschen, und zweitens ein Problem für sich, das Volksdeutsche wenig angeht. Unser Problem ist: Die BRD ist mit all seinem Interieur an den “Westen” gekettet, und deshalb findet man in diesem Land vermisste 17-Jährige tot in Flüchtlingsheimen.

“In den alten Tagen wurde ein Blick auf den Strumpf als etwas Schockierendes angesehen, aber jetzt, Gott weiß, geht alles.” Cole Porter, “Anything goes”

Es ist nicht schwer zu verstehen, wie die Jugend “tickt”, man sollte aber wissen, was dahinter steckt, denn “das anything goes des Westens hat bewirkt” (Dr. Thor von Waldstein), daß deutsche Mädchen sich nur allzu gern und früh mit Kulturfremden einlassen.

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Nicht erst die Frankfurter Schule hat unintelligente Linke dazu gebracht, mit Leib und Seele für die ureigensten Interessen der internationalen Hochfinanz zu kämpfen. Die Spuren führen wieder mal in die Zeit, wo die droits de l’homme et du citoyen erdacht wurden. Sie hat der Linken allerdings das Standbein der höheren Moral verschafft. Die Frankfurter Schule ist der Boden, auf dem die Doppelmoralapostel des 21. Jahrhunderts gedeihen konnten.

“Ist es Ihre Position, dass Kinder mit Migrationshintergrund keinen Zugang zu Bildung und keinen Zugang zur Gesundheit erhalten sollen? Lassen Sie doch mal Ihre Maske fallen! Zeigen Sie Ihr wahres, hässliches Antlitz! Trauen Sie sich das mal! Stellen Sie sich hierhin, und sagen Sie eben auch, dass Sie finden, dass Migrantinnen und Migranten keine Menschenrechte haben sollen!” – Agnieszka Brugger, (B90/Die Grünen) bei der Beratung des UN-Völkermordpakts

Adorno, Marcuse, Fromm, Löwenthal, Neumann, Kirchheimer und Pollock wären sicher stolz auf die Wirkmacht, die von ihren Denkmodellen heute ausgeht. Und es nützt den Linken, denn sie müssen an sich keine intellektuellen Fähigkeiten mehr mitbringen, oder gar Belesenheit. Es reicht schließlich, moralisch auf der Seite des “Guten” zu stehen. Wer sich nicht bedingungslos zur Menschenrechtsmoral bekennt, gerät folgerichtig auf die demokratische Abschussliste, die – wie wir seit Alexis de Toqueville und seinem Buch “Über die Demokratie in Amerika” wissen – mit sozialer Ächtung bis hin zum existenziellen Ruin droht. Darauf lässt sich auch das überaus peinliche Bild zurückführen, das die CDU/CSU heute abgibt.

Wer die kulturelle Hegemonie der Linken brechen will, muß sich die Frage stellen, wo er die Axt anlegen will: Erst bei der Frankfurter Schule, oder nicht schon viel früher, bei der französischen Revolution, wo der ganze Dreck ursächlich herstammt?

03.12.2018:

Habe heute zum erstenmal seit langer Zeit wieder einen Blick in den Trierischen Volksfreund geworfen, und was lese ich? In Paris brennen Bankfilialen und Luxusautos, und in den Staaten starb der Kriegsverbrecher George Bush Senior. Beides fällt bei mir unter die Rubrik: Gute Nachrichten.

02.12.2018:

Die Bundesdeutschen, die in ihrer Volksgesamtheit nicht für genug eigenen Nachwuchs sorgen können oder wollen, sind gerne die Versorger anderer Völker und aller Menschen.

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Wünsche allen Coriolan-Lesern einen schönen 1. Advent. Die passende Musik dazu bei mir: Joh. Seb. Bach – Kantate BWV 36 „Schwingt freudig euch empor“. Quasi als Hauptspeise. Wenn man des großen Bachs Kirchenkantate verdaut hat, gibt’s die Vierte Sinfonie von Robert Schumann als Nachtisch obendrauf, gespielt vom wie so oft großartigen Hessischen Rundfunkorchester.

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Meine Liebste meinte, ohne jegliche Hintergrundinformation, zum UN-Pakt: “Mal sehen, was draus wird.” Und wie so oft hat sie instinktiv geahnt, was Sache ist. Denn was bleibt uns übrig, als zuzusehen, was kommt?

Falls es da draußen jemanden gibt, der meint, den Lauf der Dinge beeinflussen zu können, der sollte sich mal Stefan Zweigs Buch “Die Welt von Gestern” – Erinnerungen eines Europäers” sorgfältig durchlesen. Daraufhin wird vielleicht der ein oder andere einsehen, daß alle Diskussionen hinfällig sind, und es eine viel bessere Idee ist, an einer Chronik zu arbeiten, die Erinnerungen festzuhalten. Viele von uns werden später sagen können, daß sie dabeigewesen sind, Zeitzeugen, die noch ein Europa gekannt haben, das europäisch war.

Die “schöne neue Welt”, von der Dr. Curio sprach – sie wird kommen. Kein Mensch wird es aufhalten.

Daß diese Welt womöglich keinen Bestand hat, ist nicht der entscheidende Punkt. Viel schwerer wiegt der Verlust des Alten. Selbst mir als hartgesottenem Antirepublikaner zerreißt es das Herz, wenn ich daran denke, daß es so ein Deutschland wie zu meiner Kindheit so schnell nicht mehr geben wird.

Den Horror, als Deutscher in eine Schulklasse zu gehen, die rundum mit kulturfremden Ausländern besetzt ist, wünsche ich keinem Menschen. Vielleicht muß man solche Erfahrungen selbst machen, um sich der Tragweite bewusst zu werden. Wir können sagen, wir waren in unseren Schulklassen noch unter uns , und es gab keine Messerkriminalität und Vulgärsprache, Rassismus gegen Deutsche usw.

Das Land, das wir einmal als Deutschland kannten, verschwindet jeden Tag ein Stückchen mehr, “Und ich freue mich drauf!” (Katrin Göring-Eckardt.)

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Ein paar Zitate aus dem Plenarprotokoll der Bundestagsdebatte zum UN-Völkermordpakt. Hier zum Beispiel, ein demokratischer Abgeordneter, der etwas von Statistiken zu verstehen scheint, merkt lautstark an:

“Die Kriminalitätsrate geht zurück, nach allen Statistiken!” – Zwischenruf von Ulrich Lechte (FDP), während der Rede von Dr. Curio (AfD)

Agnieszka Brugger vom “linken Flügel” der Grünen lässt das Wahlvolk wissen:

“Viele der Maßnahmen in diesem Pakt – deshalb verstehe ich auch die Aufgeregtheit in der Debatte nicht – sind in Deutschland schon lange Gesetz, Alltag und Realität.” – Agnieszka Brugger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Otto Graf Lambsdorff, der Dr. Curio bei seiner Rede  zum Migrationspakt, als Zwischenrufer einen “Ariernachweis” (sic!) anrät, bemerkt bei seinem Aufrtitt:

“Im Jahr 1248 machte sich Johann von Lambsdorff aus der Nähe von Dortmund auf und ließ sich in Reval, dem heutigen Tallinn, nieder. Vor ungefähr hundert Jahren kehrte mein Großvater nach Deutschland zurück. Migration ist eine Realität. Ich bin ja auch nicht der einzige Abgeordnete mit Migrationshintergrund.” – Alexander Graf Lambsdorff (FDP)

Ein sehr bedenkliches weil zweideutiges Zitat, steuert eine SPD-Hinterbänklerin bei:

“Es geht nicht darum, dass jedes Land solche Standards entwickelt, wie wir sie hier in Deutschland haben. Überhaupt Standards zu schaffen, darum geht es.” – Gabriela Heinrich (SPD)

Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, klärt den Bürger darüber auf, worum es wirklich geht:

“Wir sind der drittgrößte Exporteur der Welt. 50 Prozent unserer Wirtschaftsleistung fließen in den Export. Es gibt kaum ein anderes Land auf dieser Welt, das eine so hohe Exportquote hat. Damit gibt es auch kaum ein anderes Land auf dieser Welt, das ein so großes Interesse an freiem Handel, an offenen Grenzen, an freiem Güter- und Warenverkehr, an Dienstleistungsfreiheit und anderem hat.” – Dr. Mathias Middelberg (CDU/CSU)

“Money makes the world go round”, Liza Minnelli.

“Wir haben – das sage ich Ihnen ausdrücklich; deswegen ist für mich die Unverbindlichkeit des Paktes nicht entscheidend – ein Interesse daran, dass wir in mehreren Punkten, die in diesem globalen Pakt angesprochen werden, eine Verbindlichkeit erzielen.” – Dr. Mathias Middelberg (CDU/CSU)

Die fratkionslose Dr. Frauke Petry fokussiert sich auf Inhalte:

“Sie sprechen davon, Migration begrenzen zu wollen; dann zeigen Sie mal die Textstelle im Migrationspakt dazu.” 

“Der Pakt verlangt kulturelle Anpassung unserer Gesellschaft zugunsten von Migranten und vollen Zugang zum Gesundheitssystem und verhindert die Kürzung von Sozialleistungen, selbst für illegale Migranten.” – Dr. Frauke Petry (fraktionslos)

Marian Wendt (CDU/CSU) daraufhin, an die AfD gewandt: 

“Hier müssen Sie klatschen!”

Ein CDU-Abgeordneter offenbart den Größenwahn der Verschwörer gegen die Menschheit: 

“Es geht um alle Menschen. Ich bitte Sie, dass Sie diese globale Perspektive zur Kenntnis nehmen.” -Dr. Volker Ullrich (CDU/CSU)

Dafür gibt es Beifall von der CDU/CSU und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD.

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Marian Wendt, der Chef des Petitionsauschusses des Bundestags, erwies sich als eifrigster Zwischenrufer bei Dr. Gottfried Curios Rede zum ” globalen Pakt”, insgesamt schrie er sieben Mal dazwischen. Beim ersten Mal forderte er bei der Erwähnung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes von Herrn Maas, Curio solle aufhören, dann, als der AfD-Innenpolitiker klarstellt, daß wir den ganzen Wahnsinn bezahlen müssen, brüllt er “Alles Lüge!” ins Plenum.

“Bei uns darf der Rentensatz ins Bodenlose fallen”, sagt Dr. Curio, und Wendt aber behauptet aufgebracht, daß das nicht stimmt, der Regelsatz stabilisiere sich schließlich bei 48%. CDU Mann-Wendt schreit auch, ihm schmerze der Kopf, denn es seien doch zwei verschiedene Sachen, als Dr. Curio trocken festhält, daß Wirtschaftsmigranten den politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen gleichgestellt werden sollen. Der AfD-Abgeordnete zeichnet daraufhin den Rechtsbruch der Regierung auf, und plädiert eindringlich dafür, daß illegaler Grenzübertritt strafbar bleiben muss, der Vorsitzende des Petitionsausschusses verlangt zudem, Curio solle zum Thema reden.

Auch zu Herr Curios moralischer Einschätzung der Migration an sich, hat der radikaldemokratische CDU-Abgeordnete Wendt ein Wörtchen mitzureden, und er fragt ernsthaft: “Sind Sie schon jemals in Ihrem Leben umgezogen?”. Schlußendlich muss Herr Wendt auch noch die rosigen Zukunftsaussichten in Sachen Migration bewerten: Der rechtspopulistische Innenpolitiker bringt die EU-Studie zur Sprache, bei der es heißt, Deutschland könne bis zu 274 Millionen Einwohner vertragen. “So ein Blödsinn!” schreit Wendt an der Stelle, als Curio mit den folgenden Worten seine Rede beendet:

“Der Pakt verschafft uns dann ein alljährliches 2015, ganz unverbindlich; denn so soll es in der Union jetzt weitergehen: mit einem ab Dezember kontinuierlichen Weiter-so, der absolut konstanten Katastrophe, kurz: AKK”

01.12.2018:

Wer sich einen Eindruck von der Höflichkeit im Deutschland des 21. Jahrunderts verschaffen will, muß sich nur mit den Unsitten im Deutschen Bundestag beschäftigen.

30.11.2018:

Das Denken schafft keine Werte. – Walter Rathenau

29.11.2018:

Von Leser *** erreicht mich folgende Reaktion:

Sind Sie das, Coriolan? Ein radikaler Christ? Haben Sie das geschrieben: “Jedermann, der in unseren Zeiten das Christentum verflucht, beweist damit nur seine hündische Unterwürfigkeit gegenüber dem freimaurerischen Zeitgeist der Demokratie. Mit der Niedertracht und Dürftigkeit des Durchschnitts veranlagt, hätte er es in der Welt von Gestern nie gewagt, Gott zu lästern.”
Wenn ich Sie für voll nehme, heißt das: Ich (ein Atheist, der dem Christentum – und gerade auch der von Jesus gepredigten Feindesliebe – nichts als Spott abgewinnen kann) beweise damit, dass ich 1.) mich den Ideen der Freimaurer unterwerfe, 2.) niederträchtig bin, 3.) dürftig bin (gemeint ist wohl intellektuell durchschnittlich), und 4.) feige, da ich zu Zeiten der Inquisition Gott nicht zu lästern gewagt hätte. Lieber Coriolan, in welchem Zustand von Depression, Verzweiflung oder Alkoholkonsum haben dies verzapft? Halten Sie die eben geknüpfte Assoziationskette wirklich für belastbar? Nummer 1 bis 3 ist falsch: Ich bin rechts, also kein Freimaurer. Ich bin (so behaupten jedenfalls die, die mich kennen) überdurchschnittlich intelligent; auch meine Schul- und Examensnoten weisen dies aus. Von 20 Deutschen an der Elite-Uni UCL war ich 1978 einer von nur zwei, die “durchkamen”; alle 18 andere vielen durch die Examen; ich bin Arzt geworden. Niedertracht sagt man mir nicht nach. Bliebe Punkt 4. Ja, kann sein – ich hoffe es sogar – dass ich in aussichtsloser Lage meine Meinung zurückgehalten hätte, so dass ich dem Tod auf dem Scheiterhaufen entkommen wäre. Ist das feige? Feigheit sagt man mir – nicht nur im Kreis meiner Wildwasser-Kameraden – jedenfalls auch nicht nach. Was bleibt von Ihren Vorwürfen? Argumentieren Sie zur Sache? Mitnichten! Warum ad personam? Ist nicht genau dies niederträchtig? Irgendwie passt das alles nicht zu Ihnen. Ihr Tagebuch-Eintrag ist mir rätselhaft.

Mein gestriger Tagebucheintrag, war eine Reaktion auf den Hochmut des modernen Massenmenschen.

Ich habe das geschrieben, ja, aber die Fragen, die Herr *** daraus ableitet, kann er sich richtigerweise nur selbst beantworten.

Gotteslästerung ist seit Nietzsche billig. Gott ist tot, und obwohl er den Menschen nichts getan hat, pinkeln sie auf sein Grab. Wahrhaftig ist es in unseren “aufgeklärten” Zeiten weder mutig noch geistreich, Kritik am Christentum zu äußern. Dazu ist längst alles gesagt. Weiter darauf herumzureiten, wirft eine uralte Frage auf: Cui bono?

In unserem Zeitalter ohne Zweifel am christlichen Glauben festzuhalten, ist eine immense Herausforderung für den Verstand und den Geist eines jeden Menschen. Ich stelle mich dieser Aufgabe, da ich der festen Überzeugung bin, daß die Europäische Zivilisation ihre Glanzleistungen hauptsächlich dem Christentum verdankt. Und weil der Glaube an Jesus Christus unseren Kontinent in kultureller Hinsicht so wunderbar zu bereichern wusste, und es bis heute niemanden gibt, der eine Alternative aufzeigt, denke ich, es wäre der größte Fehler, die christliche Identität des sogenannten Abendlandes über Bord zu werfen.

Hugo Ball lag richtig, als er festhielt, die Religion gehöre völlig befreit, aber nicht völlig vernichtet.

Gott ist die Freiheit des Geringsten in der geistigen Kommunion aller. Gott ist All-Güte, All-Liebe, All-Mitleid, All-Weisheit, höchster Gedanke, nie zu erreichen und stets zu erstreben. Gott ist die Qual und die Sehnsucht erdgebundener Menschen. – Hugo Ball, “Zur Kritik der deutschen Intelligenz”

Schlußendlich kommt kein Mensch ohne Religion aus, denn was ist der Atheismus sonst, wenn nicht der mehr oder weniger feste Glaube daran, daß es keinen Gott gibt? Dieser Glaube bringt es mit sich, das irdische Menschenleben als Zufall zu betrachten, als etwas, das keiner Vorhersehung folgt. Der Glaube, daß die ganze weltliche Veranstaltung keine Prüfung für Geist und Seele ist, daß der Mensch im Jenseits keine Rechenschaft abzulegen hat, degradiert das Leben zur totalen Sinnlosigkeit. Unter dieser Vorraussetzung wäre der Mensch nur eine Eintagsfliege. Nichts erschüttert mich tiefer, als die Vorstellung, daß es so sein könnte.

28.11.2018:

Wir sollten in unseren Reden und Schriften zurückkehren zur Simplizität unserer Vorfahren, jener himmlischen Chronisten des Wahren und Falschen, die über die Beweggründe ihres mit Fleiß und Geduld stilisierten Bemühens keinen Zweifel aufkommen ließen; deren bona voluntas, ins Werk gesetzt für Menschen, die eine bona fides ihnen entgegenbrachten, jene dreifache Frucht trug, die die Sache, den Autor und sein Publikum gleichzeitig förderte. – Hugo Ball, Zur Kritik der deutschen Intelligenz

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Jedermann, der in unseren Zeiten die Monarchie und das Christentum verflucht, beweist damit nur seine hündische Unterwürfigkeit gegenüber dem antichristlichen, freimaurerischen Zeitgeist der Demokratie. Mit der Niedertracht und Dürftigkeit des Durchschnitts veranlagt, hätte derselbe Menschenschlag es in der Welt von Gestern nie gewagt, Gott zu lästern oder den Kaiser zu verspotten. Als Masse ins Recht gesetzt, schwingen diese Leute aber nun gottlose Reden, womit sie der herrschenden Klasse die größtmögliche Gefälligkeit erweisen.

Wie man der Herrschaft des Antichristen richtig begegnet:

“Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen”

27.11.2018:

Was mir immer wieder auffällt: Die deutschen Schöpfer, deren Namen über Jahrhunderte hinweg einen großartigen Ruf in der Welt besitzen, hatten überhaupt kein Problem damit, eine göttliche Allmacht anzuerkennen. Dafür wäre Wolfgang Amadeus Mozart ein Paradebeispiel. Alle Deutschen, die der Nachwelt etwas Wertvolles hinterließen, waren Christen. Nur für Streitsüchtige ist relevant, ob sie nun Katholiken oder Protestanten waren.

Was hinterlassen eigentlich die Konsumenten des 20. und 21. Jahrhunderts? Sind Überheblichkeit und Selbstüberschätzung fortan die Quelle von unvergänglichem Ruhm?

26.11.2018:

Im nächsten Weltkrieg sollten deutsche Frauen kämpfen, und die Männer allesamt zuhause bleiben. Das deutsche Weib gehört an die Front, der deutsche Mann verteidigt Heim und Kinder – oder heutzutage die Haustiere. Hat die Deutsche dann ihr eigenes Verdun oder Stalingrad erlebt, besitzt sie zum erstenmal in der Geschichte unseres Volkes das Recht, gegenüber Männern ein lautes, auffallendes und keckes Verhalten an den Tag zu legen.

Bis es soweit ist, handelt es sich dabei jedoch um eine grobe Verletzung des guten Tons. Es waren schöne Zeiten in Deutschland, als sich Damen eines zurückhaltenden Benehmens befleißigten, um ihre Befugnisse nicht zu überschreiten. Alles hat die deutsche Frau aufgegeben, um der amerikanischen Siegermacht gefällig zu sein, ihre Würde, Selbstachtung, nicht nur das heilige Ideal der Jungfrau und der Mutter. Hochgerüstet mit Frauenwahlrecht, Gleichberechtigung und Feminismus, wurde aus den >>Gnädigen Frauen<< von einst, die unhöfliche Emanze des 21. Jahrhunderts.

Den guten Ton nicht zu achten, ist schon bei Herren eine zweifellos unappetitliche Angelegenheit, die für einen gebildeten Mensch nur schwer zu verdauen ist. Bei Frauen ist es indes unverzeihlich, stellen sie doch damit unweigerlich zur Schau, daß sie es nicht wünschen, als Dame geachtet zu werden.

25.11.2018:

“Wie es im Innersten des mit konsumistischem Flittergold nur mühsam bedeckten, bundesdeutschen Elends tatsächlich aussieht, entzieht sich nach wie vor dem Vorstellungsvermögen der meisten Akteure, leider auch vieler widerständiger Kräfte.”Dr. Thor von Waldstein

Was es mit der BRD, dem Grundgesetz, und der Demokratie in Wirklichkeit auf sich hat, erkannt man leider erst dann in vollem Umfang, wenn einem die Rückbesinnung auf die Zeit vor 1914 gelungen ist.

Das bedeutet in Konsequenz: der Fernseher bleibt aus, das Internet wird zur Revision genutzt, und alle bundesdeutschen Presse-Erzeugnisse werden mit der allerhöchsten Vorsicht wahrgenommen, was insonderheit auch für proamerikanische Nachrichtenseiten wie “Politically Incorrect” gelten sollte.

“Um dieser demokratischen Systempropaganda nicht hilflos ausgeliefert zu sein, muß man für sich selbst ein Gegengewicht schaffen. Man benötigt ein Antidot. Und sollte zumindest wissen, daß es neben dem üblichen Schrott aus den USA noch etwas anderes gibt. Bach, Mozart, Beethoven, Haydn, darüber hinaus Verdi, Puccini, Schubert, Wagner, Chopin oder Rameau: Von diesen Komponisten sollte man gehört haben, und wissen, daß ihre Werke Europas Einzigartigkeit begründen.

Es geht also darum, sich ein brauchbares kulturelles Fundament zu verschaffen. Das kann selbstverständlich noch sehr viele Dinge mehr beinhalten: Literatur, Schauspiel, außerdem bildende Kunst, Malerei und Architektur. Goethe lesen und „Fack ju Merkel“ zu denken, ist in jedem Fall besser als Merkel folgen und „Fack ju Göhte“ zu gucken. Es ist lohnenswert, sich mit Jean Paul und seiner grammatischen Untersuchung der deutschen Sprache zu beschäftigen. Dasselbe gilt für Gedichte von Schiller und so weiter. Was für Denkmäler stehen in den Straßen unserer Städte, und was gibt es in den Heimatmuseen zu sehen? Wenn man sich Sachen aus dem alten Europa aneignet, hat man rasch eine solide Hausapotheke zur Hand. Damit lässt sich jederzeit das Gift der Systempropaganda abführen, sollte man mal zu viel davon verköstigt haben.”Ein Hausmittel gegen Systemproganda

Daß einem keine andere Wahl bleibt, als sich bedingungslos am Alten Europa zu orientieren, versuche ich meinen Mitmenschen privat, hier und in anderen Foren, seit Jahren verständlich zu machen. Während ich mittlerweile bei Ockeghem, Desprez und Corelli gelandet bin, hört die “anglo-amerikanische Normalameise” (Stefan George) jedoch noch immer wahlweise Pop, Heavy Metal, Rock’n’Roll, Rap, R’n’B, oder Techno. Dem sinnesbetäubenden Schlagzeugkrach einer geldorientierten Musikindustrie hilflos ausgeliefert, sind die meisten Zeitgenossen nicht einmal in der Lage, einige ihrer althergebrachten Vorurteile auf den Prüfstand zu stellen. Seit 2015 wäre genügend Zeit gewesen, sich von der allgegenwärtigen Systempropaganda zu emanzipieren, doch traurigerweise gibt es beispielsweise in dem vielgenutzten Politikforum HPF neben dem Kameraden frundsberg nur sehr, sehr wenige Schreiber, die in ihrem Denken einen entscheidenden Fortschritt gemacht haben. Die meisten Foristen dieses Forums fahren fröhlich im demokratischen Kreisverkehr, ohne eine Ausfahrt zu nehmen.

In der Oper Aida, einem musikalischen Meisterwerk von Guiseppe Verdi, sind die beiden Hauptwörter Volk und Vaterland, neben der Liebe, die meistgebrauchten Begriffe.

Im ersten Akt, wird der ägyptische Feldherr Radamès von König und Volk damit beauftragt, die Invasoren aus Äthiopien zu vernichten. Im zweiten Akt kehrt er gefeiert und bewundert zurück, während der Triumphmarsch gespielt wird, und der König ist bereit, seinem Hauptmann jeden Wunsch zu erfüllen, gleich was es auch sei. Hätte man Männer wie Dwight D. Eisenhower, Walter Lippmann und Sefton Delmer gefragt, hätten die sich höchstwahrscheinlich gewünscht, die Äthiopier einer Umerziehung und Charakterwäsche zu unterziehen, um das “Unkraut der historischen Wahrheit” (Sefton Delmer) auch noch auszurotten.

Was aber wünscht sich Radamès für die Gefangenen, die Feinde seines Vaterlandes? Gnade natürlich!

In diesem kurzen Verdi-Opernausschnitt steckt alles drin, was sich eine kritische Masse von Deutschen endlich bewusst machen muß. Vor allem die AfD-Wähler wären dazu aufgerufen, dem Gedanken nachzugehen, wie denn ohne Revision der Geschichte eine Befreiung des Volkes gelingen soll, und ob es nicht besser wäre, da anzusetzen, wo der Hase im Pfeffer liegt:

Nachdem Hauptmann Radamès und das Volk ihren König darum bitten, den Besiegten Leben und Freiheit zu schenken, gibt der ägyptische Hohepriester Sacerdoti zu bedenken, daß es keine gute Idee ist, Gnade walten zu lassen, denn das könnte schließlich die Rachsucht und eine erneute Kampfeslust bei den Äthiopiern hervorrufen. Radamès aber wischt diese Bedenken zur Seite, und merkt an, daß man dem geschlagenen Volk nicht die Hoffnung rauben darf.

Und das ist es, was den Deutschen fehlt: Die Hoffnung, daß es jemals wieder besser werden kann.

24.11.2018:

Gerade eben gesehen, die Bildzeitung wirbt auf Werbebannern mit der Parole: “Tierisch gut zu wissen.”

Spätestens damit dürfte der bundesdeutsche Journalismus seinen zivilisatorischen Tiefststand einerseits, seinen Vertierungshöchststand andererseits erreicht haben. Kein Mensch kann sein Weltbild weiterhin aus einer solchen Informationsquelle beziehen, ohne seine Selbstachtung preizugeben. Lüge statt Wahrheit, Neusprechmüll statt Freisprache. Die eigene Schatzkiste aus der ein Mensch seine Sprachkunst bezieht, ist die Grundlage jeder Wortmacht.

23.11.2018:

Zur Blindheit fügt sich die Taubheit des Bundesdeutschen. Wenn ein stets amerikaskeptischer Politiker wie Oskar Lafontaine, der nur wenige Wochen mal “an der Macht” war, in einer “Talkshow” beiläufig durchblicken lässt, man müsse wegen den Amerikanern aufpassen, was man sagt, überhört der BRDler das geflissentlich, und ist somit auch nicht in der Lage, die Brisanz einer solchen Aussage zu begreifen.

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Stefan Zweig schrieb in seinen Memoiren, das Salzburger Luxushotel De l’Europe sei nach dem Krieg von englischen Arbeitslosen bewohnt gewesen, da das Leben für sie dort billiger war als in den englischen Slums. Wenn der heutige Bundesdeutsche davon hört, denkt er sich: “Ja gut, das sind die Österreicher ja selbst schuld. Warum mussten sie auch einen Krieg führen und verlieren.”

Auf dem Höhepunkt der Inflationskrise kostete ein Ei in der Weimarer Republik 4.000.000.000 Mark. Das und vieles mehr haben wir der englischsprachigen Welt zu verdanken. Was macht der Bundesdeutsche? Er denkt sich: “Sind unsere Vorfahren doch selbst schuld, denn die deutsche Führung hat ja soviele Fehler im Krieg gemacht.”

Wenn du nun aber erklärst, daß Großbritannien einst und die USA heute ein horrendes Defizit bei der Außenhandelsbilanz vorzuweisen haben, und die englischsprachige Welt daher auf Krieg angewiesen war und ist, denkt derselbe umerzogene Menschenschlag keine Sekunde daran, daß das kein gutes Licht auf die Fähigkeiten der englischen und amerikanischen Politiker wirft. Die sind eben einfach unfehlbar.

Die USA weigert sich den von ihnen in Auftrag gegeben UN-Völkermordpakt zu unterzeichnen. Was macht der Bundesdeutsche? Er wirbt für Donald Trump und die USA: “Seht her, unsere amerikanischen Befreier unterzeichnen den Migrationspakt nicht, aber unsere böse Kanzlerin Merkel will ihn dennoch unterzeichnen.”

Die politische Dumm- und Blindheit ist das Verhängnis des Bundesdeutschen.

22.11.2018:

Ray Dalio, meines Erachtens einer der Denker unserer Zeit, vergleicht die heutige Zeit gerne mit den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts, insofern könnte diese Analogie passen. – Leibniz

Die Bundesdeutschen sind echte das irrste Volk, das je diesen Planeten bevölkert hat. Vorbei die Zeiten, als Dichter wie Jean Paul und Denker wie Carl Schmitt bewundert wurden.

Heute verehren sie Reiche, die einen Geldspeicher bräuchten wie Dagobert Duck, wenn sie das Geld materiell bei sich zu Hause hätten.

Jedes Kind kennt die Rolle des alten, gierigen, verschlagenen Dagobert. Egal, der Bundesdeutsche von heute blickt zu einem solchen Menschenschlag ergebenst auf.

Über Carl Schmitt meinte der sieben Sprachen beherrschende Hegel-Experte Alexandre Kojève, er sei im Deutschland der 1960er Jahre der einzige Deutsche gewesen, mit dem es sich noch zu reden lohnt. Wieviele Sprachen beherrscht der reichaufgeblasene Schwallsack Ray Delio? Könnte wetten er spricht nur das primitive und einfältige Englisch, daß der einstige Lieblingsdichter der Deutschen, Jean Paul, als “Bootsmannspfeife” bezeichnete. Mit einer ungebildeten, kulturlosen “Hedgefondsmanager”-Geldschlange, hätte sich Kojève für kein Geld der Welt zusammengesetzt. Das wäre ganz weit unter seiner Würde eines Denkers gewesen.

Worüber hätte sich Kojéve mit Delio unterhalten können, außer über Geld? Und nochmal, seit wann unterhalten sich Denker über Geld? Gibt es nicht weitaus schönere und interessantere Dinge in unserer Welt?

Der Typ hortet angeblich 16 Milliarden Dollar, und das bedeutet er macht nichts anderes als daran zu denken, sein Geld zu vermehren. Diese Zeitverschwendung mag ihm im hier und jetzt weiterhelfen, aber wenn er in 10, 20 Jahren abgenippelt ist, hat er davon gar nichts mehr. Sein Leben war verschwendet, wenn er Glück hatte, zitieren ihn ähnlich gestrickte Menschen noch eine Weile zu Geldfragen.

Was ist so ein “Denker” im Vergleich zu einem Mann wie Jean Paul, der sein Leben in den Dienst der Sprachen stellte, und mit seinen Gedichten die Musikliteratur beflügelte? Großartige Komponisten wie Schumman und Mahler haben seine Gedanken in Töne gesetzt. Versuche mal die Gedanken von Delio in Töne zu setzten. Dabei kommt bestenfalls ein feuchter Furz heraus.

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Kaiser Franz Josef I., der in seiner Amtszeit u.a. 23 amerikanische Präsidenten, 5 chinesische Kaiser, 3 japanische Kaiser, 5 englische Könige und Königinnen, sowie 4 Päpste überlebte, wurde einmal von dem penetranten Demokraten >>Teddy*<< – einem Cousin des barbarischen Deutschenmörders Franklin Delano – Roosevelt gefragt, was denn in der neuen Welt eigentlich noch seine Aufgabe als konservativer Monarch sei. Die Antwort des Kaisers:

“Meine Aufgabe besteht darin, meine Völker vor ihren Politikern zu beschützen.”

Wer will jetzt hier der Nestbeschmutzer sein, der Kaiser Franz Josef I. nachträglich eins reindrücken will? Wer wagt sich aus der Deckung, um zu sagen: “Aber Österreich hat doch den Krieg angefangen!” oder “Die Kaiser waren doch nur abgehobener Adel, die unsere Völker in Kriegen verheizt haben.”

Wer das tut, sollte seinen gottverdammten Mund halten, wenn andere Deutsche kulturfremde Menschen mit Teddybären* begrüßen.

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Das Entsetzliche ist die ungeheure Macht der Umerziehung. Sag selbst hier in diesem Forum etwas zur Entlastung der Deutschen, die in beiden Weltkriegen ihr Land unter Aufbringung unermesslicher Opferbereitschaft nicht mehr und nicht weniger als gegen die ganze Welt verteidigt haben, und du erntest dafür sofort Hohn, Spott oder das miese Ressentiment, du seist ein Altnazi.

Sie denken keine Sekunde daran, daß ihre Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern vielleicht genau das verhindern wollten, was wir heute erleben. Damals waren die Deutschen doch nicht blöd, sie wussten spätestens nach dem Ersten Weltkrieg, daß demokratischen Staatsmännern nicht zu trauen ist, und daß man niemals unbewaffnet mit ihnen an einen Verhandlungstisch treten sollte. Diese Erfahrung namen die Nazis mit in den Zweiten Krieg, und das ließ sie so lange standhalten. Die heutigen Deutschen, und ich nehme mich nicht aus, sind doch alles nur verwöhnte Schweine, die kleinen blassen Schimmer davon haben, was Entbehrung bedeutet. Und leider – und davon nehme ich mich aus – haben die meisten demokratisch-ideologisierten Bundesdeutschen auch keine Ehre, keinen Stolz, und keine Selbstachtung mehr. Anstand, Sitte, alle Tugendhaftigkeiten sind nur noch abenteuerliche Begriffe für diese Leute. Millionen Nestbeschmutzer, die vollkommen unter dem Eindruck einer Greuelpropaganda stehen, mit der man ihnen zu dem Zweck das Gehirn wusch, die eigenen Vorfahren zu verachten und den Siegern gefällig zu sein.

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Regierungen, NGO’s und die vermeintlich “Guten” der Gesellschaft, bekämpfen die Probleme nicht, sie heizen sie an.

Wer fremde Völker mit “Entwicklungshilfe” und “Ein Herz für Kinder”-Spenden aufpeppelt, während man im eigenen Land eine familienfeindliche und steuerexpansive Politik betreit und unterstützt, ungeborene volkseigene Babys abtreibt usw., darf sich nicht wundern, wenn fremde Völker sich dann zahlreich vermehren und durch die Hilfsleistungen erwachsen werden.

Wer die Angehörigen fremder Völker mit Versprechungen und bedingungslosen Grundleistungen dann später anlockt, sollte sich nicht darüber beschweren, wenn sich Kulturfremde auf den Weg ins gelobte Land machen.

Wer grinsend 700 Milliarden Euro für Banken bereitstellen kann, dann vollmundig erklärt, man habe damit die “Bankenkrise” gelöst, während man auf der anderen Seite kein Geld für die Infrastruktur, die Schulen, und allgemein für die eigenen Völker übrig hat, kann nicht behaupten, man habe die Welt retten wollen.

Wer eine Wirtschaftspolitik betreibt, die auf ewiges Wachstum und Profitmaximierung ausgerichtet ist, darf sich nicht verwundert die Augen reiben, wenn dabei Mutter Natur auf der Strecke bleibt.

Kurzum: Das eigentliche Problem ist, daß der politische Wille nicht exisitiert, sondern die EU von einem demokratischen Verbrecherkartell regiert wird, das in den letzten 70 Jahren alles dafür getan hat, daß es soweit kommt, wie es nun steht.

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Der UN-Völkermordpakt ist notwendig, um aus der Umvolkung ein “Menschenrecht” zu machen, das per “Gesetz” nicht mehr in Frage gestellt werden darf. Wenn das Ding erst einmal unterschrieben ist, werden strafrechtliche Maßnahmen gegen Leute eingeleitet, die es in der Öffentlichkeit wagen, von Umvolkung, von Bevölkerungsaustausch und ähnlichen Dingen zu sprechen. Das ist noch von der “Meinungsfreiheit” gedeckt, aber mit dem angeblich “unverbindlichen” Papier, haben die Demokraten dann das “gesetzliche” Mittel, um die Leute zum Schweigen zu bringen.

Wir haben die “Flüchtlingskrise” nicht hinter uns, sie liegt vor uns!

21.11.2018:

Israel ist das einzige Land, das von den kapitalistischen Zwängen befreit ist, das hat sogar Hannah Arendt zugegeben. Und der Oberrabiner Ovadja Josef hat es schön auf den Punkt gebracht:

„Warum werden Nichtjuden gebraucht? Sie werden arbeiten, sie werden pflügen, sie werden ernten. Wir werden wie ein Effendi sitzen und essen… Deshalb wurden Nichtjuden geschaffen. “

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Fremd im eigenen Land fühlt sich zwangsläufig jeder Deutsche, der noch einen Instinkt dafür besitzt, was unsere große Kulturnation einst auszeichnete. Wer Gott, Familie, Volk, und Vaterland ins Zentrum seines Geistes stellt, ist eben in der OMF-BRD zum gesellschaftlichen Außenseiter verdammt.

20.11.2018:

Was kultur- und gottlose Menschen nicht begreifen: Mir, und vielen anderen “Ewiggestrigen”, geht es um eine Renaissance der deutschen und europäischen Kultur. Das heißt, wir arbeiten an einer grundsätzlichen Umkehr der leerzivilisatorischen Amerikanisierung unseres Volkes, und erst darüberhinaus an der Abwehr einer Islamisierung und Vernegerung. Wer annimmt, dies sei unter der Herrschaft der Demokraten zu bewerkstelligen, die sich seit 100 Jahren als Totengräber unserer Kulturen und Völker erweisen, der hat bis zum heutigen Tag nicht verstanden, was auf dem Spiel steht.

Ginge es nach mir, hätte Deutschland einen absolutistischen Alleinherrscher wie Ludwig XIV., samt Gottesgnadentum. Wohlwissend, daß auch ich dann nur zu dienen hätte, würde die Genugtuung überwiegen, daß aufgeblasene, unbelesene, selbstgerechte, von vor Schlechtigkeit und Eitelkeit nur so triefende Massenmenschrotzlöffel dann endlich die Fresse zu halten hätten.

Das Schlimmste an der Demokratie, wo 95% der Menschen ihr Dasein als systemabhängige Lohnarbeiter fristen, ist doch, daß heutzutage dank der demokratischen Propaganda kaum einem mehr bewusst ist, daß er völlig versklavt ist. Und dann wird behauptet, man darf in der Demokratie alles sagen und über alles reden. Diese illusorische “Meinung” vertreten nur jene, die Botho Strauß’ “Der anschwellende Bockgesang” nicht gelesen haben, und auch keinen blassen Dunst haben, was unter der “telekratischen Öffentlichkeit” zu verstehen ist und das der geschwätzige Meinungspluralismus erwünscht ist.

Am Beispiel von mittlerweile über 1000 Politischen Gefangenen in der BRD, und weit über 10000 Prozessen Jahr für Jahr wegen Meinungsdelikten, wäre zu erkennen, daß es mit der angeblichen Meinungsfreiheit nicht sehr weit her es ist, wenn man es denn wagt, die für das demokratische System brisanten Sachen anzusprechen.

Schlimmer noch wiegt der Verlust der geistigen Freiheit, und nur ein demokratischer Systemscherge oder aber ein völlig Ungebildeter wird die historische Wahrheit anzweifeln, daß die Menschen in Europa nie so frei waren wie zur Zeit der Belle Époque, wo der Freiheit der Gedanken und des Geistes tatsächlich keine Grenzen mehr gesetzt waren.

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Die lästige Frage nach einer Alternative zur Demokratie, soll hiermit beantwortet sein: 

Demokratie ist nur ein anderes Wort, für ewigen Krieg und Völkermord! Wenn man das erkannt hat, sollte klar sein, daß die Demokratie das schlechteste Konzept ist, das man sich denken kann. Faschismus und Nationalsozialismus führten erst im Krieg zum Völkermord, nicht in Friedenszeiten, wie es bei der Demokratie der Fall ist.

Und alles was Europa einst auszeichnete und zu einer nie dagewesenen kulturellen Blüte führte, gelang unter dem Einfluß von Monarchen. Die gewährten dem eigenen Volk sehr häufig weitaus mehr Mitspracherecht, und sie waren ihren Völkern freundlicher gesinnt, als die antivölkischen Demokraten seit 1789. Warum wohl ist “Populist” für die Demokraten ein Schimpfwort, und wie könnten sie ihre Verachtung für das eigene Volk noch deutlicher ausdrücken als es bei uns Merkel, Steinmeier, Göring-Eckhardt und Lindner zu tun pflegen?

Nicht zuletzt, wäre es vielleicht an der Zeit, sich mal etwas Neues auszudenken, wobei ich ziemlich bescheiden bin. Alles was ich mir erhoffe, ist eine Regierung, die eine friedliche Politik der nationalen Selbstbehauptung durchsetzt, bei der das Wohl der Gemeinschaft, und nicht die Freiheit einer kleinen Clique von Superreichen ins Zentrum des politischen Handelns gestellt wird. Je mehr sich die Volkssouveränität und der Volkswille darin ausdrücken, umso besser. Um aber nicht eine historische, mit dem Blut von hunderten Millionen von sinnlos ermordeten Menschen besudelten, Altlast mitzuschleppen, sollte dann von “Demokratie” keine Rede mehr sein.

19.11.2018:

Das ganze erschreckende Ausmaß der deutschen Servilität der amerikanischen Besatzungsmacht gegenüber, erkennt man tatsächlich erst dann, wenn man sich anschaut, was unsere französischen Nachbarn so denken.

Altkanzler Schröder bei NTV:

“Wir können uns nicht gefallen lassen, dass wir wie ein besetztes Land behandelt werden”, sagte der SPD-Politiker. “Wenn ich mir das Agieren des amerikanischen Botschafters in Deutschland so anschaue, habe ich den Eindruck, er versteht sich eher als Besatzungsoffizier denn als Botschafter der Vereinigten Staaten in einem souveränen Staat.”

Bei Egalite et Réconciliation steht der Interviewauszug zur Debatte, und die dortigen Leserkommentare sprechen Bände, wenn man sie mit den “Meinungsäußerungen” der hiesigen “Communitys” im rechten und linken Lager vergleicht:

“Gerhard Schröder täuscht sich oder sitzt einem Selbstbetrug auf und täuscht gleichzeitig sein Volk wenn er sagt, Deutschland sei ein souveräner Staat. Tatsächlich ist Deutschland seit 1945 von den USA besetzt, zusammen mit der UdSSR von 1945 – 1990. Schlimmer noch, Deutschland hat 1945 schlicht und einfach aufgehört, zu existieren.” – JL29

“Gerhard Schröder … Ich bin immer noch erstaunt über die Typen, die offiziell abseits der Strecke, im Ruhestand sind, aber weiterhin “dienen” …Wie General de Villiers (der Bruder von Villiers), der weiterhin die Macht unterstützt, die ihn ausgelöscht hat. (siehe seine Rede in Ruquier) Ich stelle die Frage: Verurteilt der Verkauf ihrer Seele an den Teufel sie – wie die Rockstars – dazu, dass ihr Leben einer Linie folgt?” – Anonyme

“Aber seit dem Ende des zweiten großen Krieges seit ihr ein besetzes Land, mein lieber Gerhard!” – Mami Wata

“Wach auf Gerhard, Deutschland ist seit 73 Jahren besetzt!” – Syzygy

“Der Friedensvertrag, der diesen Konflikt (Zweiter Weltkrieg) gesetzlich beendet, wurde mit Deutschland nie unterzeichnet!” – Dolfi

“Gerhard, machen Sie es wie wir (Frankreich) in Bezug auf Ihr Land (und die USA und … andere nicht genannte), treten Sie der Scheiße bei! Mach es wie Macron, scheiß auf dein Land. Wir dachten schon, du wärst tot, was bringst du zurück? Was hast du gemacht, als du verantwortlich warst? Der Irak ja, du hast abgelehnt. Gegenüber was am Ende? Die Annäherung an Russland? Ja, du bist näher gekommen. Näher am Ende? Ach!” – Hasbeen

“Sie sind doppelt besetzt: von Israel und von den Yankees !!! Aber die gute Nachricht, wir auch…” – FRANCE LIBERTE

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Von allen Ideologien, ist die demokratische die mit weitem Abstand hinterhältigste und boshafteste.

Die Amerikaner halten die deutsche Nation seit genau 100 Jahren im Würgegriff.

Zweimal haben sie die Deutschen vor ein Siegertribunal geschleift, beim ersten Mal haben sie die Abgesandten des Deutschen Reiches mit vorgehaltener Waffe zur Unterschrift des Versailles-Diktats gezwungen, beim zweiten Mal haben sie beim IMT in Nürnberg den bis heute größten Zivilisationsbruch der Rechtsgeschichte gegen die deutsche Führung vollzogen.

Die Amerikaner sind Richter und Henker des Deutschen Reiches, und statt Versöhnung gaben sie den Deutschen den Strick. Zusammengenommen haben die amerikanischen Völkermörder im und nach dem Zweiten Krieg mindestens 20 Millionen Volksdeutsche kaltblütig ausgerottet. Wehrlose Menschen wurden nach dem Krieg millionenfach dem Hungertod preisgegeben, während man sich selbst die Bäuche vollschlug.

Danach haben Angehörige der amerikanischen Völkermordnation das deutsche Volk entdeutscht, umerzogen, gehirngewaschen, Deutschland mit demokratischen Statthaltern ausgerüstet, den Volkscharakter der Deutschen zur Unkenntlichkeit entstellt, das Land mit dem leerzivilisatorischen American Way of Life vollgestopft, die Köpfe und Herzen der Deutschen mit dem aus Hollywood stammenden Schuldkult manipuliert. Was die Amerikaner und Demokraten aus unserer einstmals freien und großen Kulturnation gemacht haben, ist so als hätten sie einer schönen Frau mit Salzsäure das Gesicht zerstört und sie so lange geprügelt und gefoltert, daß sie sich nurmehr im Rollstuhl fortbewegen kann.

Nun eine Frage an alle angloamerikanisch-orientieren Demokraten: Was haben die Chinesen den Deutschen nochmal getan?

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Globaler Pakt für Völkermord, oder UN-Völkermordpakt. Diese Begriffe sollte man in den eigenen Sprachgebrauch einpflegen, um dem Neusprech der Politischen Korrektheit etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen.

18.11.2018:

Den gestrigen Tag verbrachte ich mit meiner Liebsten in Straßburg. Die Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg, ist die schönste und imposanteste Kirche, die ich je gesehen habe. Aus meiner Sicht ein architektonisches Wunderwerk; unglaublich, daß unsere Altvorderen so etwas Großartiges ohne technische Hilfsmittel erbauen konnten.

Bei einem Bummel durch das bezaubernde Stadtviertel La Petit France, macht mich meine bessere Hälfte auf ein Schaufenster aufmerksam, hinter dem sie große Käselaiber vermutet. Bei näherem Hinsehen erkennen wir, daß es sich um weißen Nougat handelt. Da ich diese Süßigkeit sehr mag, konnte ich nicht widerstehen, ein Scheibchen davon zu kaufen. Das Geschäft heißt Le Coeur D’Alsace, und vorhin musste ich bei “TripAdvisor” zur Kenntnis nehmen, daß der Laden viele schlechte Bewertungen erhält. Von Abzocke ist da die Rede, und von unfairen Verkaufspraktiken. Deutschsprachige Kunden jammern über die teuren Preise, dabei sind die so klar und deutlich ausgezeichnet  wie bei McDonalds auch. Und jede Wette, die deutschen Kartoffelköpfe, die sich über die Preise in dieser ausgezeichneten Nougat- und Lebkuchenmanufaktur beschweren, finden die Preispolitik und Verkaufspraktik von Massenfresstempeln völlig angemessen.

Habe nachdem ich die miesen Bewertungen las noch etwas von meinem Pistazien-Nougat genascht, und muß sagen, danach schmeckte er mir sogar noch etwas süßlicher.

16.11.2018:

Nach einem Waldspaziergang in den Nordvogesen: Am Dienstag sah ich im Pirmasenser Skulpturenpark ungeschmückte deutsche Weltkriegsgrabmäler. In La Petit-Pierre, wo das Parkverwaltungszentrum der Vosges du Nord ansässig ist, erkennt man den Unterschied zwischen dem Totengedenken in Frankreich und der BRD:

Kriegerdenkmal La Petit Pierre 2

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Ist die Vermischung der Völker als politisches Ziel, nicht ebenso kritisch – oder gar rassistisch – einzuordnen wie eine pauschale Politik, der ethnischen Reinhaltung der Rassen? Ohne die entsprechenden Handlanger aber, wäre dieser Wahnsinn des widersinnigen operativen Eingriffs in die Schöpfung, also in die Gesetze der Natur, gar nicht möglich. Es stellt sich die Frage, ob genau zu diesem Zweck die parlamentarische Demokratie vor langer Zeit als nicht anzuzweifelndes Dogma erfunden wurde. Wer weiß? Andreas Popp

14.11.2018:

Der schlaue Weg, Leute passiv und fügsam zu halten, besteht darin, die Breite der akzeptablen Meinungen stark zu begrenzen, jedoch innerhalb dieser Grenzen eine sehr lebhafte Debatte zu erlauben. – Noam Chomsky

13.11.2018:

So starben sie, so starben sie; sie starben alle Tage: Will man den gefallenen Kameraden des Ersten Weltkrieges gedenken, so ist Pirmasens dafür nicht die schlechteste Ortschaft. Eher zufällig besuchte ich heute mit meiner Lebensgefährtin den Pirmasenser Skulpturenpark, und dort dauert es nicht lange, bis man auf Grabmäler stößt, die stumme Zeugen sind für den bis dato grausamsten Krieg in der Geschichte Europas.

Für Deutschlands Größe, starben unsere tapferen Vorfahren den Heldentod, sie fielen auf dem Feld der Ehre. Gleichlautende Inschriften haute man kunstvoll mit Meißel und Fäustel in Stein, und diese Worte sind der Nachhall für die Ewigkeit, gleichgültig wie spätere Generationen darüber urteilen.

Für die Hinterbliebenen war es vielleicht ein schwacher Trost, doch bedenkt man, daß wir alle dahingehen, und die meisten von uns Normalsterblichen sang- und klanglos das Zeitliche segnen müssen, dann kann man schlecht behaupten, im Krieg seien unsere Ahnen sinnlos gestorben.

Vergiss, mein Volk, die teuren Toten nicht und schmücke auch unsere Urne mit dem Eichenkranz! – Theodor Körner

Ein Mahnmal von Otto Rumpf beeindruckt im Skulpturenpark durch seine offenkundige Symbolik: Drei rechteckige Sandsteinsäulen, für die heilige Dreifaltigkeit stehend, tragen eine Dornenkrone aus Edelmetall. Die drei Säulen tragen auf der den anderen Säulen zugewandten Innenseite jeweils die Daten der letzten Kriege, in denen Deutschland um seine nationale Selbstbestimmung kämpfte: 1870-71, 1914-18 und 1939-45.

Vom Skulpturenpark aus geht es weiter zum Forum Alte Post, wo uns unter anderem eine dauerhafte Ausstellung des Hugo-Ball-Kabinetts erwartet. Sozusagen der Kontrapunkt zum Heldengedenken im Skulpturenpark. Im Vergleich zu dem Pazifisten Stefan Zweig, von dem hier in letzter Zeit mehrmals die Rede war, und der den Krieg immer als ein großes Unglück betrachtete, übte er auf den Pirmasenser Hugo Ball – Gründervater des Dadaismus – zu Beginn noch eine starke Faszination aus. Doch innerhalb weniger Monate wandelte sich Balls anfängliche Begeisterung in völlige Verachtung, und er entwickelte sich zu einem der schärfsten Kriegsgegner.

Im Hugo-Ball-Kabinett erlebe ich Dada aus einer ganz neuen Perspektive, denn ich muß gestehen, bisher erschien mir diese künstlerische Bewegung nicht nur suspekt, sondern unnütz.

Der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung ändern kann. – Francis Picabia

Als wir über dieses Zitat stolpern, amüsiere ich mich ein wenig verschämt über meine Vorurteile. Meine Liebste und ich sind an diesem Nachmittag die einzigen Besucher im Ka-bi-nett, es scheint als sei die Ausstellung nur für uns gemacht, und es ist diese Exklusivität, die ich doch so liebe, die aus dem Besuch in der Alten Post ein unvergessliches Erlebnis macht.

Wir sehen einzigartige Hinterlassenschaften aus der Zeit des Dadaismus, auf den Ausstellungswänden wird Hugo Balls Lebensweg nachgezeichnet; hier liest man seine Zitate, da sieht man seine alten Briefe und Postkarten, und dort seine Gedichte und Bücher. Auf einer Leinwand werden Originalaufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg abgespielt, bereitgestellt von der Bundeszentrale für politische Bildung. Auf einer anderen Leinwand wird Dada gezeigt, und mit Balls späterer Frau Emmy Hennings, Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, Richard Huelsenbeck sowie Tristan Tzara werden die wichtigsten Protagonisten der Dada-Bewegung vorgestellt.

Im zweiten Raum des Kabinetts, dem Cabaret Voltaire, ist das gleichnamige Bild von Marcel Janco, ausgestellt, das im Stil der Zeit die Atmosphäre der Künstlerkneipe nachzeichnen soll, wodurch ein surrealer Eindruck entsteht, der durch eine lebensgroße Hugo-Ball-Figurine noch verstärkt wird, die mit audiovisuellen 3D-Effekten bespielt wird.

Den wirkungsvollsten Eindruck hinterlässt jedoch ein Gedicht vom Meister höchstpersönlich, Hugo Balls „Totentanz“, von dem es neben weiteren im Kabinett auch eine schockierend fröhlich gesungene Audioaufnahme zu hören gibt.

So sterben wir, so sterben wir. Wir sterben alle Tage…Hugo Ball

 

11.11.2018:

Amerika wird spätestens in 20 Jahren bereit sein für einen hübschen Gangbang. Sobald sich die amerikanische Gesellschaft ausreichend feminisierte, bekommt sie einen Deep Throat vom Feinsten. Es wird die Befreiung des amerikanischen Volkes sein.

Danach wird die Internationale Gemeinschaft, angeführt von China, Indien und Russland, das Land und insbesondere das Volk unter Aufsicht stellen, wie es die USA mit den Deutschen getan haben.

Die Entdemokratisierung muss unblutig, aber kompromisslos verlaufen. Die Umerziehung sollte subtil, aber auch sehr ehrlich umgesetzt werden. Die Bilder von getöteten Kindern, Frauen und älteren Menschen müssen den Amerikanern ins Gedächtnis gebrannt werden. Es muss regelmäßig Ausstellungen in Museen geben, in denen die Amerikaner visuell mit ihren verbrecherischen Missetaten konfrontiert werden. Dokumentarfilme im Fernsehen werden den wehrlosen Opfern des amerikanischen Militärs ein Gesicht und eine Geschichte geben. Filme, die auf wahren Begebenheiten beruhen, werden die amerikanischen Kriegsverbrechen in all seiner sinnlosen Gewalt und Blutrünstigkeit darstellen, und Widerstandskämpfer aus Afghanistan oder Vietnam, werden zu Helden der Geschichte mutieren.

Sieben Tage in der Woche werden die Amerikaner dann in Zeitungen, im Fernsehen, im Radio, im Internet und im Kino an ihre grausamen Missetaten und beispiellosen Verbrechen erinnert. Überall wird den Amerikanern vor Augen geführt, was sie auf der Welt angerichtet haben. Die heroische Geschichte der USA wird dann umgeschrieben. Es wird keine Lüge mehr sein, bei der man behauptet, andere Länder bombardiert und hunderte Millionen Zivilisten ermordet zu haben, um den Frieden zu sichern.

Die Wahrheit wird gesagt, daß diese feigen Interventionskriege nur monetären Zwecken dienten. Es wird nicht heißen, daß sich die Amerikaner mutig anderen Völker und Kulturen entgegenstellten, sondern die ganze Welt wird wissen, daß andere Nationen und Kulturen im Auftrag der “Zionisten” geschändet und ausgerottet wurden.

Wenn die erste Generation von amerikanischen Politikern, die unter diesem Eindruck sozialisiert wurde, erwachsen ist, besteht ihre Hauptaufgabe darin, das amerikanische Volk jeden Tag zu ermahnen, daß etwas so Schreckliches wie die Vereinigten Staaten von Amerika niemals wiederholt werden darf. Nie wieder Krieg von amerikanischem Boden, so muss das Motto lauten. Nie wieder Guantanamo, muß die Parole sein, wenn Amerikaner, die sich für die Nation interessieren, es wagen, ihre Stimme zu erheben.

Nach Männern wie Thomas Goodrich, Arthur R. Butz, Fred A. Leuchter und Gerard Menuhin werden Straßen und Schulen benannt. Es werden ihnen imposante Monumente errichtet, weil sie die Wahrheit zu einer Zeit sagten, als es nicht angebracht war, sich dem amerikanischen Imperium zu widersetzen. Für Anführer wie Nixon, Reagan, Bush Senior und Junior, für Clinton, Obama und Trump müssen sich die Amerikaner hingegen zutiefst schämen. Für viele Jahrzehnte werden diese amerikanischen Präsidenten als Vorbeuger gegen Amerikaner dienen, die eine eigene amerikanische Politik fordern, oder das Interesse der Amerikaner in den Vordergrund stellen.

Zu diesem Zeitpunkt wird es kein Amerikaner in der Öffentlichkeit wagen, die Geschichte der USA positiv darzustellen. Wer das versucht, wird von der öffentlichen Meinung radikal in die schmutzige Ecke der Demokraten und Republikaner gestellt.

Im Ausland müssen die Amerikaner um Vergebung bitten, und dann werden sie Billionen Dollar an Reparationen zahlen, wohlwissend, daß diese Tributleistungen die schrecklichen Verbrechen nicht wieder gutmachen kann.

Wenn die Amerikaner befreit wurden, müssen sie auch keine Waffen mehr tragen. Sie brauchen sie nicht mehr. Die Welt kann also ziemlich sicher sein, daß Amerika keine Bedrohung mehr für den Weltfrieden darstellt, wenngleich man immer wachsam bleiben muß. Wehret den Anfängen muß es heißen, wenn Amerikaner für ihre nationalen Interessen eintreten.

Wenn dann auch nur ein Amerikaner auf die Idee kommt, sich über dieses Schicksal zu beschweren, werden die Besatzer sie an das Beispiel der Deutschen erinnern, die 70 Jahre lang lernen mussten, was es bedeutet, von den Amerikanern mit Lügen umerzogen zu werden.

10.11.2018:

Zu meinem gestrigen Tagebucheintrag fragt Leser ***:

Lieber Herr Martini, die von Ihnen wenig geschätzte Identitäre Bewegung IB gibt es auch in Frankreich. Les Identitaires, Les Brigandes! Fasziniert Sie das nicht? Ist das nicht die Rückbesinnung und das Leben, das Sie sich – und ich mir – auch gut für unsere heruntergekommene Republik, die sogenannte brd, wünschen?

Daß die IB in Frankreich ihre Wurzeln hat, war mir natürlich bekannt, allerdings war mir “Les Brigandes” bisher kein Begriff. Damit bestätigt Herr *** allerdings nur meine Vorbehalte gegen die angloamerikanisch-identitäre Bewegung im deutschsprachigen Raum. Die schönklingenden Musikstücke von Les Brigandes atmen in der Tat den Geist Europas, daran gibt es nichts zu bemängeln. Aber vergleichen Sie das mal mit dem brutal und abgestumpft klingenden Machwerk von Komplott, das von Martin Sellner als “GEIL!” bezeichnet wurde.

Wenn die IB in Deutschland/Österreich eine alternative patriotische Jugendkultur etablieren will, dann muß sie damit aufhören, sich an amerikanischem Kulturgut zu orientieren, und Rapmusik ist in all seinen Formen ein stumpfsinniges Exportprodukt des Amerikanismus.

Höre in letzter Zeit überwiegend Corelli, Desprez und Ockeghem. Aber selbst wenn mir der Sinn nach Rap stünde, täte ich Sprechgesangsartisten wie Kool Savas und Samy Deluxe vorziehen, da diese Männer ihr Handwerk tausendmal besser beherrschen als dieser IB-Möchtegernrapper namens Komplott.

Im Vergleich mit den attraktiven, europäisch-orientierten und begabten jungen Damen von Les Brigandes, – die sich unter anderem auf die Musik Richard Wagners berufen – erkennt man leider auch wieder einmal den Unterschied zu der allgemeinen kulturellen Verkommenheit des deutschen Weibes. Sie finden ich übertreibe? Dann nennen Sie mir bitte eine deutsche Gruppe von Musikerinnen, die klassische Instrumente verwendet, die sich auf Komponisten wie Rameau, Debussy oder Lully beruft, für die Befreiung des französischen Volkes eintritt, und dafür wirbt, daß der französische Präsident Macron entsorgt gehört. Gibt es nicht, das alles ist in dieser Komposition bei Deutschinnen absolut undenkbar. Bei Französinnen hingegen nicht, wie das Lied “Merkel muß weg” von Les Brigandes eindrucksvoll beweist.

09.11.2018

Das verheerendste von allen schicksalsträchtigen Ereignissen, die in der Geschichte der Deutschen an einem 9. November stattfanden, war die Ausrufung einer deutschen Republik vor genau 100 Jahren. Das Deutsche Reich gegen eine popelige Republik zu ersetzen, ist aus kultureller Sicht der Sündenfall schlechthin.

Seit dem 9. November 1918, geht es mit der einstigen Kulturnation Deutschland nur noch bergab. Heute sind wir in liberalkapitalistischen Zeiten angelangt, in denen ein Großteil des Personals dieser Republik gar keine Vorstellung mehr davon hat, was es bedeuten könnte, Teil einer Kulturnation zu sein, so gut gefällt es dem Homo oeconomicus in den zahllosen Wirtschaftsstandorten der hiesigen Industrienation.

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In den drei Jahren, in denen ich die Sezession nun täglich verfolge, hat der “Kopf” der angloamerikanisch-identitären Bewegung noch nicht einen einzigen Beitrag verfasst, in dem er nicht mit seiner totalen Fixierung auf Gedankengut geprotzt hätte, das aus den USA oder England stammt. – Tagebucheintrag vom  24.10.2018

Es ist gar nicht nötig, bei der Identitären Bewegung nach Belegen für ihre Fixierung auf die angloamerikanische Kultur zu suchen, sie liefern die Anhaltspunkte in schöner Regelmäßigkeit selbst. Aktuell bewirbt man das Musikalbum eines Rappers namens Komplott, und man geht sogar soweit zu behaupten, es handle sich dabei um eine “alternative patriotische Jugendkultur”, damit sei man “die Zukunft”. Einen ersten Eindruck soll sich der geneigte Hörer bei dem Song „Licht” verschaffen. Als Kenner des Rap-Genres kann man nur müde lächeln, so verkrampft, monoton, abgestumpft und wortwitzlos kommt dieses Machwerk daher. Selbst im  Genrevergleich handelt es sich um einen unfassbaren Rückschritt, wenn man sich mal an die erfrischende Qualität des Deutschraps um die Jahrtausendwende zurückerinnert.

Ganz davon abgehsehen stellt sich die Frage: Wieso sollte diese Art von Musik eine alternative patriotische Jugendkultur begründen? Patriotisch dann doch wohl nur im Sinne der US-Kolonie BRD. Früher haben die versklavten Urwaldneger weiße Kolonialherren nachgeäfft, und so läuft es in unseren Zeiten eben auch wieder bei dem bundesdeutschen Neger-Personal. Das brutal klingende Video von Komplott, unterscheidet sich klangtechnisch nur marginal von dem, was die Berliner Polizei kürzlich unter dem Titel “Füreinander da!” bereitgestellt hat. Das ist dasselbe in Grün, aber doch nichts Alternatives. 

Martin Sellner, der führende Mann der IB, kommentierte das Komplott-Video bei YouTube kurz und knapp mit “GEIL!”; offenbar bewirkt dieser stumpf dröhnende Krach bei ihm eine Erektion. Seinen angloamerikanisch-identitären Fanboys gefällt’s indes und er erhält rasch über 150 “Likes” für seinen Kommentar. Szenen aus dem bundesdeutschen Irrenhaus anno 2018. 

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In der vergangenen Nacht schmökerte ich während der Pause wieder in den Memoiren von Stefan Zweig; in dem Buch die “Welt von Gestern”. Vertieft in die Lektüre, gelang es mir zwischenzeitlich, die Außenwelt fast auszublenden, die geschwätzigen Arbeitskollegen ignorierte ich ebenso wie das leise klimpernde Popradio im Hintergrund, so gut es ging. In Zweigs Gedankenwelt einzutauchen, seine Erinnerungen nachempfinden zu dürfen, löst bei mir zwiespältige Gefühle aus. Einerseits ist es wie ein Rausch der Glückseligkeit, das Alte Europa aus seiner erhabenen Perspektive zu betrachten, andererseits erkenne ich meine eigene Geistesschwäche, meine unzureichende Bildung und meine Minderwertigkeit beim Lesen dieses Buches wie nirgends sonst. Man kommt man sich vor wie ein Wurm, wie ein unwürdiges Häufchen Elend, bestenfalls dazu geeignet, das Leben dieses großen Europäers zu bewundern. Das Buch fiel mir zur richtigen Zeit in die Hände, noch vor einigen Jahren hätte ich nur Bahnhof verstanden, aber dank meinem kulturellen Fundament, kenne ich fast alle Persönlichkeiten, die der östereichische Schriftsteller in seinen Memoiren anspricht, zumindest dem Namen nach.

Dann ist da Stefan Zweigs liebenswürdige Bescheidenheit, egal welche Kunstschaffenden er namentlich erwähnt, stets nimmt er sich dabei zurück, und offenbart bei seinen Schwärmereien fortlaufend eigene Minderwertigkeitsgefühle. Traumhaft, seine exklusiven Schilderungen der größten Epoche Europas, die er bis zum bitteren Ende miterlebte. Zweig berichtet von außergewöhnlichen Begebenheiten und Bekanntschaften, die jeden vor Neid erblassen lassen,  vorausgesetzt man verfügt noch über einen Sinn für das Wahre, Schöne und Gute. Ausführlich beschreibt der Autor sein Verhältnis zu Rainer Maria Rilke, vor dem Zweig mehr als nur Hochachtung besaß, so sehr schaute er zu diesem großen Lyriker auf. Wenn man mit dem sanftmütigen Rilke beisammen war, sei man danach tagelang zu keiner Vulgarität fähig gewesen, berichtet Stefan Zweig. Während ich das las, spielten einige Kollegen mir direkt gegenüber Skat, und fluchten dabei derb wie die Rohrspatzen; einer dieser Momente, wo mir meine Stellung als Außenseiter in der Gruppe wieder einmal schmerzhaft bewusst wurde.

08.11.2018:

Leser *** schreibt:

“Ich unterstelle der AfD – oder einzelnen Oppositionellen wie Sellner, Kubitschek und Papier – nicht, deep state’s Fünfte Kolonne oder U-Boote des Gegners zu sein. Ich bin es ja auch nicht. Ich glaube, da gehen Sie zu weit, da versteifen Sie sich auf einen Mythos.”

Differenzieren wir bitte zunächst einmal:

1. Hans-Jürgen Papier ist ein Mann aus dem Innersten des BRD-Systems, der mit Sicherheit in Besitz des sogenannten “Gelben Scheins” ist. Jeder Deutsche, der seine Staatsangehörigkeit nachweisen will oder muß (wie etwa Beamte), benötigt diesen Schein. Die Medien aber wollen das Thema deckeln, indem sie uns Angst machen, und behaupten, nur die “irren” Reichsbürger hätten diesen Gelben Schein, weil sie die Gesetze der BRD nicht anerkennen wollen. Letzes Jahr, richtete ein Abgeordneter der Grünen im Landtag von BW eine kleine Anfrage an die Landesregierung, aber die Antwort dürfte ihm nicht wirklich gefallen haben. Innenminister Thomas Strobl höchstpersönlich bestätigte nämlich auf der ganzen Linie, daß die Reichsbürger im Recht sind. Hier weiterlesen

Bei Hans-Jürgen Papier handelt es sich also definitiv um einen Berufslügner, dem es darum geht, das Volk zu verblenden. Volksverräter wie dieser Mann, wurden bei Charles De Gaulle kurz- und schmerzlos an die Wand gestellt. Aber ich weiß, zu uns Deutschen passt diese Rachsucht nicht.

2. Bei den Rechtsintellktuellen aus dem Umfeld Schnellroda bin ich überfragt. Ich habe auch das Buch “Tristesse Droite” in meinem Bücherschrank, und denke mal, K+K und ihre Mitstreiter haben das Herz am rechten Fleck, wie man so schön sagt. Zweifelsohne hat man sich dort aber ein wenig verrant, man fokussiert sich bloß darauf, eine rechte Agenda voranzutreiben, um die kulturelle Hegemonie der Linksliberalen zu brechen. Die Rechtsintellektuellen haben Gramsci gelesen, laut dem die kulturelle Hegemonie über die Köpfe und Herzen der Menschen entscheidet.

Dieser Kulturkampf ist auch eminent wichtig, keine Frage. Was mir dabei jedoch seit jeher viel zu kurz kommt, ist die Konzentration auf unsere Befreiung. Und die wird es erst geben, wenn wir einen Friedensvertrag und eine eigene Verfassung haben. Das wissen sogar viele Leute auf den Merkel-muß-weg-Demonstrationen, aber können Sie sich daran erinnern, daß man das bei der Sezession in den letzen Jahren mal zum Thema gemacht hat? Ich möchte niemanden mehr verurteilen. Erinnern wir uns nur an Alfred Herrhausen, und wie es ihm erging. Wir wissen nicht, ob man Kubitschek zu verstehen gab, gewisse Themen besser nicht anzuschneiden, und er könnte es uns in dem Fall auch nicht sagen.

Das gilt übrigens auch für alle deutschen “Volksvertreter”, die das Volk verraten (müssen). Wolfgang Schäuble ist in der Hinsicht eine interessante Persönlichkeit. Ich denke nicht, daß der Mann ein antideutscher Volkshasser ist, gleichwohl ist er wie Herr Papier ein Berufslügner. Als Schäuble mit Merkel vor einigen Jahren in Brüssel an den Verhandlungen zur Euro-Rettung teilnahm, hat es ihn aus den Socken gehauen, und er wurde ins Krankenhaus abtransportiert. Merkel musste die “Verhandlungen” dann mit einem Sekretär weiterführen.

“Der querschnittsgelähmte Politiker musste am Sonntag in eine Brüsseler Klinik eingeliefert werden, nachdem er ein Arzneimittel nicht vertragen haben soll.” Hier weiterlesen

Das kann man jetzt so glauben, wenn man blauäugig ist. Oder aber man stellt eigene Vermutungen an, ich überlasse es den Lesern.

Und was haben Sie als alternatives Handeln anzubieten? Nicht Wählen zu gehen? Sich in sich zurückzuziehen? Würde diese Haltung dem Feind nicht viel mehr in die Hände spielen?” – Leser ***

Wie ich bereits schrieb, das deutsche Volk muß sich auf Artikel 146 des Grundgesetzes konzentrieren. Mir ist das nun auch erst in den letzten Tage wahrhaftig glasklar geworden, nachdem ich alles, was ich in den letzten Jahren über die deutsche Politik gelernt habe, noch einmal Revue passieren ließ. Ich wusste es schon länger, aber wir werden mit sovielen Informationen und Nebenkriegsschauplätzen bombardiert und abgelenkt, daß es in der Tat schwer ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Nun aber weiß ich mit Sicherheit: Wir brauchen unbedingt eine Verfassung, damit das Grundgesetz ungültig wird.

Wenn Sie weiterhin wählen gehen, unterstützen Sie ein kriminelles System, das die Absicht verfolgt, das Deutsche Volk in einem europäischen, supranationalen Staatsgebilde aufzulösen. In dieser Sackgasse wartet der Volkstod auf uns. Die AfD hat mit dem Grundgesetz gar keine Handhabe, um die Befreiung des deutschen Volkes herbeizuführen, denn:

“Wenn man einen solchen Zustand nicht will, dann muß man dagegen handeln wollen. Aber das wäre dann Sache des deutschen Volkes selbst und nicht Sache staatlicher Organe, die ihre Akte jeweils vorher genehmigen lassen müssen.” – Carlo Schmid

Es gibt in der BRD schon sehr viele Menschen, denen klar geworden ist, daß sie nicht in einem echten Staat leben. Dr. Thor von Waldstein beschreibt in seinem Buch “Metapolitik”, – in dem er übrigens auch ausführt, daß ein organisierter Wahlboykott sinnvoll sein könnte – das Verhalten von Zugvögeln. Ich zitiere:

“Metapolitik ist kein Zaubermittel, sie ist aber ein unverzichtbares Instrument, für einen politischen Klimawandel. Es geht um die Erzeugung von Flugstimmung in diesem Lande. Wie Konrad Lorenz bei seinen Forschungen über Zugvögel herausgefunden hat, wird der Zeitpunkt, an dem der Vogelschwarm von vielleicht 300.000 Tieren insgesamt abhebt, dadurch vorbereitet, daß einzelne Vögel unter Abgabe bestimmter Schnattergeräusche wenige Meter vom Boden abheben, um danach sogleich wieder zu landen. Bei der nachfolgenden Wiederholung desselben Vorgangs heben auch die neben diesen Pioniervögeln stehenden Tiere ab und kehren dann wieder zur Erde zurück. Dieser – die Flugstimmung erzeugende – Prozeß zieht im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach seine Kreise und wiederholt sich bis zu zehnmal bis zu dem faszinierenden Moment, an dem plötzlich kein Vogel mehr zur Erde zurückkehrt, sondern stattdessen der ganze Schwarm gen Himmel fliegt und sich auf die Reise macht.”

Den Deutschen hat man offensichtlich die Flügel gestutzt, und es ist in der Tat fraglich, ob es sich noch einmal in die Lüfte erheben kann. Wenn von uns mal einer abhebt, wird derjenige jedesmal rasch wieder von seinen Schwarmgenossen wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Freie Deutsche, die fliegen wollen, werden allerorten als Spinner, Irre und Schwachsinnige diffamiert. Mit Grauen denke ich an Typen wie den Schreiber “RMH” bei der Sezession, die alle Nase lang die sogenannte “Realpolitik” anführen. Das heißt, um in unserem Gedankenspiel zu bleiben, soviel wie: “Denk dran, wir können nicht fliegen”.

Wollen Sie, sehr geehrter Leser, sich damit abfinden?

07.11.2018:

Um einen Staat im Vollsinne zu organisieren, muß die Volkssouveränität sich in ihrer ganzen Fülle auswirken können. Wo nur eine fragmentarische Ausübung möglich ist, kann auch nur ein Staatsfragment organisiert werden. Mehr können wir nicht zuwege bringen, es sei denn, daß wir den Besatzungsmächten gegenüber – was aber eine ernste politische Entscheidung voraussetzen würde – Rechte geltend machen, die sie uns heute noch nicht einräumen wollen. Das müßte dann ihnen gegenüber eben durchgekämpft werden. – Carlo Schmid

Die Schwäche der Deutschen, Wesentliches nicht von Unwesentlichem unterscheiden zu können, wird unserem Volk immer mehr zum Verhängnis.

Wer an Politik interessiert ist, und für die Rechte des deutschen Volkes eintreten will, der muß sich darauf konzentrieren, wie die Befreiung der Deutschen zu bewerkstelligen ist. Nur darauf kommt es an! Alles andere – insonderheit der von den Besatzern herbeigeführte Kampf gegen den Islam, der von den Medien und der Bundesregierung initiierte Kampf gegen Rechts, sowie der von Scheinoppositionellen angetriebene Kampf gegen “Linke” – dient nur den Besatzern und ihren Statthaltern. Wer sich in diesen Kämpfen aufreibt, der betreibt das Geschäft unserer Todfeinde.

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Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat vor einer Erosion des Rechtsstaats gewarnt und dabei die Bundesregierung scharf kritisiert. „Es ist etwas ins Rutschen gekommen“,sagte der Jurist. Grund dafür sei, daß „der Staat selbst auf gewissen Gebieten Recht nicht anwendet, ignoriert oder nicht durchsetzt“. Junge Freiheit

Solche Wortmeldungen wie von Hans-Jürgen Papier, verfolgen nur den Zweck, den Deutschen Sand in die Augen zu streuen. Der treudoofe Michel soll sich an die bestehenden Gesetze halten und auf ihre Einhaltung pochen. Damit appeliert man an Sankt Michaels “sprichwörtliche Blauäugigkeit” und “wahrhaft bürgerliche Dummheit” (Johannes K. Poensgen), damit er bloß nicht auf die Idee kommt, die BRD, den sogenannten “Rechtsstaat”, und das dem zugrundliegende Grundgesetz in Frage zu stellen. Männer wie Papier wollen die Deutschen dazu bringen, sich auf Gedeih und Verderb an dieses Grundgesetz und an die BRD zu klammern.

Der angeblich erodierende Rechtsstaat, den Papier anführt, “das ist der Panzer des Multikulturalismus” (Johannes K. Poensgen). Wenn Papier ehrlich wäre, müsste er zugeben, daß die Deutschen seit 1945 gar keinen eigenen Staat mehr haben, denn weder war die DDR, noch ist die BRD bis heute ein Staat. Es handelt sich um ein Verwaltungskonstrukt, das unter Fremdherrschaft steht.

Dafür prägte Carlo Schmid, einer der bundesdeutschen Gründungsväter, den Begriff „Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft“, und genau das ist der Boden des Grundgesetzes. Die Villa Rothschild zu Taunusstein ist die “Wiege des deutschen Grundgesetzes und der Bundesrepublik“.

Wer sich nun an dem Falschmünzer Hans-Jürgen Papier orientiert, und sich auf BRD-Gesetze beruft, “der ist entweder selbst kriminell, oder er befördert seine eigene Entrechtung”. (Johannes K. Poensgen)

06.11.2018:

Das Personal der Bundesrepublik Deutschland pfeift auf Einigkeit, und Recht, und Freiheit.

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Schade, daß Hans-Georg Maaßen in seiner Abschiedsrede von linksradikalen, und nicht von linksliberalen Kräften in der SPD sprach. Wie hätten die getroffenen Hunde dann erst gebellt? Ein einziges Wort, kann soviel ausmachen.

05.11.2018:

Buchbesprechung bei der Blauen Narzisse. Es ist womöglich ein Zufall, daß “Vergessene Gesten” von Wien aus vertrieben wird, aber einen schöneren kann man sich kaum denken. Denn wenn man ein Gespür für die “Welt von Gestern” bekommen möchte, dann führen alle Wege in die ehemalige Residenzstadt des Heiligen Römischen Reiches.

“Hier waren die Nibelungen gefahren, hier hatte das unsterbliche Siebengestirn der Musik über die Welt geleuchtet, Gluck, Haydn, und Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms und Johann Strauss, hier waren alle Ströme europäischer Kultur zusammengeflossen, am Hof, im Adel, im Volk war das Deutsche dem Slawischen, dem Ungarischen dem Spanischen, dem Italienischen, dem Französischen, dem Flandrischen im Blute verbunden, und es war das eigentliche Genie dieser Stadt der Musik, alle diese Kontraste aufzulösen in ein Neues und Eigenartiges, in das Östereichische, in das Wienerische. Aufnahmswillig und mit einem besonderen Sinn für Empfänglichkeit begabt, zog diese Stadt die disparatesten Kräfte an sich, entspannte, lockerte, begütigte sie; es war lind hier zu leben, in dieser Atmosphäre geistiger Konzilianz, und unbewusst wurde jeder Bürger dieser Stadt zum Übernationalen, zum Kosmopolitischen, zum Weltbürger erzogen.” (Stefan Zweig, “Die Welt von Gestern”, S. 32)

Der letzte Satz ist mit Einschränkungen zu versehen. Da es früher üblich war, sich an Europa zu orientierten, wurde jeder Bürger logischerweise zum Europäer erzogen. Insofern ist es richtig, vom Übernationalen zu sprechen. Es ist aber viel zu hoch gegriffen, von einem “Weltbürgertum” auszugehen. Wenn man sich heutzutage bei Twitter umschaut, wird man auf unzählige Profile stoßen, die sich als weltbürgerlich und kosmopolitisch begreifen.

Diese Profile sind aber immer in englischer Sprache verfasst, und obwohl die EU-Flagge oft beigefügt ist, steckt dahinter nur der Amerikanismus. Zeigen Sie mir bitte einen einzigen deutschen EU-päer, der sein Twitter-Profil zum Beispiel in Französisch oder Italienisch präsentiert. Ich fand bisher keinen, und derjenige würde auch nur die goldene Ausnahme darstellen.

Wenn man sich jedoch an den USA orientiert, um ein “Weltbürgertum” unter Beweis zu stellen, ist es mit der Kultiviert- und Zivilisiertheit meist nicht weit her. Es gibt eben doch einen krassen Unterschied zwischen Châteauneuf du Pape und Coca Cola.

“Die wahre Gefahr für Europa scheint mir im Geistigen zu liegen, im Herüberdringen der amerikanischen Langeweile, jener entsetzlichen, ganz spezifischen Langeweile, die dort aus jedem Stein und Haus der numerierten Straßen aufsteigt, jener Langeweile, die nicht, wie früher die europäische, eine der Ruhe, eine des Bierbanksitzens und Dominospielens und Pfeifenrauchens ist, also eine zwar faulenzerische, aber doch ungefährliche Zeitvergeudung: die amerikanische Langeweile aber ist fahrig, nervös und aggressiv, überrennt sich mit eiligen Hitzigkeiten, will sich betäuben in Sport und Sensationen. Sie hat nichts Spielhaftes mehr, sondern rennt mit einer tollwütigen Besessenheit, in ewiger Flucht vor der Zeit: sie erfindet sich immer neue Kunstmittel, wie Kino und Radio, um die hungrigen Sinne mit einer Massennahrung zu füttern, und verwandelt die Interessengemeinschaft des Vergnügens zu riesenhaften Konzernen wie ihre Banken und Trusts. Von Amerika kommt jene furchtbare Welle der Einförmigkeit, die jedem Menschen dasselbe gibt…” – Stefan Zweig, “Die Monotisierung der Welt”

Im 21. Jahrhundert, ist Europa als letztes “Bollwerk des Individualismus” (Stefan Zweig) längst gefallen. Dafür hat die “Revolution” der 68er-Generation gesorgt. Ein Großteil des linksliberalen Volkes, kann sich mittlerweile keine schönere und bessere Welt mehr vorstellen, als die in allen Bereichen des Lebens durchamerikanisierte, in der wir dazu verdammt sind, unser armseliges Dasein als Konsumenten zu fristen. Auf der linken Seite des politischen Spektrums, hat man panische Angst vor einem “Rollback” in die Welt von Gestern. Viele Konservative und Rechte dagegen, ergehen sich in Defätismus, und sind davon überzeugt, es könne kein zurück geben. Dennoch werde ich nicht müde zu wiederholen:

“Lasst uns zum Alten zurückkehren, es wird ein Fortschritt sein.” – Guiseppe Verdi

Wenn wir uns an der Höflichkeit, der Tugendhaftigkeit, den Moden und an den Umgangsformen unserer Vorfahren aus dem 19. Jahrhundert orientieren, wäre das kein Rückschritt, sondern ein zivilisatorischer Quantensprung. Herr Florian Müller zeigt das mit seiner Buchbesprechung bei der Blauen Narzisse sehr gut auf. Man könnte sich auch in Erinnerung rufen, daß Französisch die Sprache unserer Kaiser und Könige war, nicht die primitive, kinderleicht zu erlernende englische Sprache, die von dem deutschen Sprachgenie Jean Paul als “Bootsmannpfeife” bezeichnet wurde.

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“Robert Faurisson war ein Meister, ein Meister der Schule, ein Meister der Exaktheit, ein Meister des Biedersinns, und vor allem ein Meister der, wie ich es nennen würde, authentischen Männlichkeit. Er war der mutigste Mann, den ich je in meinem Leben getroffen habe.” – Alain Soral

04.11.2018:

Die Grenze ist überhaupt nichts angsteinflößend Abschließendes. Die Grenze ist ein Zeichen der Bescheidenheit: Ich bin nicht überall zuhause. Es gibt eine Linie, jenseits derer ich andere Menschen erkenne, die ich als anders anerkenne.Prof. Régis Debray

Diese bemerkenswerte Aussage stammt nicht etwa von einem AfD-Politiker, oder einem Rechtsintellktuellen aus dem Umfeld des Institus für Staatspolitik, sondern von einem Kampfgenossen von Che Guevara. Mit anderen Worten, ein erzlinker Denker, kann sehr wohl zu den gleichen Erkenntnissen kommen, wie ein Konservativer. Was Régis Debray von der “Neuen Rechten” trennt, ist sein unverhohlener Antiamerikanismus. In seinem letzten Buch “Civilisation”, Untertitel “Wie wir Amerikaner wurden”, beschrieb der französische Philosoph, wie amerikanisch die französische Kultur innerhalb eines Jahrhunderts geworden ist. Noch mehr habe sich nur das deutsche Volk amerikanisiert. Im Grunde vertritt Prof. Debray die gleichen Ansichten wie Dr. Thor von Waldstein bei uns in Deutschland, obwohl die beiden Männer aus völlig gegensätzlichen politischen Lagern stammen. Warum geht das eigentlich nicht immer so?

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Bei der Blauen Narzisse, die wie die “Sezession” dem rechtsintellektuellen Milieu zugerechnet werden muß, erschien kürzlich ein Beitrag unter dem Titel “Die liberale Gesellschaft und ihr Scheitern”. Can Ilgar, der Autor des Beitrags, meint, der Liberalismus sei “ohne homogene Gesellschaft nicht funktionsfähig”. Wenn man den rechtsintellektuellen Vordenkern Glauben schenkt, funktioniert offenbar gar nichts, ohne eine homogene Gesellschaft, natürlich auch nicht die Demokratie. Das sind beispielhafte Szenen aus dem bundesdeutschen Irrenhaus des 21. Jahrhunderts. 

“Unter diesen Aspekten betrachtet, ist die „liberale Gesellschaft“ nichts weiter als eine Farce, weshalb ich auch zum Schluss komme, dass ein wahrer gesellschaftlicher Liberalismus auch nur unter ordnungsstaatlichen Bedingungen existieren kann.” – Can Ilgar

Die von Herr Ilgar mit einer Funzel angeleuchteten Aspekte, offenbaren meiner bescheidenen Meinung nach ganz grobe Denkfehler. Man kommt sich leider vor wie in einem Kindergarten, indem krampfhaft um Seriösität bemühte Systemkritiker ihren faden Babybrei ausbrechen. Geht man wie Can Ilgar von den falschen Prämissen aus, können leider nur solche realitätsfremden Fehldiagnosen entstehen.

“Nur auf dem Begriff der Ordnung kann jener der Freiheit ruhen.” – Fürst von Metternich

Mit diesem prägnanten Satz brachte der Rothschild-Büttel Metternich einstmals auf den Punkt, was Herr Ilgar offenbar auch zu dämmern scheint. Ohne Ordnung keine Freiheit, und umgekehrt.

Nun nehmen wir einmal an, Sie möchten Ihr unordentliches und heruntergekommenes Haus aufräumen und renovieren. Um das zu bewerkstelligen, benötigen Sie zunächst die Freiheit, Ihr Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. Besitzen Sie diese Freiheit nicht, zum Beispiel weil auf Ihrem Grundstück eine Hypothek lastet, das Haus längst zum Verkauf steht, und Sie nur noch als Untermieter geduldet sind, dann sind Ihre Bemühungen zum Scheitern verurteilt.

„Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“ – Dr. Wolfgang Schäuble, November 2011

Bei allen Überlegungen, die sich mit dem deutschen Staatswesen befassen, muß man sich zwingend an diesem Ausgangspunkt orientieren. Man darf die Realität nicht übersehen. Ansonsten sind die Fehlschlüsse wie bei Can Ilgar vorprogrammiert.

Es mag schmerzhaft, unbequem, und altbacken sein, sich dieser Tatsache zu stellen, aber man kommt nicht daran vorbei, wenn man den Status Quo einer kritischen Analyse unterzieht. Ansonsten lügt man sich nur in die eigene Tasche, und die Neigung dies zu tun, ist meiner Ansicht nach der Pferdefuß der Bundesdeutschen auf der linken und rechten Seite des politischen Spektrums.

“Wer sich frei entfaltet und dabei kontrovers zur Meinungsmasse steht, der muss um sein Privateigentum bangen, eine soziale Ächtung fürchten und damit rechnen, verdrängt zu werden.” – Can Ilgar

Das gilt nur für die ordnungsliebenden Feinde des Liberalismus’. Und in dem Moment, wo Sie an dem aus Liberalismus und Kapitalismus bestehenden formellen Herrschaftssystem namens Demokratie irgendetwas ändern möchten, sind Sie genau das: Ein Feind der Freiheit.

Solange diese Form der “entfesselten Freiheit” (Dr. Thor von Waldstein) nicht bedroht wird, kann sich ein jeder Mensch in der BRD so frei entfalten wie ein Vogel im goldenen Käfig. Für Sie stehen viele prall gefüllte Futtertröge bereit, wenn Sie es nur nicht wagen, nach dem Käfigschlüssel zu suchen. Wer auf diese Idee käme, dem kann es nur um “die Abschaffung unserer demokratischen Strukturen” (Renate Künast) gehen. Und auch wer sich mit Nachdruck dagegen verwehrt, daß dem goldenen Käfig immer mehr fremde Vögel zugeführt werden, ist auf dem besten Wege, die Freiheit extrem zu terrorisieren.

Wenn die Freiheit auf Kosten der Gemeinschaft geht, wie es im liberalistisch-kapitalistischen Herrschaftssystem nach angelsächsischer Bauart seit jeher der Fall ist, dann gehört sie beseitigt. Um eine klitzekleine Chance zu haben, dabei erfolgreich zu sein, braucht es jedoch unbedingt einen Schulterschluß von Linken und Rechten. Es wäre also dringendst geboten, in diesem Sinne zu wirken, wie es übrigens auch – Leser dieses diariums werden es wissen – Alain Soral in Frankreich macht.

03.11.2018:

Ja, reicht Ihnen das nicht, werter Martini? K+K treten mit Klarnamen auf, während T.M. wohl eher ein Pseudonym ist. K+K gehen im deep state-gelenkten Merkelanien ein großes Risiko an, und ihre sieben Kinder auch.  Franz Bettinger

Vorab: “T. M.” ist kein Pseudonym, das sind tatsächlich meine Initialen. Und Götz Kubitschek weiß sehr genau, wo die Grenze des Sagbaren verläuft, und er hat sie vor nicht allzu langer Zeit gemeinsam mit Björn Höcke ausgelotet, bei der Rede, wo es um eine “erinnerungspolitische Wende um 180 Grad” ging. Die Reaktionen, die darauf folgten, haben glasklar aufgezeigt, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Und auch wenn es die Mitleser vielleicht enttäuschen wird, aber das Engagement von K+K reicht mir nicht. Man kann es dem rechtsintellktuellen Umfeld nicht verübeln, wenn sie den §130-Maulkorb freiwillig tragen, einverstanden. Somit entgeht man zumindest der Strafverfolgung und den Hexenprozessen. Als dumme Nazikartoffel ist man dennoch verschrieen, und somit Zielscheibe der Antifa.

Prof. Bruno Gollnisch sprach erst vor kurzem im Europaparlament davon, daß es in Deutschland mittlerweile über 1100 Politische Gefangene gibt, die wegen Meinungs- und Gedankenverbrechen im Gefängnis sitzen. Diese Leute sind die wahren Helden unserer Zeit, ihre Verurteilung betrachte ich als Ehrenabzeichen.

Was man den Leuten aus dem Millieu Schnellroda allerdings verübeln kann, ist, daß sie das alte Teile-und-Herrsche-Spielchen befeuern. Mehrmals wurden Kommentare von mir zensiert, die eine E&R-Querfront aus Linken und Rechten ins Gespräch bringen sollten. Das Werben für das Netzwerk von Alain Soral wird systematisch unterdrückt.

Den endgültigen Bruch vollzog ich, nachdem man meine Kommentare zum Tod von Professor Faurisson der Öffentlichkeit vorenthielt. Aus diesen Beiträgen ging nicht einmal direkt hervor, daß der Herr Professor ein sogenannter Holocaustleugner war, vielmehr brachte ich das Gedicht “Erhebung” unter (Vgl. Tagebucheintrag vom 27.10.2018), um auf die Tatsache aufmerksam zu machen, was für ein begnadeter Literaturprofessor dieser Mann war. Es heißt, er habe als junger Professor ein Sonett von Arthur Rimbaud geknackt, an dem sich zuvor unzählige Experten die Zähne ausgebissen hatten. Für Robert Faurisson war die “Exactitude”, die Exaktheit, bei all seinen Arbeiten das entscheidende Kriterium. Und so hat er auch die Geschichte des Zweiten Weltkrieges behandelt, mit einer absolut strengen und disziplinerten Präzision, um sich der Wahrheit so gut wie möglich anzunähern.

Was der Professor dafür alles erdulden musste, kann sich niemand von uns Normalsterblichen vorstellen. Kurzum: Faurisson war eine einzigartige Jahrhundertpersönlichkeit, und ich bin sicher, zukünftige Generationen werden das klar erkennen.

Vielleicht werden es Mitleser dieses diariums auch bemerken: Nehmen Sie sich 20 Minuten Zeit, um Alain Sorals Hommage auf Robert Faurisson anzuschauen. Dabei sollten Sie mal Sorals Auftreten mit dem von Kubitschek und Kositza vergleichen, und sich kopf- und nicht unterleibsgesteuert fragen, was Ihnen sympathischer und vor allem ehrlicher erscheint. Haben Sie, verehrte Leser, mal gesehen wie Herr Kubitschek anfängt rumzueiern, wenn er in der Öffentlichkeit zur deutschen “Erinnerungskultur” Stellung beziehen muß?