Coriolan-Musikstube:

(Der Verfasser  dieser Seite vertritt nur seine eigene Meinung. Fragen, Kommentare, Kritik, Rückmeldungen und Anregungen zur Musikstube bitte an: inform@coriolan.in)

08.11.2018:

Heute morgen in der Früh hörte ich im Kulturradio des Südwestrundfunks ein Musikstück, bei dem ich hätte schwören können, das es von Johannes Brahms stammt. Dabei war es eine Cello-Sonate von Frédéric Chopin. Da war ich wieder einmal baff, wie leicht man sich doch täuschen kann.

28.10.2018:

Ein ganz besonderes Schmankerl für Freunde der klassischen Musik, eine Interpretation der ersten Sinfonie von Ludwig van Beethoven unter der Leitung des großartigen und leider mittlerweile verstorbenen Claudio Abbado. Diese Aufführung kennt der moderne Massenmensch nicht, sie ist das Gegenkonzept zur angloamerikanischen “Leerzivilisation” (Dr. Thor von Waldstein); antikommerzielle Luxusware.

26.10.2018:

Als ich gestern den ganzen Tag Claudio Arrau hörte, fiel mir mal wieder auf, daß dieser Pianist auch eine sehr feine Handschrift hatte. Das Andantino aus der schubertschen Pianosonate D 959 interpretierte er wirklich völlig verschieden im Vergleich zu anderen Pianisten. Irgendwie gesetzter, nicht bloß abgeklärt, sondern kleinlaut.

Arrau spielte den ersten Abschnitt sehr bedacht, keineswegs langatmig, sondern schicksalsergeben und entmutigt. Andere Pianisten machen da, ich will nicht sagen den Fehler, aber sie forcieren schon sehr früh ins Crescendo. Bei Arrau kommt das letztmalige Aufbäumen gegen Tod dann erst an der Stelle, wo sich der Satz in Panik verliert. Beim genauen hinhören, fällt auf, daß Arrau nur ein Crescendo andeutet, genau einen Ton, oder Herzschlag spielt er lauter an. Finde diese Art der Interpretation schlichtweg genial.

20.12.2016:

Bereitet die Wege, bereitet die Bahn:

Wer bist du?
Frage dein Gewissen,
Da wirst du sonder Heuchelei,
Ob du, o Mensch, falsch oder treu,
Dein rechtes Urteil hören müssen.
Wer bist du? Frage das Gesetze,
Das wird dir sagen, wer du bist,
Ein Kind des Zorns in Satans Netze,
Ein falsch und heuchlerischer Christ.

17.12.2016:

„Ein Onkel, der was mitbringt, ist besser als die Tante, die Klavier spielt“, meinte Sigmar Gabriel neulich einmal. So hat es der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, jedenfalls aufgeschnappt und in die Welt hinausgetwittert.Neue Musikzeitung

Trudelies Leonhardt spielt Beethoven.

16.12.2016:

Fünf Thesen zum ausbleibenden Ereignis

3. Die nationale Grunderfahrung des heutigen Deutschlands liegt in der Erfahrung, daß Moral durch Macht herstellbar ist. Diese Erfahrung taugt nicht zum Mythos.[…]

Die Wurzel eines neuen Mythos liegt hier [ Anm. Apostate: Der Autor meint mit “hier” die Umerziehung, bzw. den Revisionismus ] ausschließlich bei Holocaustleugnern und Auschwitzkultisten. Für jeden, der sich keine dieser beiden Positionen zu eigen macht (die sich darin gleichen, daß sie an die Macht der Wahrheit glauben), kann diese Erfahrung nur die Grundlage eines bitteren Zynismus’ sein. Aus diesem Grund ist Deutschland gerade nicht zum Ausgangspunkt einer neuen geistigen Lage prädestiniert.[…]

Irgendwo im Herzen jedes Deutschen liegt ein Stahlhelm herum. Aber er bleibt liegen, man kann ihn nicht aufsetzen. Wer nun glaubt, irgendwo zwischen Stalingrad und Auschwitz das antimoderne Ereignis ausgraben zu können, hat den Boden der Wirklichkeit verlassen. – Johannes K. Poensgen, Sezession 75, Seite 48

Thesen, die an die Adresse der Identitären Bewegung rund um Martin Sellner gerichtet sind, wo man auf die große Wende hofft.

Das “antimoderne Ereignis”, geht man aber eben nicht zwischen Auschwitz und Stalingrad ausgraben, wer wäre schon so endlos bescheuert? Leider hat der Autor es in seiner guten, desillusionierenden Streitschrift versäumt, auf die Tatsache hinzuweisen, daß man den Deutschen die Verbindung zu ihren kulturellen Wurzeln zerhackt hat. Genau so muss man das ausformulieren, wenn man daran denkt, daß Sefton Delmer das Unkraut der historischen Wahrheit ausrotten wollte. Poensgen, der u.a. für Blaue Narzisse und Junge Freiheit schreibt, kann daher auch keinen Lösungsvorschlag anbieten, außer sich an der “Alt-Right”-Bewegung in den USA zu orientieren, auf die man angewiesen sei.

Das sehe ich nicht so. Und ich behaupte ganz im Gegenteil, wenn Deutschland es nicht schafft, zu einer neuen, vom aufgezwungenen Schuldkult revidierten, geistigen Lage zu kommen, dann wird die BRD und mit ihr Europa, im allgemeinen Wahnsinn der NWO mit untergehen.

Deutschland, oder auch das Abendland, liegen ja schon lange danieder wie Brachland. Der berühmte Sänger Hans Hotter erzählte einst in einer Fernsehsendung, die Uraufführung von Richard Strauss’ Oper Capriccio mußte wegen eines alliierten Bombenangriffs unterbrochen werden. Strauss selbst sei auf die Bühne gekommen und habe gesagt:

*Das ist das Ende der abendländischen Kultur*

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Poensgen, der u.a. für Blaue Narzisse und Junge Freiheit schreibt, kann daher auch keinen Lösungsvorschlag anbieten, außer sich an der “Alt-Right”-Bewegung in den USA zu orientieren, auf die man angewiesen sei. – Thomas Martini

Konkretisieren wir das lieber mal, ich hatte diesen Punkt ziemlich “highly-opinionated” dargestellt. Genauer gesagt meint Poensgen:

4. Die Initiative liegt derzeit bei den Vereinigten Staaten von Amerika
Dieser Punkt mag der am schwersten zu schluckende sein, degradiert er uns doch auf den Rang von Hilfstruppen der amerikanischen >>Alt-Right<<. Der Grund für dieses subalterne Verhältnis liegt zum Teil in der politischen Übermacht der Vereinigten Staaten gegenüber den europäischen Ländern begründet, die jede nationale Revolution in Europa in die Muster der transatlantischen Beziehungen zwingt. Sie ist aber auch einer geistigen Vorrangstellung geschuldet, die sich die amerikanische Rechte im Verlauf der letzten 30 Jahre erarbeitet hat. – Johannes K. Poensgen, Sezession 75, Seite 48

Von einem ‘subalternen’ Verhältnis gegenüber den VSA zu sprechen, stinkt verdächtig nach bedingungsloser Kapitulation. In einer aktuellen Rede von Björn Höcke, kann man gut sehen, wie dieses unterwürfige Verhalten in der Realität dann aussieht. Ein solche Haltung wäre von vielen linken Bundespolitikern, selbst CDU Politikern, in der Vergangenheit nicht vorstellbar gewesen. Denken wir nur mal an einen Mann wie Oskar Lafontaine. Bis heute unvorstellbar, daß der sich so euphorisch auf ein subalternes Verhältnis gegenüber den USA einlassen würde.

Besonders bedenklich in diesem Fall, ist der vorauseilende Gehorsam. Dabei handelt es sich im Grunde um eine Schwäche, die viele Systemkritiker, die als “rechts” gelten, den Altparteien und Leitmedien im Bezug auf die USA, bzw. die Transatlantiker vorhalten.

Hier lösen sich also die Widersprüche, besser gesagt, das politische >>Traumland<< keineswegs auf, vor dem Poensgen die IB eigentlich warnen will. Es entsteht nur wieder ein Neues.

Hermann Prey singt “Ich sing mein schönstes Lied” aus der Operette “Traumland” von Eduard Künneke.

15.12.2016:

*Veröffentlicht am 10.12.2016
Macht Hoch die Tür – Bayerns Knabenchöre im Advent: Der Windsbacher Knabenchor am 11.12.2016 im BR* YouTube

13.12.2016:

“Jauchzet frohlocket” aus der Frauenkirche Dresden.

Ich höre solch ein Meisterwerk sehr zwiegespalten.
Einerseits erfreut es mein Herz und meine Seele.
Andererseits verfluche ich die heutige Zeit, in der die kulturelle Bildung der deutschen Geschichte und Kultur einzig aus dem Holocaust zu bestehen scheint.
Wer der unter 30-Jährigen deutschen(wie ich) hat schon eine Ahnung von seiner eigenen Kultur. – Johannes Günther

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Am Sonntag gab’s ein Adventskonzert, in einer ehrwürdigen Kapelle. Wie immer bei solchen Anlässen in jüngerer Vergangenheit, war die Atmosphäre gleich zu Beginn leicht verstörend. Es war nicht nur der Chor, von dem eine Aura ausging, die man bloß mit dem Schlagwort “Gutmensch” in Verbindung bringen kann. Vom Tisch vor einer Säule, wo die Programmhefte ausliegen, lag auch eine Zeitschrift von Don Bosco. Natürlich muss dort ein kleiner Mohammed auf der Titelseite sein.

“Flucht und dann?”

Umringt war er auf dem Bild, von zwei lächelnden Deutschen, die locker seine Großeltern sein könnten.

Es gab während des Konzerts diesen kurzen Moment, wo ich daran dachte, die Sprache während einer der Pausen, auf Auschwitz zu bringen. Das war jetzt falsch. Ich dachte natürlich nicht im Traum daran, da aufzustehen, um ein Theater zu machen. Im Gegenteil, nach der Vorstellung gab es brav die erbetene Spende.

Alleine die Vorstellung, was ich damit wohlmöglich auslösen würde, amüsierte mich allerdings.

Darauf möchte im Grunde hinaus.

Wenn ich so an meine Beiträge hier denke, oder an die von manch anderen Kameraden im Widerstand, so ist doch die Frage, wie solche Menschen reagierten, würde man sie direkt mit Themen und Aussagen konfrontieren, die im Netz rumgeistern?

Eines darf man bei aller verständlichen Wut, und auch bei dem begründetem Haß auf’s “System”, nicht vergessen: Diese “Gutmenschen” und Mitmenschen, meinen es oftmals auch wahrhaftig gut. Sie sind keine schlechten Menschen, nur weil sie nicht homophop, rassistisch, islamophob, antiamerikanisch oder sonstwas sind. Viele sind davon überzeugt richtig zu handeln, und einer wichtigen und höheren Sache zu dienen.

Ich spreche das vor allem deshalb an, weil aufällig viele BRDler ihre neugewonnen “Weisheiten” nutzen, um regelmäßig gehässig und überheblich über die eigenen Landsleute herzufallen.

12.12.2016:

Am vergangenen Samstag, versuchte sich ein Kandidat bei “Das Supertalent” an der Opernarie “E lucevan le stelle” (“Und es leuchteten die Sterne”) aus ‘Tosca’.

Wobei der Punkt für Chefjuror Bohlen bereits unerheblich war, da diese Arien, und ich zitiere, “irgendwie alle gleich” klingen.

Sollte sich jemand fragen, wo man die Abgestumpftheit des 21. Jahrhunderts in seiner häßlichsten Ausprägung finden kann, würde er bei den RTL Castingshows zumindest eine brauchbare Erklärung finden.

Bohlens Aussage vor dem Auftritt, kann man doch nur so verstehen, daß er ein Ahnungsloser ist, der zumindest von Opern nichts versteht. Wer sonst würde behaupten, es sei gleichgültig, welche Arie man singt, weil sie ohnehin alle “irgendwie gleich” klingen.

Irgendwie gleich sind sich auch Angela Merkel und Martin Schulz.

Dennoch sollte wohl ein oberflächlicher Blick ausreichen, im Fall einer Arie ein oberflächliches Gehör, um eben Unterschiede festzustellen.

Hier darf man sich nicht täuschen, immerhin verdient der Mann sehr viel Geld, weil er als kompetenter Musikproduzent gilt.

Der Gipfel der Unverfrorenheit war dann sein anschließendes Urteil, nachdem das Gesangstalent seine Aufführung dargeboten hatte. Nicht restlos überzeugt, meinte er, die Töne seien “gut” getroffen worden.

Soso.

Würde mich interessieren, wie er das einschätzen oder besser gesagt, beurteilen kann.

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Der gebürtige Franzose Adelbert von Chamisso, verlegte das von Hoffmann von Fallersleben stammende Gedicht “Morgen kommt der Weihnachtsmann”, ursprünglich in seinem ‘Deutschem Musenalmanach für das Jahr 1837’. Die typische Melodie dazu, stammt von dem französischen Lied “Ah! vous dirai-je, Maman”, zu dem Mozart Klaviervariationen vertonte.

11.12.2016:

Wäre interessant zu wissen, wie so etwas früher klang, als es noch gang und gäbe war, solche Lieder im Chor aufzuführen. Man hört dieser Aufnahme schon das künstliche Schmuckwerk an. Ist in diesem Fall für meinen Geschmack zulässig, für den guten Zweck, beziehungsweise das fulminant einmalige Hörerlebnis.

Wem es hier zu sehr weihnachtet, ja Herrschaftszeiten, wir haben den dritten Advent. Die schönste Zeit des Jahres ist schnell wieder vorbei.

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Les Anges dans nos campagnes (zahlreiche deutsche Übersetzungen, wie: „Hört der Engel helle Lieder“, „Hört ihr, wie die Engel singen“, „Engel auf den Feldern singen“, „Engel haben Himmelslieder“, „Engel bringen frohe Kunde“) ist ein französisches Weihnachtslied. Wikipedia

Gloria in excelsis Deo.

10.12.2016:

Mit einem schönen Gruß an alle, die sich Demokraten schimpfen:

*Verlorengegangenes Vertrauen ist schwer zurückzugewinnen, denn Vertrauen wächst nicht nach, wie ein Zehennagel.*Johannes Brahms

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*O ihr Menschen, die ihr mich für feindselig und misanthropisch haltet und erkläret, wie unrecht thut ihr mir…*Ludwig van Beethoven

09.12.2016:

Wenn Bundeskanzler Frau Merkel sich volksnah zeigt, dann sieht man sie an der Seite von Syrern, Afghanen oder afrikanischen Buschmännern lächeln. Damit steht diese Bundeskanzlerin repräsentativ für die elitären Globalisten, denen die Nationalstaaten Europas ein Dorn im Auge sind.

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Ludwig van Beethoven: Das Violinkonzert

Dieses zentrale Werk der Violinliteratur brauchte seine Zeit. Anfangs von vielen Geigern als “unspielbar” abgelehnt, fand es im Laufe des 19. Jahrhunderts seinen Weg in das Repertoire der Musikwelt und begeistert heute Kenner wie Liebhaber. Wie kaum ein anderes Konzert verbindet es hohe Virtuosität mit volksnaher Melodik und wird dadurch zu einem repräsentativen Werk Beethovens mittlerer Schaffensperiode.Magazin Klassik

Nikolaus Harnoncourt als Dirigent und Gidon Kremer als Sologeiger.

04.12.2016:

Hier tritt nach 18 Min. der Kriegsrat zusammen. Ein Bote bringt schlechte Kunde von den Grenzen des Landes. Barbarische Invasoren werden lästig, und alle Augen richten sich auf den Feldherr Radames. Der aber hat nicht vor, die allesamt hereinzubitten, um ihnen ein warmes Süppchen zu kochen. Er kann es kaum erwarten, gegen die Feinde losschlagen zu können, seine Gebete werden an der Stelle erhört, als Kriegsgeschrei ertönt und die Forderung erhoben wird, alle Invasoren auszurotten.

Heutzutage kann man die Probleme mit Invasoren natürlich viel friedlicher lösen. Dazu muss man nur Radames, ähm Verzeihung, meine natürlich Innenminister de Maizére dazu auffordern, bei den Abschiebungen verdammt nochmal ernst zu machen, und die Grenzen gegen Invasoren zu verteidigen.

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Den Tanz der Komödianten so Larifari anzugehen, wie es Viktor Borge zu tun pflegte, ist so gar nicht nach meinem Geschmack. Robert Casteels dirigiert dieses Stück viel besser. Ist ein Hochgenuss zu sehen, wie präzise er die Violinen anleitet, da wird kein Ton überdehnt oder beliebig interpretiert. Hinter dieser Aufführung steckt richtig viel Wucht und Schmackes dahinter, so wie es sein sollte.

02.12.2016:

MTV Unplugged mit Andreas Gabalier schwankt und verschwimmt zwischen klassischen Ansätzen und grellstem, popbuntem USrael-Stumpfsinn. Wie immer fällt mir auf, wie gekünstelt die Emotionen im Publikum bei solchen “Konzerten” wirken.

Vergiß die Heimat nie – wohlmöglich deshalb der Einstieg mit dem weltberühmten Donauwalzer.

Wie schlimm ist es bloß mit diesem demokratischen System gekommen, wie tief ist man gesunken, wenn selbst solche grundsätzlich systemkonform eingestellten Leute, mit ihrer Gesinnung und Haltung, den gesellschaftlichen Ausschluss befürchten müssen?

Die tiefen Gräben, die durch die Lagerhaltung erzeugt werden, erkennt man nicht immer direkt.

Das bringt mich zu den WoO. Das sind Werke ohne Opusnummer. Sollte man sich unbedingt merken, bei Beethoven scheint es sehr viele davon zu geben. Bei WoO 122 handelt es sich um ein Stück, von Beethoven sicherlich nicht “widerwillig” vertont, das glühenden Patriotismus zum Ausdruck bringt. Ganz wichtig, dieses Lied. Es gibt gute Gründe, warum kaum jemand solche “Hate-Speech” Texte mit dem genialen Meister der Wiener Romantik verbindet.

Kriegslied der Österreicher
Text: Josef Friedelberg (1781?-1800)

1. Ein großes deutsches Volk sind wir,
Sind mächtig und gerecht.
Ihr Franken, das bezweifelt ihr?
Ihr Franken kennt uns schlecht.
Denn unser Fürst ist gut,
Erhaben unser Mut!
Süß unsrer Trauben Blut
Und unsrer Weiber schön;
Wie kann’s uns besser gehn?

2. Wir streiten nicht für Ruhm und Sold,
Nur für des Friedens Glück!
Wir kehren, arm an fremden Gold,
Zu unserm Herd zurück.
Denn guten Bürgern nur
Blüht Segen der Natur
Auf Weinberg, Wald und Flur.
Gerecht ist unser Krieg;
Uns, uns gehört der Sieg!

3. Mit Piken, Sensen und Geschoß
Eilt Klein und Groß herbei!
Fürs Vaterland! Stimmt, klein und groß,
Stimmt an das Feldgeschrei!
Da stehn wir unverwandt
Für Haus und Hof und Land
Mit Waffen in der Hand
Und schlagen mutig drein,
Wie viel auch ihrer sein!

4. Mann, Weib und Kind in Österreich
Fühlt tief den eignen Wert.
Nie, Franken, werden wir von euch
Besieget, nie betört.
Denn unser Fürst ist gut,
Erhaben unser Mut!
Süß unsrer Trauben Blut
Und unsrer Weiber schön;
Wie kann’s uns besser gehn?