Ein Hausmittel gegen Systempropaganda

Als die Journalisten der kanzleramtsnahen Leitmedien in Chemnitz vor einigen Wochen den Bürgerprotest gegen Ausländerkriminalität verdammten, zogen sie alle Register der Systempropaganda. Um eine große Masse an Gegendemonstranten zu mobilisieren, sah sich das Establishment anschließend gezwungen, auf Mittel der Unterhaltung zurückzugreifen.

„Wir sind mehr“

Unter dem Motto „Wir sind mehr“, kamen angeblich über 65.000 Menschen aus ganz Deutschland zusammen, hauptsächlich junge Leute. Mit anderen Worten: Der Staat selbst sorgte für „Zusammenrottungen“. Damit möglichst viele zur Musik von Bands wie Kraftklub, Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet oder K.I.Z. abfeiern, war das Konzert natürlich gratis. Mehrere Unternehmen und Privatpersonen verschenkten sogar Fahrkarten, außerdem gab es überall Werbung im Mainstream. Absicht war es laut dem politisch-korrekten Sprachgebrauch, ein „Zeichen der Zivilgesellschaft gegen Hass, Hetze und Gewalt“ setzen.

Das ist BRD-Neusprech, während man friedlich demonstrierenden Bürgern unterstellt, rassistisch und fremdenfeindlich zu sein. Mehr als alles andere, diente dieses Konzert jedoch der Bundesregierung zur Unterdrückung des Widerstands gegen ihre kriminelle Umvolkungspolitik.

K.I.Z

Diese Art von Systempropaganda als abgeschmackt zu bezeichnen, wäre sehr gnädig formuliert. Und man muß sich nur einmal ansehen, welches Gedankengut auf diesem Konzert lautstark propagiert wurde.

„Und der Hass – Der steigt!“

„Ich mach Mousse aus deiner Fresse, Boom verrecke, wenn ich den Polenböller in deine Kapuze stecke. Die halbe Schule war querschnittsgelähmt von mei’n Nackenklatschern, meine Hausaufgaben mussten irgendwelche deutschen Spasten machen.“ – K.I.Z, „Ein Affe und ein Pferd“

Bei diesem Zitat handelt es sich nicht etwa um die Aussagen von sogenannten Rechtsextremen, auch nicht um Haß, Hetze oder Gewalt. So lauten Textzeilen der Rapgruppe K.I.Z., und das Publikum vor Ort geriet bei diesen Passagen ebenso verzückt in Ekstase, wie bei den Liedern von Feine Sahne Fischfilet, wo es beispielsweise heißt:

„Und der Hass – Der steigt! Und unsere Wut – Sie treibt! Unsere Herzen brennen, unsere Herzen brennen! Verweis mich aus der Stadt, ich scheiß drauf was du sagst. Wer kein Rückgrat hat, der wird vereidigt auf den Staat. Lieber Hartz 4 beziehn, im Bett bis um 4 liegen, Bier trinken, Weed dealen, Speed ziehn, als Geld im Staatdienst verdienen.“ – Feine Sahne Fischfilet, „Wut“

Der Kampf gegen Rechts

War es früher noch üblich, Lichterketten gegen Rechts zu bilden, und gemeinsam „Kumbaya, my Lord“ zu singen, scheint den sogenannten Gutmenschen heutzutage gar nichts mehr peinlich zu sein.

Feine Sahne Fischfilet

Als unbedarfter Bürger könnte man vermuten, daß wenigstens die Regierenden, die scheußlichen Texte von K.I.Z und Feine Sahne Fischfilet verurteilen. Stichwort: Rechtsstaat. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Abgesegnet wurden die Musiker vom Bundespräsidenten höchstpersönlich. Frank-Walter Steinmeier machte nicht nur Werbung für das Konzert, schließlich ging er sogar noch einen Schritt weiter und behauptete:

„Sie können sich darauf verlassen, dass ich mich immer auf die Seite derjenigen stelle, die sich für die demokratischen Grundlagen dieses Staates einsetzen.“ Frank-Walter Steinmeier 

Damit gab der Bundespräsident jedem Bürger dieses Landes ein glasklaren Hinweis darauf, worum es sich bei den „demokratischen Grundlagen“ handelt. Noch Fragen? Unbestreitbar wurde bei diesem Konzert in Chemnitz Systempropaganda betrieben, vermutlich nicht anders als damals unter Hitler und Joseph Goebbels mit UFA, Veit Harlan, Zarah Leander, Marika Rökk und Hans Albers.

Frank-Walter Steinmeier

Man sollte sich also gründlich überlegen, ob es eine gute Idee ist, weiterhin Hollywood, Fernsehen, Rock, Pop und Rap – selbst wenn es noch so freiheitsliebend und alle Konventionen sprengend erscheint – stumpfsinnig in sich hineinzufressen. Zur Unterhaltung wird immer eine Dosis Gift verabreicht.

Hausmittel gegen Systempropaganda

Um dieser demokratischen Systempropaganda nicht hilflos ausgeliefert zu sein, muß man für sich selbst ein Gegengewicht schaffen. Man benötigt ein Antidot. Und sollte zumindest wissen, daß es neben dem üblichen Schrott aus den USA noch etwas anderes gibt. Bach, Mozart, Beethoven, Haydn, darüber hinaus Verdi, Puccini, Schubert, Wagner, Chopin oder Rameau: Von diesen Komponisten sollte man gehört haben, und wissen, daß ihre Werke Europas Einzigartigkeit begründen.

Es geht also darum, sich ein brauchbares kulturelles Fundament zu verschaffen. Das kann selbstverständlich noch sehr viele Dinge mehr beinhalten: Literatur, Schauspiel, außerdem bildende Kunst, Malerei und Architektur. Goethe lesen und „Fack ju Merkel“ zu denken, ist in jedem Fall besser als Merkel folgen und „Fack ju Göhte“ zu gucken. Es ist lohnenswert, sich mit Jean Paul und seiner grammatischen Untersuchung der deutschen Sprache zu beschäftigen. Dasselbe gilt für Gedichte von Schiller und so weiter. Was für Denkmäler stehen in den Straßen unserer Städte, und was gibt es in den Heimatmuseen zu sehen? Wenn man sich Sachen aus dem alten Europa aneignet, hat man rasch eine solide Hausapotheke zur Hand. Damit lässt sich jederzeit das Gift der Systempropaganda abführen, sollte man mal zu viel davon verköstigt haben.

Die Auswahl der Informationsquellen

Das wäre die eine Seite, mit der man geistig und seelisch die nötige Distanz zum allgemeinen Wahnsinn im Irrenhaus Deutschland wahren kann. Im Idealfall ergänzt man diese Seite durch Informationsquellen, die zur USA und ihrer weltbeglückenden „Democracy“ in einem kritischen Verhältnis stehen. Webseiten, die Anstoß am Imperialismus der Amerikaner nehmen, und demgemäß wissen, welche Rolle der BRD zukommt.

Dieser Aufruf richtet sich in erster Linie an Menschen, denen unterdessen klar wurde, daß in unserem Land etwas mächtig faul ist. Er richtet sich an Mitbürger, die es satt haben, sich von einer volksfeindlich gesinnten Staatsmacht willkürlich manipulieren zu lassen. Allen, die indes der Meinung sind, im besten Deutschland zu leben, das wir je hatten, ist die Art von Unterhaltung zu gönnen, die von Steinmeier und Co. als demokratieverteidigend ins Feld geführt wurde.

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