Querfront in Frankreich: Égalité et Réconciliation

Égalité et Réconciliation, Gleichheit und Versöhnung

Die beiden letzten Beiträge bei Coriolan, sollten verdeutlichen wie fatal es ist, wenn man sich bei der politischen Willensbildung und der kulturellen Orientierung blindlings auf die proamerikanisch dominierte Presse der Bundesrepublik Deutschland verlässt. Égalité et Réconciliation

Die böswillige Rolle der USA

Es ist leider so, daß es in der BRD bis heute kein einziges Nachrichten-Netzwerk gibt, bei dem die böswillige Rolle der USA als militärische und kulturelle Besatzungsmacht in den Vordergrund gestellt wird. Überall wird diese Völkermordnation, die so viele Länder mit Krieg und Terror überzog, als verbündete Schutzmacht präsentiert.

Jürgen Elsässer
Jürgen Elsässer

Hier und da gab es die richtigen Ansätze. Zum Beispiel bei „Compact“, dem Nachrichtenmagazin von Jürgen Elsässer. Aber selbst dort wagt man es nicht, das Fundament der amerikanischen Nachkriegsordnung konsequent in Frage zu stellen.

Ganz furchtbar wird es, wenn vermeintlich oppositionelle Plattformen ganz ungeniert Werbung für den amerikanischen Imperialismus betreiben. Bei sogenannten Alternativen Medien wie „Jouwatch“ und „Politically Incorrect“ erkennt man schon am englischsprachigen Titel die bedingungslose Unterwerfung unter die amerikanische Hegemonie. Die Autoren dieser Nachrichtenseiten sind Handlanger unserer amerikanischen „Freunde“. Das heißt, diese Netzwerke treten nicht für die Interessen der Deutschen und Europäer ein.

Der amerikanische Lügenmedien-Einheitsbrei

Man hat in Deutschland nur die Wahl zwischen Medien, die für oder gegen die Islamisierung sind. Wählen kann man zwischen Informationsquellen, die monoton gegen Rechts, oder einseitig gegen Links berichten. Wer dagegen Ausschau nach einer in dieser Hinsicht neutralen Berichterstattung hält, der schaut im deutschsprachigen Raum in die Röhre. Medien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die tatsächliche Lage Deutschlands sachlich und wahrheitsgemäß darzustellen, sind eine Mangelware wie Blockschokolade in den USA, zur Zeit von Billy the Kid.

Um nicht im amerikanischen Lügenmedien-Einheitsbrei zu ertrinken, bleibt einem nichts anderes übrig als den Blick nach Frankreich zu richten. So komisch es klingen mag, aber dort findet man die besten Informationen, um sich dauerhaft von der Charakterwäsche und Umerziehung der US-Besatzer zu befreien.

Égalité et Réconciliation, für eine nationale Versöhnung

Besonders hervorzuheben wäre dabei das Netzwerk Égalité et Réconciliation (Gleichheit und Versöhnung), das von Alain Soral im Jahre 2007 gegründet wurde. Das Motto von E&R lautet: Eine Linke der Arbeit, eine Rechte den Werten. Man hat bei Égalité et Réconciliation die Absicht, jene Bürger zusammenzubringen, denen die Nation als der entscheidende Rahmen für politisches Handeln erscheint, und man will dabei die Sozialpolitik zum Fundament einer Volksgemeinschaft machen. Letzteres ist aus Sicht der Aktivisten von E&R ein wesentlicher Bestandteil der nationalen Einheit.

Alain Soral
Alain Soral

Mit dieser Absichtserklärung bildet das Netzwerk von Alain Soral eine völkische Querfront gegen das „Establishment“. Das setzt sich in Frankreich aus linksliberalen und rechtskonservativen Kräften zusammen. Genau wie bei uns in Deutschland. Das Aufgabengebiet bei Égalité et Réconciliation umfasst Journalismus, Schulungen, die Erstellung und Verbreitung von Informationsunterlagen, sowie Beratungstätigkeiten.

Die moderne Form der Blasphemie

Bei E&R kommen viele Autoren und Publizisten zu Wort, die nicht an die offizielle Geschichtsschreibung der alliierten Siegermächte glauben. Sogenannte Revisionisten finden dagegen in der BRD nirgendwo ein Publikum. Da sie in einem ähnlichen Ruf stehen wie Ketzer zur Zeit der römisch-katholischen Inquisition, werden Revisionisten in der westlichen Welt von den Linksliberalen als Gedanken- und Meinungsverbrecher verfolgt. Zweifel an der offiziellen Geschichte zu äußern, ist die moderne Form der Blasphemie. In vielen Ländern gibt es entsprechende Gesetze, und so sind auch die Rechtskonservativen allerorten darauf bedacht, sich von den revisionistischen „Schmuddelkindern“ zu distanzieren, an denen „die Instrumente der Repression geschärft“ (Johannes K. Poensgen) werden.

Égalité et Réconciliation

Alain Soral, der Gründer von Égalité et Réconciliation, vertritt hingegen den Standpunkt, es könne gar nicht genug „revisionistische Brenngläser“ geben. Damit sei es leicht festzustellen, daß Demokraten das gleiche Niveau der Gewalt, Gesprächsbereitschaft und „Ablehnung des anderen“ an den Tag legen wie radikale Islamisten. Die Zusammenhänge aufzuzeigen, ist bei E&R oberstes Gebot, und Soral bedauert es, daß nur wenige Menschen den „Mut zur Kohärenz“ aufbringen. Dieses Bedauern ist auch ein indirekter Vorwurf an die Rechtsintellektuellen in Deutschland.

Die Rolle des echten Dissidenten

Die Rechten bei Sezession im Netz geben vor, „die Komplexität der Welt und die Differenziertheit“ verstanden zu haben. Dennoch meidet man in voller Absicht ein entscheidendes Terrain, weil es politisch vermint ist. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Man hat Angst davor, in die Rolle eines echten Dissidenten zu schlüpfen. Es bleibt bei einer halbgaren Systemkritik. Ausgestattet mit einem Maulkorb, begnügt man sich damit, die mannigfaltigen Symptome zu beschreiben, unter denen die Bundesrepublik Deutschland leidet. Den Mut, die Ursachen zu benennen, bringt man hingegen nicht auf. Wenn Sie als Leser bei der Sezession eine ehrliche Diagnose erwarten, können Sie auch zu einem Arzt gehen, der sich aus welchen Gründen auch immer davor fürchtet, ihnen bezüglich ihrer Krankheit reinen Wein einzuschenken.

Zur Verteidigung der Rechtsintellektuellen bleibt höchstens anzufügen, daß Revisionisten in der BRD ganz besonders streng verfolgt werden. Nicht wenige von ihnen mussten ins Ausland fliehen, um einem Hexenprozeß zu entgehen. Wer in der BRD die Geschichtsschreibung der USA in Frage stellt, begeht politischen Selbstmord. Der AfD Politiker Björn Höcke meinte einmal, es brauche „eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“, und diese harmlose Aussage hat gereicht, um einen handfesten Skandal im bundesdeutschen Blätterwald auszulösen. Das ist der beste Beweis, wie stark das bestehende System seine Legitimation aus der offiziellen Geschichte ableitet.

Eine Linke gegen den Kapitalismus, eine Rechte gegen den Liberalismus

Ganz anders liegen die Dinge bei Égalité et Réconciliation, wo die Leser schonungslos mit der Ursache für den Niedergang der europäischen Völker und Nationalstaaten konfrontiert werden. Die Onlinepräsenz von E&R verzeichnet mittlerweile 10 Millionen Seitenaufrufe im Jahr, es handelt sich also keineswegs um eine Randerscheinung im Mediendschungel. Man bewegt sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie die Süddeutsche Zeitung. Die weiter oben erwähnten Nachrichtenseiten „Journalistenwatch“ und „Politically Incorrect“ können da nicht mithalten. 

Viele Zuschauer erreicht das Netzwerk von Alain Soral auch mit der hauseigenen Television. Unter dem Namen „ERTV“ erscheinen bei YouTube regelmäßig Videos, die ein sehr großes Publikum finden. Die Videos vom „kanal schnellroda“ erreichen in der Regel nicht einmal ein Zehntel an Zuschauern.

Wer sich für die deutsche Nation eine echte Verbesserung wünscht, wer wirklich an Veränderung interessiert ist, der muß damit aufhören, das uralte Teile-und-herrsche-Verfahren mitzuspielen. Die Spaltung in Links und Rechts, dient nur dem bestehenden System. Nur wenn Linke und Rechte eine Querfront bilden, wie es bei Égalité et Réconciliation der Fall ist, besteht eine klitzekleine Chance, das amerikanisch dominierte System in Westeuropa erfolgreich aus den Angeln zu heben. Eine Linke der Arbeit, eine Rechte der Werte. Das heißt, eine Linke gegen den Kapitalismus, und eine Rechte gegen den Liberalismus; gemeinsam gegen den amerikanischen Globalismus.

4 Kommentare

  1. Deine Artikel werden immer besser. Lese hier gerne mit und wünsche Dir mit diesem Projekt viel Erfolg.

    Beste Grüße, BK.

    tOm~!: Vielen Dank, und beste Grüße zurück.

  2. Lieber Herr Martini:
    Sie schreiben: “Zur Verteidigung der Rechtsintellektuellen auf SiN bleibt höchstens anzufügen, dass Revisionisten in der BRD ganz besonders streng verfolgt werden.” Ja, reicht Ihnen das nicht, werter Martini? K+K treten mit Klarnamen auf, während T.M. wohl eher ein Pseudonym ist. K+K gehen im deep state-gelenkten Merkelanien ein großes Risiko an, und ihre sieben Kinder auch. Ist Ihnen nicht verständlich, dass man sich nicht aus l’art pour l’art in die Löwengrube begibt, dass man nicht aus falsch verstandener Nibelungen-Treue der Antifa vors Schwert laufen soll. Wem soll ein solcher Heldenmut nutzen? Die Kositza hat die deutschen Tabu-Themen völlig zu recht eine Kopfschuss-Zone genannt, in die sie sich nicht begeben will. Ich denke, (auch) wenn man auf SiN die Tabus klug umschifft, kommt noch genug für uns Foristen dabei heraus. Wenn die Meinungsfreiheit in Frankreich mehr respektiert wird, umso besser. Wir Deutschen leben unter dem Regime Merkel und müssen warten, bis Orwell gestorben und die Zeit der Befreiung reif ist. Sie mögen es für feige halten, aber sich eingraben, Funkzeichen geben und warten, ist nicht das Dümmste. “Zweifel an der offiziellen Geschichte zu äußern, ist die moderne Form der Blasphemie.” Klar, so ist es nun einmal.

    Zu Frau Kositza schrieb ich auf SiN neulich dies (falls sie es nicht gelesen haben):
    “Die zwei aus Schnellroda stick out like dog’s balls”, meint die Antifa. Bewunderer hingegen sagen, Götz Kubitschek und Ellen Kositza seien Berühmtheiten. Mein Kontakt zu SiN reicht zwei Jahre zurück. Spätestens 2016 wurde mir schmerzlich klar, dass meine geistigen Jagdgründe in Wahrheit immer schon aus Dornen und Disteln bestanden. All die Jahre hindurch hatte ich mir etwas vorgemacht: Meine sogenannten Freunde aus dem Saarland! Mit Ohr-, dann Körper-Akupunktur sind sie angetanzt, dann mit Kosmischer Musik und Homöopathie. Den Klimawandel beteten sie an wie früher den sauren Regen, und wegen BSE aßen sie vorübergehend kein Fleisch mehr. Es gab keine Sau im Dorf, der sie nicht ängstlich interessiert hinterherliefen und sich gegen Rechts 3-mal bekreuzigten. Im Mittelalter hätten sie Hexen verbrannt und im Dritten Reich Juden. Typische Mainstream-Mitläufer. – Nein, von diesen Freunden kam nichts mehr. Sie waren langweilig geworden, geistig verkrüppelt, und sie konnten – trotz ChiGong, Joga, Tantra und Arjuveda – das tiefere Wesen im Menschen nie fassen. Es wäre übrigens das Tier in uns gewesen, das schmählich vernachlässigte Tier, dem man hätte nachspüren müssen. Ich suchte es bei Ditfurth, Nietzsche, Freud, Reich und Fromm. Ich las Fernau und D. Irving. Dann dämmerte es: Weiter rechts musst du suchen. Bislang mied ich das Terrain, denn es war vermint. Fast immer hatte es Krach gegeben, wenn ich den Krieg und all die deutschen Tabus aufs Tapet brachte, was ich gerne tat. Denn in mir steckt seit Kindesbeinen ein böser Bub, ein Tabu-Brecher. – Ich loggte mich auf SiN ein. Schöner Name. Klang wie Sin-City. SiN, die Sünde, stand für “Sezession im Netz”. Genau was ich brauchte. Ich bestellte mir Bücher von Antaios, dem boykottierten Verlag, der mit dem Kains-Zeichen. Allein weil er verfemt war, zog er mich an. Ich las Kubitscheks “Spurbreite des schmalen Grads” und Kositzas “Tristesse Droite”. Ellen Kositza – was für eine Frau! Ja, auch die Optik will bedient sein. Die Frau sieht wild aus, redet klar und kämpft mit offenem Visier. Ein neuer, erfrischender Ton. In mir vibrierte es. ‘Kein Wunder’, ätzen meine Freunde: ‘Unter Bescheidenheit leidest ja auch Du nicht’.

  3. @ Thomas Martini, Franz Bettinger

    Da ich immer der Meinung war und auch noch bin, das die Benennung des Feindes ein notwendiger Schritt ist, um die Situation überhaupt verstehen und ändern zu können, war ich auch immer etwas “angefressen”, daß das auf Seiten der Sezession kein Thema war.
    Es ist mir dann aber klar geworden, das die Sezession eine andere Aufgabe hat, als die direkte Konfrontation, sondern versucht, überhaupt erst einmal ein Bewußtsein für unsere prekäre Situation zu schaffen, ohne sich gleich um diese Möglichkeit zu bringen (Kopfschuß).

    Aber auf den Tod von Orwell zu warten, wird nicht unsere Befreiung bringen, sondern unsere endgültige Vernichtung.

    Wenn die noch mehrheitlich weißen Nationen es nicht schaffen, zu einer Kooperation gegen den gemeinsamen Feind zu finden, ist “Schicht im Schacht”.

    Dann kommen Zustände wie in Südafrika auf uns zu.

    Und darüber entscheidet, wer die Macht hat. Die Macht hat, wer die Re­geln re­gelt. Es geht nicht Macht vor Recht; sondern: Wer die Macht hat, macht das Recht. Nur er ist wahrhaft frei von Bindun­gen: er bindet selbst. Oder mit den Wor­ten Carl Schmitts: Souverän ist, wer über den Aus­nah­me­­zu­stand ent­schei­det.

    Wer diese Macht zur Zeit inne hat, ist der bestens organisierte Judaismus (siehe MacDonald, Douglas Reed, Ivor Benson,Eggert usw.), geschützt durch B’nai B’rith, ADL und zahlreichen Unterorganisationen.

    “Die wichtigste Aufgabe des Exorzisten ist, den Namen des Dämons herauszufinden, der aus einem Besessenen spricht. Dann verhält es sich wie bei Rumpelstilzchen, das seine magische Kraft verliert, wenn sein Name bekannt wird. In einem größeren Rahmen gilt dies auch von den Freimaurern, Clubs, Logenbrüdern und anderen Geisterfahrern des Okkulten. Reißt ihnen die Maske vom Gesicht und veröffentlicht ihre Mitgliederlisten, dann wird offenbar, daß es sich nicht um eine ‘Verschwörung der Anständigkeit” handelt, sondern eine Veranstaltung der Zersetzung, der Zerstörung, der Unterdrückung und des Bösen.”

    Edwin Wolf

  4. @Martini, @Gustav, @Kindl und @alle Mitstreiter
    Liebe Freunde, wir dürfen nie vergessen, wer der eigentliche Feind ist. Der Feind steht draußen! DRAUßEN! Zerfleischen wir uns nicht! Seien wir nachsichtig miteinander. Wir brauchen auf unserer Seite alle Bataillone: die wegen ihrer Gesinnung Eingesperrten (Haverbeck…), die wegen ihrer Aktionen Verfolgten (Sellner, Nerling…) und die wegen ihrer Verlage Benachteiligten (Antaios, PI, Tichy, Achgut…). Wir brauchen die Vorsichtigeren (Otte, Sinn, Sarrazin…). Wir brauchen selbstverständlich die AfD. Und ich würde sogar NPD sagen, wäre die nicht von V-Leuten unterwandert. Wir brauchen die ähnlich Denkenden im Ausland, (les identitaires, les Brigandes, Front National, die Brexitisten, Trumpisten…). Wir brauchen die Neuen und, ja, auch die Alten Rechten (denen man Unrecht tut). Wir brauchen sogar die ganz Mutigen, die es mit den Paragraphen 130 und 20 Abs. 4 GG aufnehmen. Liebe Freunde, wir brauchen uns – vergesst das nicht! Gruß, Franz

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