Coriolan-Tagebuch:

(Der Verfasser dieses Tagebuchs vertritt nur seine eigene Meinung. Fragen, Kommentare, Kritik, Rückmeldungen und Anregungen zum diarium bitte an inform@coriolan.in)

05.07.2018

“Der Sieger brauchte sich keine Sorgen machen, den bösen Willen der Besiegten auf sich zu laden, wenn der Feind so demoralisiert wurde, daß kein Insult und keine Gewalttat ihn mehr erregen konnte…Es wurde eine neue Klasse von Kollaboranten geschaffen, deren Leben davon abhängt, daß sie ein Wiedererwachen des Patriotismus verhindern können.” F. J. P. Veale, ‘Advance to Barbarism’ (S. 279)

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Die Bundesdeutschen, die sich heutzutage als Europäer definieren, wollen sich damit in erster Linie von deutschem Volks- und Brauchtum abgrenzen. Dahinter steckt jedenfalls nicht die Fähigkeit, die französische, italienische oder spanische Lebensart zu verkörpern. Im Grunde steckt überhaupt nichts dahinter, außer angloamerikanische Umerziehung und Charakterwäsche. Siehe oben. Eine passende Bezeichnung für diese Landsleute wäre Pseudoeuropäer, oder – in Anlehnung an die supranationale Europäische Union – EUpäer.

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Die traurige Wahrheit ist, der erste Weltkrieg besiegelte den Untergang Europas. Wie niemand sonst, vertonte Gustav Mahler diese Apokalypse einige Jahre zuvor mit seiner 6. Sinfonie. Das Werk ist eine musikalische Prophezeiung.

Der Bestatter der europäischen Zivilisation, war der amerikanische Präsident Wilson. Ein Demokrat, der die europäischen Völker mit wohlfeilen Versprechungen lockte, und die USA gegen den Willen der Amerikaner in den Krieg führte. Wie es für Demokraten üblich ist, hielt sich Wilson nicht an seine Versprechungen. Das Ende vom Lied war der Vertrag von Versailles. Damals wurde das einstmals stolze Europa zu Grabe getragen. Seitdem ist es nur noch eine Schimäre, die bestenfalls dazu taugt, der Wirtschaft und Banken zu dienen. Deutschland verwandelte sich so von einer wunderschönen Kulturnation in eine abgrundtief häßliche Industrienation. Das und nichts anderes, ist die bittere Wahrheit.

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“Das Gleichgewicht der Kräfte in Europa, das sich seit dem 16. Jahrhundert entwickelt und immer wieder nach vorübergehenden Störungen lange Perioden des Friedens und des Aufbauens garantiert hat, wurde tödlich verletzt, als sich Präsident Wilson 1918 von Masaryk beschwatzen und zur Zerstörung Österreich-Ungarns bereden ließ.” Dr. Emil Franzel, 17. Februar 1940

04.07.2018

Von den bundesdeutschen Leitmedien unbeachtet, scheinen die USA den “Regime Change” im Iran wieder zu forcieren. In Paris nahm unlängst der Trump-Vertraute Rudy Giuliani an einer “Free Iran Rally” teil und verwies gegenüber den oppositionellen Exil-Iranern auf den Zusammenbruch der DDR:

„Guckt Euch an, was damals passiert ist. Die Berliner Mauer fiel und die Sowjetunion stürzte. Ich hoffe, Euch im nächsten Jahr alle wieder zu treffen, doch dann nicht in Paris sondern in einem freien und demokratischen Teheran.“

Frei und demokratisch, das geht nicht zusammen. Ein Land kann entweder frei sein, oder aber demokratisch. Nie aber beides zugleich. Es gibt auch kein Wasser, das gleichzeitig heiß und kalt ist.

Es gibt exakt zwei Gründe, warum die Trump-Administration eine aggressive Politik gegen den Iran betreibt. Der erste Grund nennt sich Dollar, von dem man sich in Teheran frecherweise loslösen wollte. Der zweite Grund ist Israel, wo man sich nichts sehnlicher wünscht, als den Sturz des Mullah-Regimes.

Mit Menschenrechten, Selbstbestimmung, und Freiheit, hat das nichts zu tun, das kann man vergessen. Das sind schöne Floskeln für die breite Masse. Dahinter aber verbirgt sich die häßliche Fratze des amerikanischen Imperialismus.

Nun geht es mir gewiss nicht darum, die iranische Staatsführung zu verteidigen, (obwohl es gute Argumente gibt, warum Berlin und Teheran verbündet sein sollten) natürlich werden dort Regimekritiker und Oppositionelle unterdrückt. In Sachen nationaler Souveränität und Selbstbehauptung, ist der Iran jedoch ein ausgezeichnetes Vorbild.

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Die Lügenkapitäne der Bundesrepublik Deutschland, sitzen im Reichstag zu Berlin auf der Regierungsbank.

03.07.2018

Basilikum, Mozarella, Tomaten: Die kulinarische Darstellung der italienischen Nationalfarben. Welch eine sommerliche Gaumenfreude.

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“Die Amerika als Schmelztiegel bezeichnen, wollen damit aussagen, daß dieses seltsame Land alle und jede fremde nationale Art wie in einem Schmelzofen auflöst, zerschlägt, zerstückelt und vernichtet. Nichts darf mehr davon übrig bleiben, alles Eigenständige, Originelle muß aufhören. An seiner Stelle tritt ein Fertigprodukt, das man ‘amerikanische Art’ nennt…” Unbekannter Verfasser

02.07.2018

Das erbärmliche Schauspiel, das die beiden Schwesterparteien CDU und CSU derzeit aufführen, ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass das Volk in einer Demokratie nichts zu sagen hat.

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“Merkels Erfolg ist weit nachhaltiger als der Löws. Das Land ist seit zwölf Jahren fast ununterbrochen im Aufschwung, Weltmarktführer auf vielen Gebieten. Es sind die Neider und Konkurrenten, die ‘Merkel muss weg’ rufen. Von außen die Trumps und Orbans, von innen die Gaulands und Söders.”

Dies meint Werner Kolhoff, der für den Triererischen Volksfreund schreibt. Mehr Nähe zum Kanzleramt geht nicht.

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Sekundärmigration. Das neue Zauberwort unserer Fremdenführerin.

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“Die Allierten sind angeblich zur Befreiung der Völker von der Hitler-Barbarei ins Feld gezogen und haben den Völkern Freiheit, Gleichheit, Friede und Wohlergehen versprochen. Ob sie je daran geglaubt haben, bleibe dahingestellt. Sicher ist indessen schon heute, daß Europa durch die Siegermächte zu einer Kolonie, einem Ausbeutungsobjekt und Tummelplatz herabgedrückt wird. Da das deutsche Reich die einzige Macht wäre, die Europa den ihm zukommenden Platz wieder verschaffen könnte, wird es mit allen verfügbaren Mitteln geschwächt und niedergehalten. Unter dem dürftigen Deckmantel der Demokratie, werden ganze Völker und nationale Minderheiten vergewaltigt, vertrieben und ausgerottet, mit dem billigen Schlagwort des Antifaschismus politische Gegner und unbequeme wirtschaftliche Konkurrenten verfolgt, eingekerkert, durch Scheinprozesse angeblich objektiver, in Wirklichkeit höchst einseitiger Gerichte verurteilt und umgebracht…” Dr. Heinz Müller, 28. August 1947 im Schweizer ‘Demokrat’

01.07.2018

In einer viel beachteten Rede von Alice Weidel im deutschen Bundestag, lautete das Fazit: 

“Dieses Land wird von Idioten regiert.”

Das ist, wenn überhaupt, nur die halbe Wahrheit. Schließlich wurde die jetzige Regierung abermals von der bundesdeutschen Bevölkerung damit beauftragt, Deutschland zu regieren. Das bedeutet unter dem Strich: Dieses Land wird von Idioten bewohnt.

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Zur Zeit lese ich wieder viel in dem Buch “Wider Willkür und Machtrausch” von E. J. Reichenberger. Ein Zeitdokument aus den 1950er Jahren, das unter normalen Umständen von höchster Wichtigkeit für die Deutschen wäre.

28.06.2018

Es war abzusehen, dass die Mannschaft des Deutschen Fußballbundes bei der diesjährigen Weltmeisterschaft frühzeitig ausscheidet. Und das Scheitern in der Vorrunde war hochverdient. Darüber sind sich wohl alle Beobachter einig, unabhängig davon, ob man der Mannschaft die Daumen drückte oder nicht.

Ich finde es gut, dass der DFB diese historische Abfuhr kassiert hat. Der deutsche Fußballverband ist eine einflussreiche Speerspitze des Globalismus und des Multikulturalismus. Eifrig hat man die antideutsche Ideologie adaptiert, die in der BRD vorherrscht. Die Leitkultur der Vielfalt, der offensive Antirassismus, wurde nach innen und außen zum Markenzeichen.

Wo das hinführt, konnte man bestens bei den türkischstämmigen Nationalspielern Özil und Gündogan erkennen. Deren Privataudienz beim türkischen Präsidenten Erdogan, kurz vor der WM, offenbart mustergültig: Integration ist eine Lüge. Dass beide Spieler dennoch mit zur WM reisen durften, war ein fatales Signal für alle Migranten in Deutschland. Genau so stellt man den Ausländern einen Persilschein aus. Identifikation mit der deutschen Nation, dem deutschen Volk und der deutschen Kultur – alles auf freiwilliger Basis. Anreize, die eigene Herkunft und importierte Kultur daheim zu lassen, gibt es nicht. Getreu dem Merkel-Motto:

„Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt.“ – Angela Merkel

Hier wie bei der Mannschaft, braucht es das Deutsche nicht mehr als Zutat. Hoffentlich bewirkt das frühzeitige Ausscheiden der Multikulti-Elf ein Umdenken bei dem ein oder anderen Bundesdeutschen.

23.06.2018

Es steht zu hoffen, dass die Mannschaft des DFB heute bei der Fußballweltmeisterschaft eine Klatsche bekommt, die sich gewaschen hat.

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Auf meinen offenen „Merkel muss weg“-Brief an sämtliche CDU und CSU Abgeordneten, gab es nur sehr wenige – und durchaus traurige – Reaktionen. Standardtexte zum Teil, die mit dem Inhalt meines Briefes kaum etwas zu tun haben.

„Die aktuelle Situation innerhalb der CDU/CSU ist ohne Zweifel ernst, aber durchaus lösbar.“

Mit dieser Durchhalteparole beginnt ein MdB der CDU seine Rückantwort. Es klingt wie im Fußball, wenn ein großer Verein auf einen Abstiegsplatz abrutscht.

„Die Zurückweisung von Personen an der deutschen Grenze, die in einem EU-Land bereits einen Asylantrag gestellt haben, ist deshalb ein Gebot europäischer Rechtsstaatlichkeit und nationaler Vernunft. Sollte beim kommenden EU-Gipfel keine gemeinsame Lösung gefunden werden, die mit Sicherheit die Beste wäre, müssen nach meiner Überzeugung nationale Schritte eingeleitet werden.“

Nicht nur die Zurückweisung von Personen, die woanders registriert sind, ist ein Gebot europäischer Rechtsstaatlichkeit, gebotene Rechtsstaatlichkeit war Dublin III! Und dieses Abkommen wurde von Bundeskanzler Frau Merkel mit einem „Handstreich im September ’15“ ( Dr. Gottfried Curio ) aufgehoben und seitdem missachtet sie es.

Wer das verschweigt, ist an dem historisch einmaligen Rechtsbruch der Regierung Merkel mitbeteiligt. Ausreden wie die folgende Stellungnahme klängen vor Gericht nur wie ein Schuldbekenntnis.

„In der Sache selbst kommt mir viel zu kurz, dass wir bei der Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung bereits einen großen Schritt vorangekommen sind. In der Hochphase der Flüchtlingskrise Ende 2015 sind rd. 8.000 Menschen täglich nach Deutschland gekommen. Inzwischen sind es rd. 12.000 monatlich, so dass wir uns für das Gesamtjahr 2018 auf eine Zahl von rd. 150.000 Menschen zubewegen.“

Mit der gleichen Agitation und Propaganda versucht CDU-Urgestein Elmar Brok im Fernsehen die Wähler der CDU bei der Stange zu halten. Doch wie jedes Kind längst wissen sollte: Demokraten kann man nicht glauben.

Wie oft haben die Spitzenpolitiker der westlichen Demokratien alleine in den letzten 20 Jahren ihre Politik auf Lüge und Betrug begründet? Und sie taten es nicht einmal im Geheimen, sondern vor den Augen der ganzen Welt. Die spannendste Frage: Wann wird „die Politik des unendlichen Schadens“ ( Dr. Gottfried Curio ) endlich beendet? Und werden die Verantwortlichen dann zur Rechenschaft gezogen?

„Frau Merkel hat nicht nur in der Flüchtlingskrise unter Beweis gestellt, dass sie unter dem Druck der vermeintlich öffentlichen Meinung ohne Zögern bereit ist, fundamentale Leitlinien ihrer Partei über Bord zu werfen. Da sie zu Lebzeiten wohl kaum die Rechnung für ihre Entscheidungen selbst wird begleichen müssen, ist diese Aussage (,Der Herrgott hat uns diese Aufgabe jetzt auf den Tisch gelegt’), vor allem für diejenigen, die nun die Folgen tragen müssen – milde gesagt – keine nette Geste.“

Milde gesagt, verdient sie dafür eine Verurteilung wegen Landes- und Volksverrat. Aber wem erzähle ich das? Es interessiert sowieso kein Schwein, das heutige Fußballspiel gegen Schweden ist den Buntdeutschen wichtiger.

„Angela Merkel bat darum, noch zwei Wochen Zeit bis zum EU-Gipfel am 28./29. Juni zu bekommen. Sie möchte eine europäische Lösung für die Aufnahme von Flüchtlingen herbeiführen. Das wäre – auch aus meiner Sicht – die beste Variante.“

Angela Merkel bat, schreibt eine CDU-Abgeordnete aus Bremen. Wie harmlos das klingt, und wohl auch klingen soll. Oder ist die ewige Kanzlerin tatsächlich so geschwächt und isoliert, dass sie es nötig hat, zu bitten?

„Kanzlerin Angela Merkel lehnt einen automatischen Start von Zurückweisungen bestimmter Migranten an der deutschen Grenze nach den EU-Verhandlungen Ende Juni ab.“

Mit anderen Worten, die versierte und hochgefährliche Verbrecherin weigert sich weiterhin die geltenden Gesetze zu beachten und zum Recht zurückzukehren.

„Ich bin nach wie vor skeptisch, dass es eine tragbare europäische Lösung geben wird. Österreich, Ungarn, Polen oder Italien wird man in der Flüchtlingsfrage nicht einigen können oder zumindest nicht in absehbarer Zeit. Deshalb wäre es folgerichtig, den Plan von Horst Seehofer umzusetzen, wenn es keine europäischen Perspektiven gibt. Die Zurückweisungen an der Grenze entsprechen übrigens dem Wunsch der überwältigenden Mehrheit der Deutschen.“

Der letzte Satz ist ein bemerkenswertes Eingeständnis. Man sollte nun bloß nicht den Fehler machen, und es als undemokratisch betrachten, wenn sich Merkel und der Bundestag nicht um den Wunsch der überwältigenden Mehrheit der Deutschen scheren. In der Asylpolitik wird seit Jahren klar gegen den Willen der Deutschen entschieden. Zuvor waren es andere maßgebliche Entscheidungen, wie zum Beispiel beim Euro, bei dem man die Mehrheit des Volkes dreist übergangen hat. Der Verdienst demokratischer Propaganda-Profis, die auf Gehirnwäsche spezialisiert sind. Hinsichtlich des Euro, haben die Demokraten beispielhaft ihre Versprechen gebrochen. Auch hier: Nichts als Lüge und Betrug. Typisch für eine Demokratie. Die Fassade der BRD-Matrix beginnt zu bröckeln, aber keiner will es sehen. Vor allem nicht die Leute, die sonst andauernd an und in ihren Häusern reparieren und werkeln wie Tim, der Heimwerkerkönig.

22.06.2018

“‘Buhuhu die Sicherheitslage für Frauen hat sich verschlechtert’
‘Buhuhu die Fremden kommen aus einem patriarchischen System’
‘Buhuhu ich kann nicht mehr zu meinem Bullshit Job weil ich unterwegs belästigt werde’
‘Buhuhu ich will nicht die Konsequenzen meiner eigenen Entscheidungen tragen obwohl ich immer für genau diesen Scheiss gewählt habe’

Fickt euch und fickt euer Leben.
Als ob ihr irgendwas anderes verdient hättet.

Ich will überhaupt nicht das Merkel irgendwie weg kommt denn die alte Catlady ist eine absolut faire Repräsentation des deutschen Restvolks. Die Union führt immer noch die Umfragewerte. Für diese Leute ist sowieso jede Hoffnung zu spät dran und die Rettung würde sich nicht nur nicht lohnen, sie wäre ein Verbrechen gegen die Natur. Ich will nicht dass dieses verkümmerte Scheisspack gerettet wird, ich will einen dystopischen Funpark für die ganzen verrohten Kids. Hisst die schwarze Flagge und lasst die natürliche Selektion beginnen.”

Gibt es bei Coriolan einen Mitlesenden, der diesem Netzfund von Michael Klonovsky widersprechen möchte?

12.06.2018

Kaum zu glauben, aber wie man hört, ist die CDU/CSU dabei, Bundeskanzler Frau Merkel zu entmachten. Offenbar fand Merkel bei der heutigen Fraktionssitzung keine Unterstützer mehr für ihre Migrationspolitik. Stattdessen sollen sich die Abgeordneten geschlossen hinter Heimat-Horst Seehofer gestellt haben. Wenn das stimmt, ist Angela Merkel bald weg vom Fenster. Das wäre wirklich zu schön. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Zudem stellt sich natürlich die Frage, wer Merkels Nachfolge antritt, oder ob es dann zu Neuwahlen kommt? Da Innenminister Seehofer offensichtlich den Sturz der Kanzlerin herbeiführt, ist es vorstellbar, dass die Wahl auf ihn fällt.

11.06.2018

Es war nur eine Frage der Zeit, bis nach dem grausamen Mord an Susanna Feldmann, das nächste Opfer der Migranteninvasion zu beklagen ist. Und tatsächlich, die Empörung über Ali Bashar, den Mörder von Susanna, ist noch nicht einmal abgeklungen, da gibt es die nächste Tote.

Diesmal in Viersen, einem bunten Städtchen in Nordrhein-Westfalen. Ein 15-jähriges Mädchen wurde in der Nähe eines Spielplatzes am helllichten Tag abgestochen. Wieder handelt es sich laut Polizei um einen Täter mit “nordafrikanischem” Aussehen. Man kennt solche Meldungen mittlerweile zur Genüge.

Nach dem Mord an der 14-jährigen Susanna, hofften viele wütende Twitter-Nutzer darauf, dass nun ein “Ruck” durch Deutschland geht. Aus meiner Sicht eine unbegründete Hoffnung. Die meisten Bundesdeutschen die ich kenne, nehmen die Folgen der Umvolkung schulterzuckend zur Kenntnis. Da sie sich nicht direkt betroffen fühlen, sehen sie keine Veranlassung, etwas an ihrer Mir-doch-egal-Haltung zu ändern.

Ich frage mich ohne Witz, wo die Schmerzgrenze liegt. Wieviele Einheimische müssten täglich geschlagen, ausgeraubt, vergewaltigt, erstochen oder erschossen werden, bevor der gewöhnliche – das heißt durch Charakterwäsche umerzogene -Bundesdeutsche sich sagt, es reicht?

10.06.2018

Eine Schreibblockade zu überwinden, ist kein leichtes Unterfangen. Vor allem dann, wenn Ohnmacht jeden Gedanken zu banalisieren droht, und man insgeheim davon überzeugt ist, dass alles gesagt ist.

Es ist schon einige Monate her, als ich an dieser Stelle festhielt, dass die BRD bis auf weiteres als Irrenhaus zu bezeichnen ist. Daran hat sich nichts geändert. Tatsächlich wurde alles noch schlimmer, aber höchstwahrscheinlich muss das so sein.

Ändern lässt sich daran nichts. Und da ist sie wieder, die Ohnmacht, die mich runterzieht wie Blei. Sie raubt mir jeglichen Elan. Ich falle in alte Muster zurück, suche Zerstreuung an der Spielkonsole, beim Fernsehen, im Internet oder dem ‘Sportsentertainment’ der WWE. Das ist keineswegs befriedigend, ein dumpfes Gefühl bleibt stets im Hinterkopf; Frustration als stiller Begleiter.

Was mich besonders deprimiert: Die Gleichgültigkeit und Ignoranz der Landsleute in meinem Umfeld. Ich habe es mir komplett abgewöhnt, Freunde, Verwandte oder Arbeitskollegen auf die katastrophalen Zustände in Deutschland und Europa anzusprechen. Von selbst beschäftigt sich niemand den ich kenne mit der Lage der Nation. Infantile Realitätsverweigerung scheint das Gebot der Stunde zu sein. Wenn ich meine Mitmenschen auf das Politikversagen aufmerksam mache, erlebe ich immer die gleichen Reaktionen. Die billigen Ausreden bin ich leid. Tag für Tag gerate ich in Versuchung, die neuesten “Einzelfälle” in Sachen Ausländerkriminalität ins Gespräch zu bringen, oder vorzurechnen, wie die Demokraten das Volksvermögen der Deutschen verprassen. Seit geraumer Zeit unterdrücke ich diesen Impuls.

Erschwerend kommt hinzu, dass es mir bislang trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen ist, Anschluß in der deutschen Widerstandszene zu finden. Weder im Umfeld des IfS, beziehungsweise der Sezession, noch in der Identitären Bewegung, noch sonstwo, wurde ich zum aktiven Mitstreiter. Bestenfalls als Unterstützer kann man dort in Erscheinung treten, am bestem finanziell.

Meine Schreibfreude hat zudem darunter gelitten, dass es auf mein hiesiges Forum so gut wie gar keine Reaktionen und Rückmeldungen gab. Hier und da gab es zwar ein Lob, aber Anregungen und Mitwirkung blieben aus, Kritik ebenso.

Ich hatte auch keine Lust mehr, den alltäglichen Irrsinn in der Bundesrepublik mit Ironie, Spott oder Sarkasmus zu kommentieren. Es gibt genügend Schreiber, die sich das offenbar zur Lebensaufgabe gemacht haben.

All das hat dazu geführt, dass ich hier in den letzten Wochen verstummte. Das Beste was sich darüber sagen lässt, ist, dass meine Schreibblockade hiermit nun durchbrochen wurde.

09.05.2018

Der Müll, den die bundesdeutsche Überflussgesellschaft tagtäglich produziert, ist der Boden auf dem “Künstler” wie Kollegah und Farid Bang gedeihen.

06.05.2018

Mozart bereitet Hochgenuß – nicht nur im Sommer. Es gibt da ein verwegenes Klarinettenkonzert von ihm, das ist spannender als der gesamte US-Müll, der derzeit in den deutschen Charts platziert ist.

27.04.2018

“Auf die Frage, warum man darauf verzichten sollte, Dubai zu besuchen oder auf die Seychellen zu reisen, sollte man eine zugleich melancholische und stolze Antwort geben: Es gibt in unserem eigenen Land und überhaupt im »alten Europa« noch unendlich viel, was wir noch nicht besucht, aufgesogen, gekostet und gewürdigt haben. Wir haben dem, was uns umgibt und was durch die Jahrhunderte hin zu einer Hochkultur in allen Bereichen verfeinert wurde, unseren Dank noch nicht im gebührenden Maße abgestattet. Vielleicht müßte man uns zu unserem Besten unter Hausarrest stellen. Das Eigentliche – es käme zu uns.”Götz Kubitschek

Das ist die wichtigste und zugleich schönste Botschaft, die ich bislang bei SiN zu lesen bekam. Bravissimo, Herr Kubitschek! Und was ist diese Konklusion, wenn nicht die Aufforderung, sich geistig und seelisch zu befreien?

“Durch Vergangenheitsbezug und ein solides kulturelles Fundament wird man nicht etwa eingeengt, sondern befreit. Man läßt sich nicht mehr so leicht von Tagesaktualität, Systemlügen und jedem beliebigen amerikanischen Unsinn am Nasenring herumführen, weil man weiß, wo die guten und nicht von der Lüge durchseuchten Sachen zu finden sind.” Brutus

 

Der von Kubitschek empfohlene Hausarrest, sollte aber nicht dazu führen, daß man sich nur noch auf Deutschland und die deutsche Kultur fixiert: Eine Interpretation der Chopin Walzer des bekennenden Nationalisten Alfred Cortot. Ihm gelang es scheinbar mühelos, Paris und Wien, Frankreich und Österreich miteinander zu verbinden. Sein Spiel pendelt hin und her, manchmal innerhalb weniger Takte des jeweiligen Stücks, nicht nur so, daß der eine Klavierwalzer französisch, ein anderer wienerisch wäre.

Cortot gelingt trotz der bei ihm üblichen Schnitzer, woran die meisten Deutschen heutzutage scheitern. Unabhängig davon, ob es sich bei ihnen um National- oder Internationalisten handelt. Gerade die kennen häufig nichts anderes, als das Systemgift aus der angloamerikanischen Jauchegrube.

Deutschland aber war nie größer und schöner, als es italienische und französische Einflüsse aufgenommen hat, ohne sich selbst aufzugeben. So lange man sich Dinge aneignet, die nichts mit Angloamerika zu tun haben, können überragende Ergebnisse herauskommen, wofür Wolfgang Amadeus Mozart das vielleicht eindrucksvollste Beispiel ist.

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Wildwechsel auf der B51, Vollsperrung auf der A1, Baustellen noch und nöcher. Nicht der beste Tag, um sich ins Auto zu setzen und nach Hamburg zu fahren. 

26.04.2018

“Keiner der immer wieder an verschiedenen Stellen der Dritten Welt aufflammenden „neuen Kriege“ hat bisher eine neue Ordnung geschaffen, die diesen Völkern eine angemessene politische Form für das 21. Jahrhundert böte.” – Lauter Dreißigjährige Kriege?

Johannes Konstantin Poensgens Überlegungen wirken hier leider mal wieder schlampig. Der entscheidende Faktor wird vernachlässigt: Das Geld. Nur so lassen sich Thesen aufstellen, bei denen der Westen plötzlich wie die Unschuld vom Lande wirkt.

Gewiss, die Fähigkeit zur Ausbildung von funktionierenden (National-)Staaten, ist in Nordafrika, und erst recht weiter südlich, längst nicht so stark ausgeprägt, wie das in Europa oder Asien der Fall ist. Das liegt aber vor allem auch daran, daß diese Länder nicht zur Ruhe kommen. Stattdessen sind sie gezwungen, auf einem Weltmarkt zu konkurrieren, der von übermächtigen Staaten wie den USA, China, Russland, und der EU dominiert wird. Ein Weltmarkt, der von der in Washington ansässigen Weltbank und dem ebenfalls in Washington ansässigen Internationalen Währungsfonds geprägt ist. Es ist nicht gründlich, die “neuen Kriege” im Zeitalter der Globalisierung zu bewerten, ohne dabei die Herrschaft des Geldes zu berücksichtigen.

Wenn wir davon ausgehen, daß Herr Poensgen mit seinen Ausführungen richtig liegt, müsste es in Staaten wie Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, natürlich Saudi-Arabien, aber auch Angola, ähnlich aussehen, wie in jenen Staaten, die – wie Syrien oder Libyen – gezielt vom Westen destabilisiert wurden. Tatsächlich aber genießt man in Dubai oder Riad einen ähnlichen Wohlstand wie in Monaco. Davon kann der fleißige Schlafmichel in der BRD nur träumen. Treudoof wie er nunmal ist, lässt er sich mittlerweile als Tourist nach Dubai locken, um auch einmal die Aussicht vom “Burj Khalifa” genießen zu können.

An diesen Beispielen scheitert auch Poensgens Behauptung hinsichtlich des nicht zu verkraftenden Bevölkerungswachstums. Saudi-Arabien hatte unmittelbar nach der Kolonialzeit nur etwas mehr als drei Millionen Einwohner, heute sind es laut offiziellen Zahlen über 30 Millionen, davon rund 11 Millionen legal im Land lebende Ausländer. Chaos, oder sagen wir “rechtsfreie Räume” á la BRD, sind dort jedoch Fehlanzeige.

An dem Punkt stellt sich die Gretchenfrage: Liegt das nun an besonderen Fähigkeiten der Saudis? Oder lässt sich der staatliche Erfolg letztlich – so profan das klingen mag – auf ihre Geldmacht zurückführen?

Darüber kann es wohl keinen Zweifel geben. Daher teile ich Herrn Poensgens Einschätzungen nur insofern: Vergleiche mit dem Dreißigjährigen Krieg und dem Westfälischen Frieden sind bei den Kriegen und Konflikten seit 9/11 tatsächlich Unfug. Ein Deutungsmuster, das von den perfiden Einmischungen des Westens ablenkt, ist mir unter dem Strich jedoch zu leichtfertig.

Somit ist auch Poensgens Schlussfolgerung eine Absage zu erteilen. Die angeblich aus Europa übernommene Staatlichkeit zerstört der Westen selbst. Dabei werden die Überschüssigen der Dritten Welt von den Globalen Eliten gezielt nordwärts gelockt und getrieben. Sie sind, wie es Thor von Waldstein präzise formulierte, die “Verschiebemasse” für die Umvolkung Europas. Darüber sollte man sich innerhalb der Neuen Rechten einig sein.

25.04.2018

Kollegah vs. Campino: Kulturkampf oder Ablösung?

Eine ausführliche Analyse der Vorgänge rund um die skandalträchtige ECHO-Verleihung 2018, von Martin Lichtmesz. Was dabei nicht unerwähnt bleiben sollte: Rapper wie Kollegah und Farid Bang haben die Hip-Hop-Kultur verraten.

Ohnehin handelt es sich bei Rapmusik, die nur ein Bestandteil des HipHop ist, um einen rein amerikanischen Kultureinfluß. Aus dem ist in den 90er Jahren der sogenannte „Deutschrap“ entstanden. Als die hiesige Rapszene noch in den Kinderschuhen steckte, war sie stark durch „Conscious Rap“ geprägt, und es brauchte die „harten“ Rapper aus Berlin, um den „Gangsta Rap“ auf die deutsche Landkarte zu wuchten. Es waren Typen wie Taktlo$$ und Kool Savas, schließlich Bushido und Fler, die Nachahmern wie Kollegah und Farid Bang das Feld bestellt haben. Die haben das Rad nicht neu erfunden, dafür aber das peinliche Gangster-Gehabe ein gutes Stück ernster genommen. Mit der HipHop-Kultur hatte das bereits nichts mehr zu tun. Man ging im Gegenteil dazu über, bestimmte Erscheinungen der eigenen Subkultur zu verunglimpfen und lächerlich zu machen.

Erstaunlicherweise war man damit erfolgreich. Das ist in meinem Augen der eigentliche Skandal. Bis zum heutigen Tag kommt der „Gangsta-Rap“ in Deutschland nicht über die Kernaussage hinaus, anderer Leute Mütter zu penetrieren. Es handelt sich eindeutig um eine Musikrichtung, die sich seit 20 Jahren ohne Erkenntnisgewinn oder Fortschritt im Kreis dreht. Langweiliger und eintöniger geht’s nicht. Dennoch stürmen Kollegah und Farid Bang mit ihren Machwerken die Charts und verdienen Millionen. Wo so etwas möglich ist, hat man den Gipfel der Kulturlosigkeit erreicht. Es ist dies nur ein weiterer nihilistischer Auswuchs des Liberalismus nach angloamerikanischer Bauart.

Was den aktuellen „Skandal“ angeht, ist dem Kommentar von Benedikt Kaiser (“In einer Gesellschaft, die in ihrer medialen Inszenierung aufgegangen ist, hat das doch vor allem Unterhaltungswert”) kaum etwas beizufügen, man könnte auch sagen: Viel Lärm um nichts. Tatsächlich dürften sowohl Campino als auch die beiden Rapper dank der „Publicity“ noch einige zusätzliche Plattenverkäufe verzeichnen. Was den „Antisemitismus“ angeht, in „Der letzte Tag deines Lebens“ behauptete Farid Bang mal frech:

„Wir holen Palästina zurück mit 50 Panzern“

Und in seinem Song „Ich will Beef“ heißt es:

„Jeder singt, um raus zu kommen
Star sein, ich wollte es gerne versuchen
Doch es stand schon damals in den Sternen, wie “Jude”“

Gegen diese Provokationen wirkt die Aussage auf dem aktuellen Album ziemlich harmlos. Auschwitz zu erwähnen, reicht in dem BRD-Irrenhaus aber eben noch locker aus, um die linksliberale Kulturhegemonie in helle Aufregung zu versetzen.

22.04.2018

“Wer jetzt noch alte Feindschaften aus den Weltkriegen pflegt, hat nichts verstanden.”

Die unbegrenzte Aufnahme von syrischen “Kriegsflüchtlingen” war eine Tributleistung der Vasallenrepublik Deutschland an die Besatzermacht USA. Die Obama-Administration soll tief beeindruckt gewesen sein. Seit 70 Jahren arbeitet die amerikanische Außenpolitik und Propaganda höchst erfolgreich an einer Umerziehung und Umvolkung Europas. Kein Land, das ohne amerikanische Fresstempel für die Massen auskommt. Kein Land, das auf Ersatzstoffkulturgut amerikanischer Provenienz verzichtet. Zu allem Überfluß bewegt sich die EU unter amerikanischer Führung und Dominanz kontinuierlich auf einen dritten Weltkrieg gegen Russland und China zu.

Davor kann man natürlich die Augen verschließen. Auch davor, daß es nur die USA waren, die mit ihren “Regime Changes” – angefangen von Jugoslawien bis Libyen – ermöglichten, daß es zu einer Masseneinwanderung nach Europa kommt, die den “europäischen Menschen” und vor allem den deutschen Schlafmichel bedroht. Weiterhin kann man die zahllosen Kriege der 70er und 80er Jahre noch einmal Revue passieren lassen. Anschaungsmaterial findet man in der angloamerkanischen Kulturindustrie en masse. Filme wie “Platoon”, “Rambo”, “Full Metal Jacket” usw., geben Aufschluß über unsere “hervorragenden” Verbündeten. Mit Propaganda hat das – Achtung Ironie – nichts zu tun. Man kann sich einreden, all die Kriegsverbrechen der USA seien nur das Werk eines “Deep State”, meinetwegen. “Alte Feindschaften aus den Weltkriegen” sind das jedenfalls nicht!

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“Was bedeutet denn für Sie ‘europäische Identität?'”

Europäische Identität bedeutet (auch), die Unterschiede zwischen der europäischen und amerikanischen Kultur zu erkennen, und sich von der Völkermordnation USA abzugrenzen, wo es möglich ist.

Passend dazu ein kurzer Reisebericht aus den Niederlanden: Beim “Sightseeing” löste es bei uns große Irritation aus, zu erfahren, daß die großen Kirchen in Nijmegen und Vrenay im zweiten Weltkrieg bombadiert und zerstört wurden. Noch in der St. Petrus-Bandenkerk in Vrenay dachte ich: Das können doch unmöglich wir Deutschen gewesen sein!?

Nee, natürlich nicht. Die Zerstörungen verursachten die alliierten Mordbrenner während ihrer “Befreiung”. Bei der St. Stevenskerk in Nijmegen war es nur Zufall, man hatte die Stadt dummerweise mit Kleve verwechselt. Kann ja mal vorkommen. “Nobody is perfect”, würde der Amerikaner wohl sagen. Bei Vrenay befindet sich übrigens auch der 32.000 Gräber umfassende Kriegsgräberfriedhof Ysselsteyn. Die einzige deutsche Kriegsgräberstätte der Niederlande.

Europa zu zerstören, ist und bleibt Ehrensache für einen amerikanischen Gentleman. Er hat es sich zur großen Hausaufgabe gemacht, die europäischen Völker und ihre Kulturen auszurotten. Gegen das, was die USA bis heute an Europa verbrochen haben, wirken die Verbrechen des Islam so harmlos wie Falschparken.

Bei den USA kommt hinzu: Der psychische Schaden ist für die Europäer noch verheerender, als der physische und materielle. Die Verwirrung und Orientierungslosigkeit der europäischen Identität, bemerkt man am besten an einer begeisterten Fixierung auf angloamerikanische Quellen. Oder auch am Beklagen von “Antiamerikanismus”. Sich die Frage zu stellen, ob es wirklich so eine gute Idee ist, sein Weltbild vorwiegend von den Anglos zu beziehen, wäre dagegen ein erster Schritt in Richtung einer souveränen europäischen Identität.

19.04.2018

Die Umvolkung Deutschlands ist ein kalter Völkermord.

17.04.2018

Europa, das strahlende.

Große Kirche Nijmwegen Stadtwaage Nijmwegen

12.04.2018

Quizfrage bei Jouwatch: Sind Weißhelme glaubwürdig? Sicher sind sie das,  schätzungsweise so glaubwürdig wie Hollywood-Filme

11.04.2018

Ohnmacht kennzeichnet den Widerstand gegen den alles und jeden beherrschenden Liberalismus in der Bundesrepublik Deutschland.

Für Deutsche, die ihre Identität von ihrer Volkszugehörigkeit ableiten, gibt es keinen Handlungsspielraum. Ein Mann wie Björn Höcke ist der lebende Beweis dafür. Solange völkisches Denken zu gesellschaftlicher Ausgrenzung führt, steht der patriotische Volksgenosse auf verlorenem Posten. Dort kann er Wache und Stellung halten, Haltung zeigen und sich seinem Volk andienen. Doch er dient seinem Volk nur begrenzt, denn die bundesdeutsche Bevölkerung verschmäht ihn. Aus demokratischer und liberaler Sicht, sind Deutsche, die völkisch denken, unschädlich zu machen. Man muß sie der Lächerlichkeit preisgeben, mit Hitler in Verbindung bringen, in die “braune” Ecke drängen, und nichts unversucht lassen, um solche Denker zu diskreditieren.

Wer es unter diesen Voraussetzungen wagt, in Schrift und Rede die Deutschen hervorzuheben, ist für die BRD gefährlicher als ein ganzer Clan von Arabern.

26.03.2018

Vergangene Woche opferte sich in Trèbes der französische Polizist Arnaud Beltrame bei einer Geiselnahme durch einen muslimischen Terroristen. Der kleine, aber feine Unterschied: Während man ihn in der BRD bei Sezession im Netz unkritisch als Nationalhelden feiert, geht man bei Egalite et Réconciliation in der französischen Republik der Frage nach, was Beltrame bei den Freimaurern zu suchen hatte.

Seit 2008 war der Mann, der posthum zum Held der Nation erklärt wurde, ein ehrenwertes Mitglied der Großloge von Frankreich. Das mag man bei Sezession nicht einmal in den Kommentaren erwähnt wissen; mein kurzer Hinweis darauf blieb der Öffentlichkeit vorenthalten.

21.03.2018

Der türkische Grünen-Politiker, der dem deutschen Volk letztes Jahr attestierte, sie seien eine Köterrasse, traf den Nagel auf den Kopf. Wir Deutschen sind dressiert und abgerichtet. Ich denke, die Neigung mit dem Strom zu schwimmen, das in vorauseilendem Gehorsam vollzogene Kriechen vor der Obrigkeit, und das extreme Bedürfnis, sich an den Zeitgeist der Moderne anzupassen, ist nirgendwo auf der Welt so stark ausgeprägt wie in Deutschland.

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Die Umvolkung befördert den Untergang des Abendlandes, deswegen ist es die Pflicht des Patrioten dagegen Widerstand zu leisten.

20.03.2018

Im bunten Deutschland, das einmal das Land der Dichter und Denker war, denken die bundesdeutschen Buntmenschen nicht mehr. In Buntland, ist das Denken fast ausgestorben. Denkverbote haben vom deutschen Volk Besitz ergriffen. Keiner denkt mehr nach. Die Bürger der Bundesrepublik funktionieren nur noch, Automaten gleichend, die systematisch einer Programmierung folgen. Denkt der Bundesdeutsche, denkt er mal oder daran. Mal denkt er an den Abwasch, oder er denkt daran, den Müll zu entsorgen. Das heißt, er vergisst das Spülen und die Beseitigung des Abfalls nicht. Mit Denken hat das nichts zu tun. Deutschland, das Land der Dichter und Denker, das war einmal. Heute ist das Land der Deutschen ein Irrenhaus; das Land der Dummen und Blender.

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Dass das amerikanische Volk Donald Trump zum Präsidenten gewählt hat, haben die herrschenden Eliten immer noch nicht verdaut. Anders ist es nicht zu erklären, dass der Wahlkampf Trumps nach wie vor eine entscheidende Rolle in der tagesaktuellen Berichterstattung spielt.

19.03.2018

Wäre der russische Präsident ein gemeiner Landes- und Volksverräter, erfreute er sich im Westen einer großen Beliebtheit. Die Demokratenpresse priese seine Verdienste um die internationale Gemeinschaft. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zeigten Dokumentationen, in denen das politische System Russlands im besten Licht präsentiert wird. Alles was der Globalisierung und der Neuen Weltordnung diente, würde man wohlwollend betonen und in die eigene Agenda einflechten. Die Vorwürfe von innenpolitischen Gegnern des russischen Präsidenten, verschwiege oder diffamierte man als gefährliche Bestrebungen von Extremisten bzw. Populisten. Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen könnte so harmonisch sein, wenn, ja wenn in Moskau der Mann an der Spitze einer wäre, der das eigene Land und Volk verrät.

Zu dumm, dass Wladimir Putin kein Demokrat ist.

17.03.2018

Sezessions-Autor Lutz Meyer über Humankapitalisten:

“Doch was wäre, wenn es diesen Stiftungen tatsächlich nur darum ginge, die Sache der Globalisierung voranzutreiben – also nationale, soziale, kulturelle, sprachliche, ethnische und steuerliche Handelshemmnisse abzubauen und den freien Fluss von Menschenströmen, Kapital, Dienstleistungen, Technologien und Rohstoffen zu ermöglichen, um letzten Endes überall auf dem Planeten die kostensenkende Gleichförmigkeit durchzusetzen? Das wäre die größtmögliche aller Täuschungen – das Inhumane im Zeichen der Humanität durchzusetzen.” – Kapitaldelikte (3): Die Humankapitalisten

Dazu ist gestern ein brandheißer Artikel bei Jouwatch erschienen:

“Das Papier, das der brillante, freie Internetautor Norbert Häring in den Online-Katakomben des Archives des „World Economic Forum“ ausgebuddelt hat, ist gerade deshalb so interessant, weil es aus der heutigen Sicht schlagartig klar macht, warum die Dinge 2015 so geschehen sind.” Weltwirtschaftsforum: Massenmigration sollte (eigentlich) die Kassen klingeln lassen

Alles nicht neu, und allein deshalb wertvoll, weil man mit diesem Papier Argumente bei der Hand hat, die nur Blender und Lügenmäuler mit dem Vorwurf “Verschwörungstheorie” abwürgen können.

Lutz Meyer verfolgt in seinen Kapitaldelikte-Beiträgen sehr feine und lobenswerte Ansätze, die den höchsten Ansprüchen der nationalen Ethik genügen. Und tatsächlich verhält es sich in der Realität wie von ihm vermutet:

“Wer Menschen wie Schrauben behandelt, hat den Boden der Humanität verlassen.”

Es gibt Arbeitgeber, die entmündigen die Arbeitnehmer in der Produktion schrittweise und unaufhaltsam. Ähnlich wie es einst der lupenreine Superdemokrat Jean-Claude Juncker im Hinblick auf die EU formulierte, werden Dinge beschlossen, in blumige Worte gegossen, und da es keine Gegenwehr von unten gibt, macht man damit weiter, Schritt für Schritt.

In vielerlei Hinsicht ist zu bemerken, wie Unternehmenspolitik von Linken dominiert wird, die – nach der Auslegung von Manfred Kleine-Hartlage – in ihrem Denken sehr häufig von Utopien ausgehen, statt sich mit der Realität und Wirklichkeit zu beschäftigen. Ganz extrem fällt das beim Thema Arbeitssicherheit auf, wo praxisferne “Experten” von wahrhaft kranken und unvorstellbaren Situationen ausgehen, was letztlich in immer mehr Verboten, Hindernissen und völliger Unfreiheit des Arbeiters mündet. Ginge man im Privatleben nach diesen Richtlinien, dürfte man keine Küche mehr betreten. Es wirkt mitunter so, als habe man vor, die Maschinen vor dem Faktor Mensch zu schützen.

Anti-Rassismus gehört vielerorts zur vorrangigen Unternehmensphilosophie. Dabei würde es mich interessieren, wieviele ausländische Mitarbeiter in unseren Stammwerken in Ostasien arbeiten, und ob es dort ebenfalls nicht erlaubt ist, sich zur eigenen Nation zu bekennen. Bei uns jedenfalls wurde darauf hingewirkt, dass Deutschland-Fähnchen oder Symbole allenfalls nur dann am Arbeitsplatz zu sehen sein dürfen, wenn internationale Fußballturniere stattfinden.

Das Schlimmste an der Sache ist jedoch die Charakterschwäche der Kollegen. Da wird sowohl intern im Hinblick auf die Unternehmenspolitik, als auch extern hinsichtlich der Staatspolitik, jede noch so bittere Pille klaglos geschluckt. Die heile Welt, die sich um Autos, Saufen, Fressen, Fußball und Urlaub dreht, darf nicht gestört werden. Wer sich exponiert, stellt sich nur ins Abseits, macht sich verdächtig und wird als Unruhestifter betrachtet. Immer wieder hört man bequeme Alibi-Aussagen:

“Mir geht es doch gut”

“Man kann doch eh nichts dagegen machen”

“Am besten einfach den Kopf ausmachen”

Man wird milde mit der Zeit, vor allem meine Rückbesinnung auf das Römisch-Katholische hat bei mir in der letzten Zeit zu einer Entspannung geführt. Mittlerweile stehe ich ohnehin am Pranger – ich hinterfrage angeblich zuviel und akzeptiere zu wenig -, und da ist es wohl besser, vorerst die Füße still zu halten, und das Kommende abzuwarten. Weiter bilden, weiter rezipieren, weiter Köder auswerfen, und hoffen, dass man auf diese Weise wenigstens den ein oder anderen Zeitgenossen dazu animieren kann, sich endlich mal gründlich mit der Lage der Nation zu beschäftigen.

“Was ist zu tun? Unternehmen, die sich der konservativen Sache verpflichtet fühlen, müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Sie müssen ein gänzlich anderes Verhältnis zu Beschäftigten, Lieferanten und Kunden entwickeln und vorleben.”

Dabei kommt es nicht zuletzt auf den “Verbraucher” an, der leider in den meisten Fällen heutzutage ein Teil des Problems ist. Wenigstens die Leute, die sich im Widerstand gegen die Globalisierung sehen, sollten versuchen, sich immer wieder nach Alternativen zu den “Global Playern” umzusehen, auch wenn das nicht immer so einfach ist, wie etwa auf dem Büchermarkt.

14.03.2018

Demokratieblähungen:

Der Bundestag ist um 12 Prozent gewachsen, von 631 auf 709 Mitglieder. Damit ist er nicht nur der größte Bundestag aller Zeiten, sondern auch das größte demokratische Parlament weltweit. –  Es ist vollbracht, wir haben eine Regierung

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Piloten steuern, Computer rechnen, Demokraten lügen.

11.03.2018

„Amen, amen, ich sage euch:
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“ (Joh 12:24)

08.03.2018

Der erfolgreiche Blogger Hadmut Danisch scheint einen Zugang zur europäischen Geschichte gefunden zu haben. Das führt zwangsläufig zu neuen Erkenntnissen. Einige Anregungen und Hinweise zu seinem “Gefühl, einfach alles verstanden zu haben”. In seinem Beitrag zu den Karlsbader Beschlüssen fehlt der Bezug zu den Hep-Hep-Unruhen, die schließlich der Auslöser für die, durch Metternich anberaumten, Karlsbader Ministerialkonferenzen waren. Staatskanzler Metternich ging für Amschel Mayer Rothschild auf den Politikstrich, er war der Familie Rothschild privat und dienstlich verpflichtet. Der amtierende französische Präsident und Rothschild-Stricher Emmanuel Macron, steht so gesehen in der direkten Nachfolge eines Volksverräters wie Fürst von Metternich.

Um nicht nur “einfach alles” zu verstehen, sondern wirklich historischen Durchblick zu gewinnen, wäre es ratsam, die Ereignisse in Europa, von der Französischen Revolution ausgehend, gründlich nachzuverfolgen. Dieses als “Revolution” getarnte Elitenprojekt, war der Startschuss für die globale Demokratisierung. Von da aus sollte es einem aufgeschlossenen Beobachter leicht möglich sein, den roten Faden zu den beiden Weltkriegen, auch der Oktoberrevolution, der Amerikanisierung, und schließlich zum “Arabischen Frühling” zu finden. Unzählige Kriege und Völkermorde haben die Demokraten auf dem Gewissen. Seit 230 Jahren führen die Demokraten einen Kampf um die Weltherrschaft. Heute, auf den letzten Metern hin zum final ersehnten Weltstaat, droht ihnen das Ganze einmal mehr aus dem Ruder zu laufen. Die Gläubiger der westlichen Demokratien halten dabei letztlich alle Fäden in der Hand. Hat der Herr Informatiker sich nie gefragt, warum ausgerechnet die sogenannten “Wohlstandsnationen” im Westen allesamt hochverschuldet sind, und wem diese Staaten die gigantischen Geldsummen schulden?

In seinem Opus Magnum „Grundsätze der Politischen Ökonomie“, bezeichnete David Ricardo Staatsschulden im Jahre 1817 als „die schrecklichste Geißel, die je zur Plage der Nationen erfunden wurde“.

Zwei Jahre zuvor fand der Wiener Kongress statt, bei dieser Gelegenheit wurde u.a. der heutigen Bankennation Schweiz die Unabhängigkeit und Neutralität gewährt. In unseren Zeiten hält dieses Land die Flagge der “direkten Demokratie” hoch, wobei immer wieder erstaunliche “Volksabstimmungen” im Sinne der “Wirtschaft” getroffen werden. Die intensive Beschäftigung mit dem Wiener Kongress dürfte Danischs umfassenden Verständnisgefühl noch einmal ordentlich Auftrieb verleihen.

In seinem – leider gänzlich unausgereiftem – Beitrag “Das verbotene Buch”, meinte er:

„Ich habe mal meine Großeltern befragt, wollte aber mit alledem nie etwas zu tun haben. Ich wollte mich eigentlich überhaupt nie mit Vergangenheit befassen, ich wollte ein rein technisch orientierter Zukunftsmensch sein.“

Dazu eine Entgegnung von H.P.P. Hans Milch:

„Nur der ist zukunftsbedeutsam, zukunftsfähig, der aus der Vergangenheit schöpft. Je tiefer die Wurzeln hinein gehen ins Erdreich der Jahrhunderte, umso höher die Wipfel der Zukunftshoffnung und der Zukunftsgestaltung“

04.03.2018

„Unser Rechtsstaat“, das ist der Panzer des Multikulturalismus. Millionen Menschen finden sich mit dem Großen Austausch ab, aus Angst, daß unter den Rechtspopulisten „unser Rechtsstaat“ flöten ginge. Im jüngsten Produkt unserer demokratieabgabefinanzierten medialen Grundversorgung „Aufbruch ins Ungewisse“ wurde diese Angst ganz normaler Leute nur ins Peinliche übertrieben. Dabei ist „unser Rechtsstaat“ längst eine Illusion. Der Idee nach, beruht unser Eintreten für dessen allgemeine Rechte nämlich darauf, daß wir damit auch für unsere eigenen Rechte eintreten. Unter den Bedingungen des klassischen abendländischen Staates mit einem fast ausschließlich aus Europäern bestehenden Volk stimmte das auch. Doch wer sich in der multikulturellen Anarcho-Tyrannei an die allgemeinen Rechte klammert, der ist entweder selbst kriminell, oder er befördert seine eigene Entrechtung. – Die Politisierung der Schande II

Quod erat demonstrandum.

Auszug aus einem Interview mit Thomas Kusenberg, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Düsseldorf. Ein Zeitdokument:

“Ja, Beleidigungen nehmen wir schon gar nicht mehr wahr. Man muss eine gesunde Einstellung finden, aber trotzdem belastet es einen natürlich. Wir werden zudem regelmäßig bespuckt, ist mir auch schon passiert. Das muss man sich mal vorstellen. Man wird einfach im Vorbeigehen bespuckt, ohne das diese Leute in dem Moment überhaupt etwas mit der eigentlichen Tat zu tun haben.”

Die entscheidende Frage: Wer sind diese Leute? Das wird in dem bemerkenswerten Interview so sorgfältig verschleiert, wie der Körper einer Muslima.

Fakt ist, “diese Leute” spüren intuitiv, dass sie BRD-Polizisten anspucken dürfen. Sie wissen, dass sie dafür keine Strafe zu erwarten haben. Und sie denken sich, dass Polizisten es verdienen, bespuckt zu werden.

Vielleicht haben sie damit im Hinblick auf Polizisten wie Thomas Kusenberg – der die Polizei der Bundesrepublik bestens repräsentiert – sogar recht?

03.03.2018

Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, sich revisionistisch mit Europa zu beschäftigen. Damit ist nicht die Geschichte gemeint, die durch Schulbücher, Universitäten oder das Fernsehen in der BRD vermittelt wird. Die linke Denkweise, laut der unsere Ahnen mit ihren vermeintlichen “Irrwegen” den Boden dafür bereitet haben, dass wir Europäer uns im 21. Jahrhundert von nichteuropäischen Invasoren ohne Gegenwehr umvolken lassen müssen, ist in all ihren Ausprägungen nur Ausdruck einer Gehirnwäsche. Nicht mehr, nicht weniger.

Schon Gregor der Große sagte:

“Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.”

Das ist ein Leitfaden, mit Hilfe des Zorns wieder gut zu machen, was Bosheit und Unvernunft anrichten.

Das Credo von Giuseppe Verdi lautete:

“Lasst uns zu den alten Meistern zurückkehren und es wird ein Fortschritt sein!”

Heute wäre er einer der Männer, auf die man sich besinnen könnte. Mit dem Gefangenenchor (Va, pensiero) aus der Oper “Nabucco” gelang ihm das Kunststück, die Befreiung des italienischen Volkes aus der Fremdherrschaft maßgeblich anzufachen. Dieses Chorwerk war eine Initialzündung. Für das Heer der Bundesameisen ist so etwas nur deshalb wertlos, weil sich die “Köterrasse” im goldenen BRD-Käfig größtenteils noch immer frei fühlt.

Daher erntet man auch bestenfalls Kopfschütteln oder gar Empörung (Du Rassist!), wenn man darauf verweist, dass Verdi seine ägyptischen Protagonisten in der Oper “Aida” fordern ließ, die Negerinvasoren auszurotten.

“Die Politisierung der Schande” findet man bei “Rigoletto”, wo das Theater stellenweise vor Todhaß bebt. Schon der gepeinigte Vater Monterone verflucht den Herzog von Mantua bis in die nächste Generation und schwört dem Frauenschänder Rache über den Tod hinaus. Der ebenfalls von Monterone verfluchte Höfling Rigoletto heuert später den Bravo Sparafucile an, um seine geschändete Tochter Gilda zu rächen.

Ein weiteres schönes Beispiel, wie man sich einen bigotten Heuchler vom Hals schafft, lieferte Puccini in seiner Oper “Tosca”. Die gleichnamige Hauptdarstellerin ersticht den Volksverräter Scarpia, und fordert ihn dabei auf endlich zu krepieren.

Das ist der Stoff, den sie in der Traumfabrik “Hollywood” nicht verfilmen. Da werden Präsidenten und Bonzen geschützt, und Gewalt und Strafe richtet sich meistens nur gegen Kleinganoven und den einfachen Mann auf der Straße.

Am Ende jedoch kann es keinen Zweifel geben: Haß und Zorn sind eine Grundbedingung, um den unzähligen Landes- und Volksverrätern habhaft zu werden, die Deutschland und das deutsche Volk mutwillig abschaffen.

02.03.2018

“Im übrigen denke ich, daß ein Mensch sich kaum länger als fünf Minuten ehrlich empören kann. Alles darüber hinaus ist Schauspielerei und die Signalisierung geteilter Werte an die eigene Gruppe.” – Die Politisierung der Schande I

Über diese ignorante These des Sezessions-Autoren Johannes Konstantin Poensgen, empöre ich mich mittlerweile seit bald fünfzig Minuten. Ganz ehrlich. Man ringt um Worte. Offenbar betrachtet Herr Poensgen Empörung lediglich als spontanen Wutausbruch. Dass es sich dabei aber auch um eine verfestigte und dauerhafte Geisteshaltung handeln kann, bleibt unbedacht. Das ist ignorant!

Meine Empörung über die Unfreiheit des deutschen Volkes wird sich nicht verflüchtigen. Darüber werde ich mich immer empören, solange ich lebe. Tag für Tag und Jahr für Jahr.

Nur die Befreiung aus dem Zustand der (geistigen) Versklavung, und die erfolgreiche Wiederaufnahme der nationalen Selbstbehauptung, sind dazu geeignet, meine Indignation aufzuheben.

23.02.2018

Es sind immer die fixen Ideen, aus denen mir der größte Gewinn erwächst. So auch dieses Mal, ganz kurzfristig fällt mir ein, wie schön es wäre, mich noch heute in die Arme meiner Geliebten fallen lassen zu können. Mein Vorschlag gefällt ihr, und am Abend mache ich mich kurzerhand auf den langen Weg nach Hamburg. Die Strecke absolviere ich in neuer Rekordzeit, es sind bei dieser Fahrt nur die Tempolimits, Baustellen und ein paar LKW, die mich ausbremsen. Knapp fünf Stunden für 613 Kilometer sind es am Ende.

Auf der Fahrt höre ich den zweiten Teil des Hörbuches „Sturz der Titanen“, nach einem Roman von Ken Follet. Ein Familienepos, das den ersten Weltkrieg behandelt. Es ist mein erstes Hörbuch, auf Empfehlung meiner Verlobten habe ich mir dieses aus ihrer Sammlung raus gegriffen, und den ersten Teil gleich auf der Rückfahrt meiner letzten Hamburg-Reise angehört. Restlos begeistert bin ich indes von „Sturz der Titanen“ nicht. Positiv zu erwähnen wäre, dass Follet völlig darauf verzichtet, den Deutschen die Schuld für den ersten Weltkrieg zuzuschreiben. Dass der Autor ein Linker ist, hört man trotzdem deutlich raus und es ist bisweilen erschütternd, wie perfide und geschickt linke Propaganda in seinem Roman verpackt wurde. Das fängt schon damit an, dass eben „linksgerichtete“ (O-Ton) Akteure und Parteien in der Geschichte grundsätzlich positiv und gut dargestellt werden, sowie rechtsgerichtete Kräfte nur negativ und schlecht. Frauen, besonders die britischen, erscheinen modern, demokratisch, klug, und ausschließlich am Frieden interessiert. Männer hingegen, besonders die adeligen Deutschen und Briten, werden altmodisch, absolutistisch, bisweilen dumm und durchweg am Krieg interessiert dargestellt. Demokratie ist ausschließlich positiv besetzt, Monarchie wird verteufelt. Besonders drastisch lässt sich an der russischen Aristokratie ablesen, Zar Alexander wird als tyrannischer Holzkopf gezeichnet. Der Autor beschreibt die Mitschuld der Engländer an diesem Krieg sehr deutlich, es sind bis auf wenige Ausnahmen aber nur Frauen, und in diesem Kontext die sogenannten „Suffragetten“, die Anstoß an dem Übel nehmen, dass die Engländer säen.

Dem gängigen Narrativ entsprechend, werden Juden ausschließlich als harmlose und unschuldige Opfer und Verfolgte mit in die Geschichte eingebunden. So auch in der wohlwollend beschriebenen russischen Revolution. Dass sich die Räte damals überwiegend aus Juden zusammensetzten, wird indes verschwiegen, ebenso ihr Wirken im Hintergrund an der Westfront.

Besonders unangenehm fällt jedoch die Darstellung der USA auf, die regelrecht abgefeiert wird, Demokratie, Präsident Wilson, die Absichten und Handlungen der Amerikaner, alles wird im besten Licht präsentiert, sodass der geschichtlich unbedarfte Hörer ein fertiges Weltbild vorgekaut bekommt, bei dem er gar nicht mehr auf die Idee kommen kann, die Rolle des aufstrebenden, heutigen Hegemons zu hinterfragen.

Zu guter Letzt wird Versailles sehr geschönt und nicht nach den wahren Begebenheiten behandelt. Man hört raus, dass den Deutschen dabei übel mitgespielt wird, dass ihnen Unrecht widerfährt. Dass aber die deutsche Delegation damals in Paris mit Steinen, Tritten und Schlägen empfangen wurde, dass man die deutschen Unterhändler entwaffnete, und mit vorgehaltener Waffe dazu zwang, das Friedensdiktat zu unterschreiben, traut sich der Autor nicht zu gestehen.

Sieht man großzügig über linksliberale Propaganda und so manche Geschichtsklitterung hinweg, handelt es sich bei „Sturz der Titanen“ durchaus um gute Unterhaltung.

22.02.2018

Internes Audit im Werk: Beim Thema Arbeitssicherheit kann man gut erkennen, wie linkes Denken in vielen Bereichen der Wirtschaft vorherrscht. Hierbei beziehe ich mich auf die Definition von Manfred Kleine-Hartlage, laut dem Linke in ihrem Denken immer von einer Utopie ausgehen, davon wie die Welt sein soll, wohingegen Rechte von der Realität ausgehen, also danach gehen, wie die Welt tatsächlich ist.

Bei uns im Unternehmen ist die Arbeitssicherheit in den letzten Jahren zur Maxime erhoben worden. Daran ist auf den ersten Blick nichts zu bemängeln, selbstverständlich ist es im Interesse von allen, dass man wohlbehalten von der Arbeit nach Hause zurückkehrt. Wenn es aber so ist, dass ich dadurch als Mitarbeiter regelrecht entmündigt werde und jeder Arbeitsschritt unter einen Generalverdacht gestellt wird, bei dem eine tödliche Gefahr für Leib und Leben lauert, artet das ganze in Repression, Verbote und Unfreiheit aus. Man spottet dem gesunden Menschenverstand, wenn man soweit geht, den Schlüssel, mit dem man eine Anlage absichert, als eine „Lebensversicherung“ zu bezeichnen. Der betreffende Schlüssel, den bei uns noch nie jemand von der Anlage abzog, sei bei der Störungsbeseitigung mitzuführen, da es sein könnte, dass sonst ein anderer Mitarbeiter die Anlage entsichert. An dem Punkt zeigt sich das linke und utopische Denken. Kein Kollege bei uns im Bereich würde so etwas tun, und es gibt dafür keinen Präzedenzfall. Selbst wenn einer so unbedacht, oder gar mutwillig handeln würde, entstünde dabei an dem betreffenden Anlagenteil keine Verletzungsgefahr. Man konstruiert diese aber herbei, um eine Rechtfertigung dafür zu haben, warum die Mitarbeiter zu solchen unsinnigen und zeitraubenden Maßnahmen angewiesen werden können. Es ist dies nur ein Beispiel für die Geistlosigkeit, bei dem Bestreben, den Menschen gegen jede denkbare Gefahr abzusichern. Gefahren, die so nur in der kranken Phantasie von Linken existieren, in der Realität aber für Rechte unvorstellbar sind.

21.02.2018

Bei Sezession im Netz erschien gestern Abend ein Interview anlässlich des 80. Geburtstags des Soziologen Robert Hepp, das Dr. Thor von Waldstein im Jahre 1987 mit dem Jubilar führte. Unglaublich, dass diese Unterhaltung schon 30 Jahre zurückliegt.

>>Dank der Asylanten können wir endlich eine echte Demokratie à la USA realisieren!<<

Hurra. Darauf am besten ein Big-Mac-Menü mit Cola, und Ketchup zu den Pommes.

Nach einer solchen Lektüre fällt es nicht leicht, die Resignation abzuschütteln. Andererseits wächst die Ehrfurcht vor einem Mann wie Thor von Waldstein. Sein Buch “Die entfesselte Freiheit” lese ich zur Zeit parallel, und entdeckte heute früh während der Arbeitspause eine Stelle, wo er Robert Hepp zitiert.

Es ist so kinderleicht, das BRD-System zu begreifen, wenn man seinen eigenen Verstand gebraucht. Es darf nicht verwundern, dass Robert Hepp auf gesellschaftliche Anerkennung in der BRD verzichten muss.

Vor einigen Tagen hielt ich an dieser Stelle fest:

“An diesem entscheidenden Punkt kommt keiner vorbei: Wer in der BRD mitregieren will, muss bereit sein, Deutschland und die Deutschen zu verraten.”diarium, 08.02.2018

Dazu war Robert Hepp nie bereit, und das machte ihn zu einem “Rechtsextremisten”. Dies wurde dem 1938 geborenen Hepp zum Beispiel von Iring Fetscher bescheinigt. Ein deutscher Politikwissenschaftler, der vor dem Krieg freiwillig in die NSDAP eintrat, nur um kurz danach so schnell wie möglich die Seiten zu wechseln, als er 1946 in die SPD [sic!] eintrat. Seine anfängliche Begeisterung für den Nationalsozialismus konnte er nach eigenem Bekunden später nur noch schwer nachvollziehen. Ausgezahlt hat es sich für den Marx-Forscher. Seine späteren Ehrungen lassen erahnen, was es braucht, um in der BRD auf dem Feld der Politik erfolgreich zu sein, u.a. erhielt er 1993 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.

Das war nur sechs Jahre nach diesem denkwürdigen Interview. In jener Zeit habe ich mich als ideologisch manipulierter Knabe für Michael Jacksons “Black or White” begeistert. Lieder wie “Neue Brücken”, aus der Feder der Popgruppe “Pur”, haben mich zutiefst bewegt. Und ich erinnere mich daran, wie ich damals meinen Vater in kindischer Naivität fragte, warum man in Deutschland nicht die Republikaner wählen darf, obwohl diese Partei doch in den USA so populär ist. Da sei etwas völlig anderes, gab mir mein alter Herr damals zur Antwort.  

Wenn ich mir solche Lieder heute anhöre, erkenne ich darin nur gefühlsduselige Propaganda für Globalismus und Umvolkung, den verlogenen Schuldkult, sowie den erbarmungslosen Kampf gegen Rechts ( = Kampf gegen das deutsche Volk).

20.02.2018

Mit ihrer Gehirnwäsche haben die Leitmedien in der Bundesrepublik Deutschland ein Heer von Hirnverbrannten rekrutiert.

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Die Geduld ist – neben der Haltung im Allgemeinen – das Wichtigste. Nichts kann sie ersetzen, nichts kann sie aufwiegen. An meiner eigenen Ungeduld drohe ich noch zu verzweifeln. Immer dann, wenn ich glaube sie überwunden zu haben, ereilt sie mich mit aller Macht. Sie äußert sich in so vielen unwürdigen Emotionen und flatternden Gefühlsregungen. Aber – um Himmels willen – was sind schon „Gefühle“, die innere Anspannung verraten und aus fehlender Gelassenheit resultieren? Der Jähzorn ist nicht mit dem heiligen Zorn zu verwechseln. Der leitet sich aus einer rechten Unduldsamkeit ab, die wiederum mit der Tugend der Geduld nichts gemein hat.

Habe heute wieder versucht, einige Kollegen in eine Art nationalen Befreiungskampf im Geiste zu involvieren. Sinnloses Unterfangen, und Ausdruck meiner Ungeduld. Ungeduldig bin ich auch mit meinem griechischen Azubi, der nicht so schnell lernt, wie ich es gerne hätte. Er macht sich Vorwürfe, dabei ist nur meine Ungeduld das Problem. Nicht seine mangelhafte Auffassungsgabe, für die der fleißige Mann nichts kann. Ich selbst kann mir kaum einen lateinischen Vers behalten, und frage mich, ob sich bei mir das maßlose Kiffen in der Vergangenheit rächt.

Was mich heute erdete, war zum einen Psalm 23 als Mittagsgebet, zum anderen das fünfte Kapitel des Galaterbriefes. Der Psalm liegt unter anderem in berauschenden Vertonungen von Franz Schubert, Antonín Dvořák und Johann Sebastian Bach vor, der sich diesen Versen gleich mehrfach widmete. Wie immer – eindrucksvoll! Das fünfte Kapitel des Galaterbriefes verhilft mir zur Selbsterkenntnis und lässt mich demütig werden im Angesicht des Herrn.

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Was für die einen ein Schock, ist für andere die beruhigendste Nachricht des Tages: Bei der SPD fällt der Pegel weiter.

19.02.2018

Nachdem schon der gescheiterte „Gottkanzler“ Martin Schulz vor einer Woche einem Weib seinen Platz räumte, hat es ihm der CDU-Generalsekretär Peter Tauber nun nachgemacht. Es ist kein Zufall, dass er bei seinem Rücktritt nahezu den gleichen Wortlaut gebrauchte. Erweitert wurde seine selbstlose Forderung nur durch einen Zusatz:

“CDU muss jünger, weiblicher, bunter werden” – Peter Tauber

Davon abgesehen, dass seine Nachfolgerin mal eben 12 Lenze mehr auf dem Buckel hat, ist das zusätzliche Attribut eine Drohung, die man ernst nehmen sollte. Man wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen: Die CDU wird dafür sorgen, dass innerhalb der Partei aus dem Ausland stammende Politiker mit dunkler Hautfarbe bevorzugt werden. Die Vorstellung, dass die Bundesrepublik Deutschland von einem afrikanischen Buschmann oder einem arabischen Muslimbruder regiert wird – wie es beispielsweise in der Millionenmetropole London schon der Fall ist – ist dann nicht mehr allzu weit hergeholt.

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Die gestrige Vesper in der Don Bosco Kapelle war ein Quell der Inspiration, erbauend und anregend. Meine anschließende Suche treibt mich zum Offizium, von da aus geht es über Umwege weiter zu den Psalmen 4, 51 und 91 sowie 128. In Psalm 51 ist von „Sion“ und „holocausta“ die Rede, von Zion und dem Brandopfer, und es fällt mir äußerst schwer, solche Verse vernünftig einordnen zu können. Hier siegt der katholische Glaube über politisches Ressentiment und historische Ungläubigkeit. Mir war bekannt, dass es von Gregorio Allegri einen Choral namens „Miserere“ gibt, der in früheren Jahrhunderten vom Vatikan wie ein Staatsgeheimnis gehütet wurde, und dass Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk aus dem Gehör aufgeschrieben und unters Volk gebracht hatte. Dass es sich dabei um eine Vertonung von Psalm 51 handelt, ist mir neu. Der Ursprung und die Legendenbildung von Allegris berühmtester Komposition erscheinen mir wirkmächtig. Giacomo Meyerbeers imposante Vertonung von Psalm 91 fällt im Vergleich dazu ein wenig ab, wenngleich der tröstliche Text mehr Mut macht.

Die einem Algorithmus folgenden Video-Empfehlungen bei YouTube machen mich zu meiner großen Freude noch auf den polnischen Komponisten Henryk Mikołaj Górecki und dessen 3. Sinfonie (Sinfonie der Klagelieder) aufmerksam. Ein trübes Katholiken-Meisterwerk, das mich einmal mehr zum Lamento und zum ersten Mal zur Elegie führt. Für mich persönlich schließt sich da der Kreis. Das bockige Verhalten meiner in der Ferne lebenden Geliebten, lässt sich vor diesem Hintergrund gut ertragen:

Als Lamentieren wird ausgiebiges Klagen oder wehleidiges Jammern bezeichnet. Dass dieses Lamentieren besonders dem weiblichen Geschlecht zugerechnet wurde, ist einer Anweisung zur Brandbekämpfung auf dem Lande aus dem 18. Jahrhundert zu entnehmen. Hiernach war nach ausdrücklichem Befehl der Obrigkeit darauf zu achten, „dass die mit ihrem Lamentieren nur Konfusion machenden Weibsleute in die Reihen gebracht werden“. – Lamento

18.02.2018

Vesper am ersten Sonntag der Fastenzeit:

„Asperges me, Domine, hyssopo, et mundabor: lavabis me, et super nivem dealbabor. Miserere mei, Deus, secundum magnam misericordiam tuam.“

17.02.2018

Wie bunt Deutschland ist, erlebe ich regelmäßig Samstags bei uns im Unternehmen. Unter den Leiharbeitern befinden sich nur noch Ausländer, beziehungsweise Menschen mit „Migrationshintergrund“. Junge Leute sind dabei, die – man höre und staune – unter der Woche noch die Schulbank drücken und auf dem Weg zum Fachabitur sind. Allein der Sprachgebrauch lässt anderes vermuten, quer durch die Bank hört man nur „Ey Alter“, „voll“ und „krass“, gesteigert von „vollkrass“ und flankiert von Satzbruchstücken, aus denen sich ein eigenartiges Kauderwelsch ergibt, dem jedes Gefühl für die deutsche Sprache abhanden gekommen ist. Nichts gegen die Jugendsprache, zu meiner Zeit haben wir viele Modewörter gebraucht. Dennoch hörte sich das früher in meiner Clique nach Deutsch an, bei den Jungs heutzutage klingt es nach der typischen Kanakensprache, die einst von dem Komikerduo Erkan und Stefan parodiert wurde.

16.02.2018

„Sie haben, wie schon der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker schrieb, sich den Staat zur Beute gemacht, indem sie sich fettfleckartig immer weiter ausgebreitet haben und auch in Bereiche vorgedrungen sind, in denen sie eigentlich nichts zu suchen hätten.“ Regierung und Opposition betreiben eine Politik über die Köpfe der Menschen hinweg

Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim über die demokratischen Parteien in der BRD. Ein Mann, der mir bisher nicht bekannt war; ausgerechnet meine Verlobte macht mich auf ihn aufmerksam. Der als Parteienkritiker berühmt gewordene Staatsrechtler liegt mit seinen Ansichten und Erkenntnissen nur eine Spurbreite von meinen eigenen Überzeugungen entfernt. Seiner Meinung nach, habe die Entmachtung des Volkes in der BRD schon 1948/49 bei der Konzipierung des Grundgesetzes begonnen. Bei dieser Einsicht, belügt sich Prof. Dr. von Arnim entweder selbst, oder er ist nicht ganz ehrlich gegenüber der Öffentlichkeit. Im betreffenden Zeitraum lief in Deutschland noch die sogenannte Entnazifizierung und Millionen Angehörige unseres Volkes waren über Eisenhowers Rheinwiesen, Tschechien, Polen, bis nach Sibirien in Gefangenen- und Arbeitslagern inhaftiert. Die Siegerstaaten des Zweiten Weltkriegs hatten de facto die Herrschaft über deutsches Territorium inne. Mit anderen Worten: Zu dieser Zeit war das deutsche Volk bestimmt kein Souverän im Sinne einer Volksherrschaft. Man kann also fürwahr festhalten, dass in der BRD zu keinem Zeitpunkt alle Staatsgewalt vom deutschen Volke ausging, wie es im Grundgesetz so schön heißt.

Hans Herbert von Armin hat in den vergangenen Jahrzehnten leidenschaftlich gegen die Auswüchse der demokratischen Parteiendiktatur gekämpft, was man ihm hoch anrechnen muss, und er hat dabei auch einige Erfolge erzielt. Sie sind aber eher symbolischer Natur, ein Tropfen auf den heißen Stein. Was mich ärgert, ist, dass auch er offensichtlich sein Leben lang in der Denkfalle Demokratie verhaftet blieb. Wie die meisten Bundesdeutschen, die sich an den Zuständen in der BRD stören, war er offenbar nie bereit sein eigenes Demokratieverständnis zu hinterfragen. Stattdessen verbreitet er in seinen Büchern und Interviews den üblichen Tenor: Dass wir in der BRD keine echte Demokratie haben, sondern nur eine Scheindemokratie. Noch deutlicher kann man die eigene Systemgläubigkeit nicht untermalen. Seine Schlussfolgerungen können daher auch nicht überraschen: Erlösung vom Bösen verspricht die sagenumwobene „direkte Demokratie“. Amen! Anderes kann man zu diesem religiös anmutenden Wunschdenken nicht mehr sagen.

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Die täglichen Wasserstandsmeldungen im Hinblick auf die Umfragewerte der SPD, bereiten mir großes Vergnügen. Der Pegelstand ist mir aber immer noch viel zu hoch, und ich bete dafür, dass er weiter sinkt.

15.02.2018

Wie ich bereits zu Beginn der Woche feststellte, empfinde ich den aus Griechenland stammenden neuen Mitarbeiter in unserer Abteilung nicht als „kulturelle Bereicherung“. Solchen volldemokratischen Propaganda-Unsinn kann man nur zurückweisen. Der Herr Kollege ist aber durchaus eine politische Bereicherung. Wie das unter Rechten üblich ist, betrachten wir das System in dem wir leben, letztlich aus einem sehr ähnlichen Blickwinkel. Und eine Übereinstimmung erzielen wir speziell was die Herrschaft des Geldes betrifft, unter der global gesehen alles und jeder leidet. Er ist offen für meine Thesen. Als ich das Thema darauf lenke, dass der Faschismus im Sinne einer starken Volksbewegung der Alptraum aller Superreichen ist, und für ein Volk somit die zweckmäßigste Waffe gegen die Demokratie, reagiert er nicht etwa erschrocken, wie der demokratiebesoffene deutsche Michel, sondern berichtet positiv über den griechischen Faschismus in den 1970er Jahren.

Ganz sicher ist der Faschismus nicht das Gelbe vom Ei, und seine Durchsetzung in der BRD nichts weiter als ein Hirngespinst. Sich dieser Utopie hinzugeben, ist aber schon deswegen reizvoll, weil allein die Vorstellung, dass all die derzeitig an der Macht klebenden Volks- und Landesverräter dann zur Rechenschaft gezogen würden und ihnen Gerechtigkeit widerführe, eine ungemeine geistige Genugtuung ist.

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Laut den neuesten Statistiken des ADAC, wurde im vergangenen Jahr ein Rekord bei der Staubildung auf deutschen Straßen aufgestellt. Dies meldet die Zeitschrift “Macher”, eine Beilage des Trierischen Volksfreunds, dem diese Nachricht ebenfalls eine Schlagzeile auf der ersten Seite wert war. Über eine Strecke von 1.45 Millionen Kilometer standen die Kraftfahrzeugbetreiber 2017 in der BRD im Stau, der finanzielle Schaden für die Volkswirtschaft wird auf 100 Milliarden Euro beziffert. Das ist zehnmal mehr, als der Bund jährlich in den Erhalt der Straßen investiert. Und hauptsächlich entstehen die Staus eben durch die vielen verschleppten Baustellen, die jahrelang den Verkehrsfluss behindern. Der Stau-Rekord fügt sich wie Schmieröl in ein Schema, die BRD ist und bleibt eben in negativer Hinsicht ein Land der Superlative.

Dass der Anstieg bei den Staus nicht noch stärker anwuchs, hat man den jungen Menschen in diesem Land zu verdanken, die heutzutage immer häufiger auf ein Auto “verzichten”. Dass dies etwas mit den hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten zu tun haben könnte, wird dabei wundersamerweise verschwiegen.

14.02.2018

Ein Tag zwischen indirekter Holocaustleugnung, nervenaufreibendem Produktionsstress und wehmütiger Sehnsucht nach der Geliebten.

Zum Holocaust äußert ein Kollege im Hinblick auf die Gaskammern sein Unverständnis, da ihm der Aufwand der Unternehmung unsinnig erscheint. Wer vorhabe, jeden Angehörigen eines bestimmten Volkes zu vernichten, könne es doch viel leichter haben, die betreffenden Personen an Ort und Stelle zu erschießen, statt sie überall einzusammeln und in sogenannte “Vernichtungslager” zu verfrachten. Für jemanden, der nie von Männern wie Paul Rassinier, Prof. Robert Faurrisson, Arthur Butz, Fred Leuchter, oder Germar Rudolf hörte, ist das ein ungeheuerlich freier, wenngleich ketzerischer Gedankengang. Bloß gut, dass es außer mir niemand mitbekam.

Obwohl ich wegen unzähligen technischen Störungen an der Anlage gefordert bin, schweifen meine Gedanken im Laufe des Tages immer mehr nach Hamburg zu meiner Verlobten ab. Unsere Fernbeziehung, die für uns beide in den vergangenen Wochen schon eine harte Bewährungsprobe war, ist für mich schwer erträglich. WhatsApp und tägliche Telefonate ersetzen eben nicht die Kopulation. Mir bleibt nur das Schmachten, und die Hoffnung auf das baldige Wiedersehen, das bereits fest eingeplant ist.

13.02.2018

In Deutschland sollte man die Anrede: “Meine Damen und Herren”, zeitnah aus dem eigenen Sprachgebrauch und baldigst aus den Wörterbüchern streichen. Damen und Herren sind in diesem Land eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Es handelt sich um Relikte einer vergangenen Epoche, die man bald nur noch in Museen finden wird.

In unseren Tagen gibt es Frauen, Männer, alles mögliche an gegenderten Geschlechtswesen, bloß Damen und Herren vermisst man schmerzlich, und man vermisst sie bei den Rechten genauso wie bei den Linken. Man wird sie nicht “reframen” – das heißt: umdeuten – können. Schönen Gruß an Frau Sommerfeld.

Davon nehme ich mich nicht aus. Wer mich als Herr Martini anspricht, mag höflich sein, nutzt aber den Begriff “Herr” falsch.

Innerhalb der Gesellschaft Deutschlands war es einst üblich, dass Frauen eine zweifache Bestimmung zu erfüllen hatten: Eine allgemeine und eine besondere, eine als Mensch, und eine als Weib. Für die Männer galt das im Umkehrschluss auch, und das Annehmen und Ausfüllen dieser Bestimmungen, machte die Menschen erst zu Damen und zu Herren.

Die sogenannte Gleichberechtigung hat diese Gesellschaftsnorm im Land der Dichter und Denker zerstört. Das Land der Dichterinnen und Denkerinnen werden wir indes nie. Das kann man bejubeln, genauso wie man sich fröhlich daran erfreuen kann, dass Deutschland 1945 von den Alliierten befreit wurde. Man darf es aber hoffentlich noch bedauern, denn das tue ich.

Wenn man sich anschaut, was vom alten Europa noch übrig ist, so wird man in allen Bereichen der Kunst nur Männerwerk entdecken. Die Weiber werden Michelangelo, Beethoven, Tizian, Rousseau, Verdi, Monet oder Wagner niemals überflügeln, sie können diese Herrschaften höchstens vergessen machen, und sind überall eifrig dabei.

Das wirft die überaus brisante – und im Hinblick auf den Islam auch sehr aktuelle – Frage auf, ob Heinrich von Treitschke womöglich doch richtig handelte?

Dieser Herr ließ Damen nicht an seinen Vorlesungen teilnehmen, und als ihn die Intellektuelle Helene Stöcker anfragte, entgegnete er:

„Die deutschen Universitäten sind seit einem halben Jahrtausend für Männer bestimmt, und ich will nicht dazu helfen sie zu zerstören.“

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Auf der Arbeit habe ich einen Griechen in Ausbildung, der neu bei uns in der Abteilung ist. Der erste Eindruck ist positiv, ein fleißiger Mann mit gesundem Menschenverstand, und das Herz am rechten Fleck. Er spricht mich darauf an, dass ich in den Pausen soviel am lesen bin, und wir kommen über Bildung auf das Thema Politik. Stelle fest, dass er “rote Pillen” schluckt, und sich seine eigenen Gedanken macht, was ihm laut seiner Aussage nicht immer Vorteile im Umgang mit anderen Menschen einbringt. Eine Erfahrung, die wir gemeinsam haben. Es ist für mich selbstverständlich, ihm mit Respekt zu begegnen, aber seine Einstellung lässt ihn sogar sympathisch erscheinen.

Nichtsdestotrotz bekenne ich freimütig, dass ich diesen Kollegen nicht als kulturelle Bereicherung empfinde! Ich brauche dafür keine Kollegen aus aller Herren Länder, und es wäre mir lieber, ich hätte den jungen Deutschen bei mir in Ausbildung, den man kürzlich wegen der schlechten Auftragslage nach Hause geschickt hat, obwohl er im Gegensatz zu den meisten Ausländern – und auch zu dem griechischen Kollegen – die deutsche Sprache mühelos beherrscht.

12.02.2018

Rosenmontag, alle feiern und ich nutze den freien Tag, um endlich mal wieder einen Beitrag für die Hauptseite an den Start zu bringen. Fünf Stunden habe ich daran gebastelt, und kann nur betonen, dass ich Kommentare, Kritik, Rückmeldungen und Anregungen dankbar entgegen nähme.. 

11.02.2018

Die Sonntage immer der Kirche! Heute fand ich den Weg zum Familiengottesdienst in der Trierer Christ-König-Kirche, bei dem es richtig zur Sache ging. Zwar hielt Pater Aloys Hülskamp die Messe betont kurz, da die Heizung in der Kirche zur Zeit defekt ist und auch bei uns der Winter noch immer Einzug hält, dennoch war es ein Gottesdienst, der mir zumindest vorübergehend richtig gute Laune bereitete. Da wurde beim Singen geklatscht, und mit den Füßen gestampft, das einem Hören und Sehen vergeht. Zumindest wenn man sich im Vergleich dazu an die zurückhaltende Protestantengemeinde im Hamburger Michel erinnert. Und wie schon vor zwei Wochen beim Besuch der Vesper in der Don-Bosco-Kapelle, war die hiesige Gemeinde mit Begeisterung und Freude bei der Sache, es wurde lautstark gesungen und mit Elan gebetet.

Pater Aloys, ein allseits bekannter Geistlicher in unserer Gegend, unter anderem mit dem 29. Franz-Weissebach-Preis der Prinzenzunft der Stadt Trier ausgezeichnet, hat eine enorme Ausstrahlung und scheint eine echte Persönlichkeit zu sein. Er tritt locker und authentisch auf und steckt die Menschen mit guter Laune an. Genau das macht ihn zu einem würdigen Botschafter Don Boscos.

Nun wäre es für mich natürlich völlig untypisch, wenn ich nicht auch hierbei ein Haar in der Suppe gefunden hätte. Und tatsächlich ist es ein totalitärer Spruch auf dem Kirchenzettel, den wir gläubigen Schäflein beim Ausgang überreicht bekamen.

„Gott will immer nur eines für uns: dass wir uns freuen können, von Herzen freuen können.“

Ohne große Umschweife, möchte ich diesen Spruch in einen Kontext zu Johann Sebastian Bachs „Ihr werdet weinen und heulen“  (BWV 103) setzen.

10.02.2018

Vormittags Thor von Waldstein gelesen, nachmittags Johann Sebastian Bach gehört. Selbstgemachte Bruschetta runden den Tag ab. Die Lektüre von „Die entfesselte Freiheit“ raubt einem jegliche Illusion über den geistigen Zustand der Deutschen. Der Hörgenuß von „Wir müssen durch viel Trübsal“ (BWV 146) tröstet darüber hinweg. Und ja, wie es in dieser Kirchen-Kantate heißt: Ich bin bereit, mein Kreuz geduldig zu ertragen.

09.02.2018

Dass das deutsche Weibsvolk besonders fleißig und hemmungslos die Umvolkung seines eigenen Volkes und die Zerstörung der deutschen und europäischen Kultur vorantreibt, ist eine Tatsache, die einem aufmerksamen Beobachter nicht verborgen bleiben kann. Wer davor als Mann seine Augen verschließt, sei es aus gefühlsduseliger Rücksicht gegenüber Frauen, oder gar aus Angst als „frauenfeindlich“ zu gelten, gibt seine Männlichkeit freiwillig auf.

Leider vollzieht sich die männliche Selbstaufgabe in der BRD mittlerweile genauso bereitwillig, wie die Hinnahme des großangelegten Bevölkerungsaustausches, der eben von Frauen am vehementesten gefordert und gefördert wird.

Angefangen vom Kanzleramt, über Landtage und Ministerien, über Fernseh- und Rundfunkanstalten, über Schulen und Universitäten, über Ämter und Behörden, bis hin zu den Kommunen und Rathäusern, sind es deutsche Frauen, die gar nicht genug von der vielbeschworenen Weltoffenheit, Vielfalt und kulturellen Bereicherung, bekommen können. Dass es sich dabei um verlogene Phrasenideologie handelt, und die BRD-Weiber damit in Wahrheit mutwillig die eigene Ethnie abtreiben, sei dahingestellt. Doch Merkel, Maischberger, Miosga und Co., sind nicht Teil eines Problems, sondern die dominanten Triebtäter des Problems. Damit sind die Herren der Zunft nicht von ihrer Verantwortung entbunden, aber in unseren Zeiten ordnen sich die Männer dem weiblichen Zeitgeist entweder unter, oder übernehmen ihn selbstgefällig.

In diesem Licht gehört die folgende Aussage des noch amtierenden SPD-Chefs Martin Schulz betrachtet:

„Es ist sichtbar, dass Frau Nahles jünger und weiblicher ist als ich“ – NAHLES SOLL SPD-CHEFIN WERDEN

08.02.2018

Der Abschluss der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD, ist ein neuer Tiefpunkt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Alles an dieser sogenannten GroKo stinkt ekelhaft nach Volks- und Landesverrat. Wer sich darüber von der weichgespülten Hofpresse der Demokraten hinwegtäuschen lässt, hat den Ernst der Lage nicht begriffen, und will es vermutlich auch nicht. GroKo steht bei mir nur noch für die „Große Kotze“.

Mir kann die Lügenpresse in der BRD nichts mehr vormachen. Viel zu tief haben sich entscheidende und unwiderlegbare Erkenntnisse bei mir eingebrannt, als dass es mir noch möglich wäre, das schmierige und pseudoseriöse Treiben des herrschenden Regimes als legitim anzuerkennen. Das gleichgeschaltete Kartell in der BRD, hat in den letzten 20-30 Jahren mutwillig darauf hingearbeitet, Deutschland abzuschaffen. Die Schwerverbrecher, die jetzt das 24. Kabinett dieser Republik stellen werden, werden diesen kriminellen Plan weiterführen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Ein Staat, der gesellschaftliche Anerkennung verspricht, wenn man sich für die Kultur und die Rechte von fremden Völkern einsetzt, in dem man aber gesellschaftlich geächtet wird, wenn man es wagt, sich für die Interessen des eigenen Volkes einzusetzen, ist der Alptraum eines jeden Patrioten. An diesem entscheidenden Punkt kommt keiner vorbei: Wer in der BRD mitregieren will, muss bereit sein, Deutschland und die Deutschen zu verraten.

07.02.2018

Hamburg – Trier in 5 Stunden und 20 Minuten. Es ginge noch schneller, gliche die A1 in Nordrhein-Westfalen nicht einer durch wenige saubere Streifen unterbrochenen Dauerbaustelle. Von Münster über Dortmund nach Köln passiert man mindestens ein Dutzend gesperrter Streckenabschnitte, in denen man automatisch ausgebremst wird. Ein guter Beleg dafür, dass NRW im Arsch ist. Extrem ist es beim Leverkusener Kreuz, wo man zu allem Überfluss die sanierungsbedürftige Rheinbrücke auch bei freier Strecke im Schleichtempo überqueren muss. Wenn dann wie heute in der Eifel noch schlechtes Wetter angesagt ist und Glatteis droht, ist die Heimreise nicht in unter 5 Stunden zu schaffen.

Dennoch ist es zur Zeit ein Leben auf der Überholspur. Das ist nicht nur auf die Autofahrerei bezogen, doch liegt es absolut in meinem Interesse, den motorisierten Schwung in alle Lebensbereiche mitzunehmen.

06.02.2018

Im Mittelalter gehörte das Schwimmen zu den sieben ritterlichen Fertigkeiten. Hacia arriba:

ARRIBA Erlebnisbad

05.02.2018

Hamburg ist, wo aus der Elbe das Elbe wurde. Das EEZ, wie das Elbe Einkaufszentrum im Volksmund genannt wird. Moin und Tschüß wünscht das Elbe den Kunden auf Parkschranken, und die großen Aschenbecher vor den zahlreichen Eingängen zur Ladenpassage sind vor allem deshalb angebracht, um den Gästen ein rauchfreies “Einkaufserlebnis” zu bieten.

Meine Liebste meint, das Elbe sei ursprünglich exklusiv für die Blankeneser Gesellschaft gedacht gewesen, und noch heute sind viele der 180 Läden im EEZ nur was für die gehobene Klasse. Wer es sich nicht leisten kann, beim “shoppen” ein paar tausend Euro zu verpulvern, wird gewisse Läden meiden müssen, und sich auf die allgemein bekannten Handelsketten beschränken müssen. Dass ich das Elbe mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu betrachte, ist kein Wunder, bin ich als Trierer doch zeitlebens die heimelige Provinz der Eifel gewohnt. 

Die entspannte Atmosphäre beim Einkaufen und das unvorstellbar vielseitige Angebot im EEZ faszinieren mich, aber der Kommerz, und die Gewissheit, dass wir Menschen zu Konsumenten degradiert werden, weckt meine Abscheu. Die Worte von Dr. Dr. Thor von Waldstein passen zum Elbe und seiner Kundschaft leider zu genau:

Wie es im Innersten des mit konsumistischem Flittergold nur mühsam bedeckten, bundesdeutschen Elends tatsächlich aussieht, entzieht sich nach wie vor dem Vorstellungsvermögen der meisten Akteure, leider auch vieler widerständiger Kräfte. »Im Innersten des bundesdeutschen Elends«

04.02.2018

Die Sonntage immer der Kirche? In Hamburg kann sich das für Katholiken schwierig gestalten, aber der Reihe nach. Eigentlich wollten meine Liebste und ich vormittags am Gottesdienst in der Kirche Maria Grün in Blankenese teilnehmen. In jener schlichten Pfarrkirche, in der wir bereits Heiligabend und Silvester 2017 die Abendmesse feierten. Leider standen wir da vor verschlossener Tür, und mussten irritiert zur Kenntnis nehmen, dass man den gläubigen Schäflein das Hochamt um 11:00 Uhr nur im Mariendom in St. Georg anbietet.

Darauf waren wir nicht vorbereitet, und wegen der großen Distanz einigten wir uns darauf, stattdessen zur Abendmesse in Maria Grün wiederzukommen. Statt also die Heilige Kommunion in Empfang zu nehmen, empfing uns bald darauf der Jenischpark mit seinen weitläufigen Wiesen, die winterlich in eine dünne Schneedecke gehüllt waren.

Betritt man den Jenischpark von der Elbchaussee kommend durch das sogenannte “Kaisertor”, erwartet einen zur linken Seite ein echtes Naturwunder. Wie ein Ehepaar haben sich dort eine Eiche und eine Birke vermählt, wobei die Birke aus dem offenen Stamm der Eiche und in die entgegengesetzte Richtung hinaus wächst. Wahrlich eine außergewöhnliche und imposante Laune der Natur. Dass beide Bäume zum Sommer hin im schönsten Grün erblühen, wurde uns ungefragt von einer faszinierten Spaziergängerin mitgeteilt, die offenkundig nach Jahren noch immer von dem mächtigen Baumehepaar beeindruckt ist. Einziges Manko: Die Eiche muss durch ein Stahlgerüst gestützt und gehalten werden. Ohne diesen menschlichen Eingriff in die Natur, wäre der Baum sicherlich schon gekippt, gebrochen und verendet.

Baumpaar Jenischpark 1

Baumpaar Jenischpark 2

Eine weitere Sehenswürdigkeit im Jenischpark ist die Mooshütte, die im Volksmund auch als “Eierhütte” bekannt ist. Amicis et quieti prangt dort in Latein auf einer Inschrift in der Mitte des Giebels. Den Freunden und der Muße: Ein Motto, das sich auf Baron Caspar von Voght, den ursprünglichen Gründer des Parks, zurückführen lässt. Die in meinem Schnappschuss erfassten Hunde, haben das vielleicht intuitiv verstanden, jedenfalls zeigten sie großes Interesse an dem kleinen Holzhäuschen.

Mooshütte Jenischpark

Zurück zur Kirche Maria Grün, wo ich schließlich ohne Begleitung an der Abendmesse teilnahm, dafür aber aus berufenem Munde eine Bestätigung für die gemeindeübergreifende Zusammenlegung der Gottesdienste in Hamburg bekam. Zum Gedenktag des heiligen Ansgar, verlas der Pfarrer in Sankt Mariä Himmelfahrt einen Pfarrbrief des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße, in dem er die schlechte wirtschaftliche Situation des Bistums einräumte. Der miserablen finanziellen Lage sind angeblich die Einsparungen, die Zusammenlegungen der Pfarreien, bis hin zur Schließung von Schulen und Kindergärten geschuldet. Dass sich daraus eine neue Mission für die katholische Gemeinde in Hamburg ergibt, war die Quintessenz des traurigen Gottesdienstes.

03.02.2018

Der im Jahre 1972 verstorbene Ernst von Salomon kam zu folgender Feststellung:

“1960 schrieb Salomon, daß jeder »echte« Nationalismus – fern jedes bürgerlichen Patriotismus, fern jedes nazistischen Chauvinismus – schlichtweg bedeute, daß ein Volk nach eigener Gesetzlichkeit handeln möchte. Nationalismus als Selbstbehauptungswillen gegenüber Fremdbestimmung sei daher per se »anti-imperialistisch«, und der Nationalismus sei in der Folge »der echte Feind des Imperialismus” – »Soldat ohne Befehl« – Neue Biographie über Ernst von Salomon erschienen

Eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt, die man sich gut einprägen sollte. Noch einfacher formuliert, ist der Nationalismus logischerweise das einzige Gegenmittel gegen den Internationalismus. Das ist der Ungeist, der seit der Französischen Revolution über alle Völker kommt, zur Globalisierung führte, und schließlich in der Neuen Weltordnung und einer “One World” zu enden droht.

Letztlich lassen sich alle völkerverderbenden Entwicklungen seit 1789 auf den massendemokratischen Internationalismus unter britisch-amerikanischer Leitung zurückführen. Nicht nur die beiden Weltkriege, sondern später auch Anti-Rassismus, Anti-Faschismus, Feminismus, die Gender-Ideologie und der Neoliberalismus.

Auch die Sowjetunion gehört in diesem Kontext als totalitäres “Experiment” betrachtet. Eine These, die  zum Beispiel Peter Haisenko in seinem Buch über das 20. Jahrhundert aufstellt. Zu keinem Zeitpunkt war die Sowjetunion autark, und vor allem im Zweiten Weltkrieg war man auf die bedingungslose Unterstützung aus den USA angewiesen. Darüber berichtete der britische Reporter und Autor Douglas Reed ausführlich.

1945, als der Boden für die Neue Weltordnung bereitet war, hätten es die Amerikaner in der Hand gehabt, dem “kommunistischen” Spuk ein schnelles Ende zu bereiten. Nur hätte das den langfristigen Zielen des Internationalismus geschadet, und genau deshalb stieß General Patton mit seinen Plänen damals bei seinen Vorgesetzten auf Granit, als er darauf drängte, das geschwächte Russland im Handstreich zu nehmen.

Wer mir hier widerspricht, soll mir bitte die Frage beantworten, wieso England und Amerika damals bewusst auf Geländegewinn verzichteten, obwohl man de facto die Weltherrschaft zu diesem Zeitpunkt offensichtlich inne hatte und weder in Europa noch in Asien eine ernsthafte militärische Konkurrenz verblieben war.

02.02.2018

Hamburg, und meine Perle haben mich wieder. Auf dem Weg in die große Stadt war das Schmuddelwetter der einzige Wermutstropfen. Von einem Tropfen zu sprechen, ist in dem Fall die Untertreibung schlechthin, stellenweise schüttete es aus vollen Eimern. Wenn man bedenkt, was hier über Monate für ein Sauwetter herrscht, stellt sich doch echt die Frage, ob diejenigen in diesem Land, die sich noch als Deutsche begreifen, diese “Heimat” nicht gegen ein schönes Fleckchen Erde eintauschen sollten. Vielleicht irgendwo im fruchtbaren Teil Afrikas. Im Gegenzug kann man die BRD dann dem Rest der Welt überlassen, wie es bereits geplant ist, und alle sind zufrieden. Dann bekommt die SPD auch endlich ihren “Familiennachzug” durchgesetzt.

01.02.2018

Möchte an dieser Stelle allen Coriolan-Lesern das Buch “Mit Linken leben” von Caroline Sommerfeld und Martin Lichtmesz empfehlen, habe es selbst nun in den letzten Tagen zügig durchgelesen. Für mich war es denn zum größten Teil auch nur eine sehr ausführlich und differenziert ausgelegte Beschreibung meiner eigenen Ansichten und Erkenntnisse. Den Empfehlungen, die die beiden Autoren einem am Ende des Buches mit auf den Weg geben, folge ich schon seit geraumer Zeit ganz intuitiv. Manche Hinweise und Ratschläge sind im Grunde nur Selbstverständlichkeiten, die es – weil sie von vielen Zeitgenossen vergessen wurden – dennoch verdient haben, einmal in der Form festgehalten worden zu sein.

Sollten Sie noch Angst davor haben, dass Sie selbst bei sich, oder ein Dritter bei Ihnen, rechtes “Gedankengut” findet, könnte dieses Buch eine sehr gewinnbringende Hilfestellung sein. Ein Gedankengut findet sich, wie auch Sommerfeld und Lichtmesz völlig korrekt anmerken, sowieso nur bei Rechten, was im Umkehrschluss nichts anderes bedeutet, dass das Denken der heutigen Linken krank und vergiftet ist.