Die Verdrängung der Kunstmusik

Den größten Komponisten der Geschichte, war eine tiefe Verbundenheit zu ihrer Heimat gemeinsam.  Angefangen von Claudio Monteverdi, Jean-Baptiste Lully, Francois Couperin, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert über…

Edvard Grieg, Peter Tschaikowski, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Friedrich Smetana, Richard Wagner, Johannes Brahms, hin zu Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Jean Sibelius, Richard Strauss und Giuseppe Verdi.

Heimat als Lebenselixier

Für jeden dieser großen und einzigartigen Töneschöpfer der europäischen Kunstmusik, stand das eigene Vaterland, die eigene Kultur, stets an erster Stelle vor allen anderen.

Viele von ihnen waren Nationalisten, maßgeblich daran beteiligt, das Nationalbewusstsein in ihren Völkern zu entfachen oder zu vertiefen.

Nationalismus als Selbstverständlichkeit

Was zu Lebzeiten der größten Komponisten Europas eine Selbstverständlichkeit war, will man uns Deutschen und Europäern heutzutage madig machen und schlecht reden. Vor allem einen deutschen Nationalismus darf es nie wieder geben, betont man unaufhörlich. Heimatliebe und völkisches Denken werden ohne Skrupel von Politikern und Journalisten diskreditiert. Das geschieht täglich, variiert und auf allen Sendern. Die öffentliche Meinung wird durch eine Propaganda dominiert, die sowohl antivölkisch, als auch antieuropäisch ist.

Jene Bürger, die vom völkischen Denken nicht lassen wollen, werden als Ewiggestrige bezeichnet, als dumme, ungebildete und rückwärtsgewandte  Menschen verunglimpft. Wer das deutsche Volk in seinen Reden positiv besetzen will, ist “Rechtsextrem”. Im schlimmsten Fall wird man als “Nazi” gebrandmarkt, was den sozialen Tod durch Ausgrenzung zur Folge hat.

Weltbürger und Kosmopoliten

Das Tollste an dieser Geschichte, die Intellektuellen, Weltbürger, Kosmopoliten und Gutmenschen, schämen sich nicht, die von mir oben aufgeführten Komponisten nach wie vor zu verehren und zu bewundern. Ständig versucht man, sie für die eigene Sache zu vereinnahmen. Als ob Mozart oder Beethoven Vorreiter einer neuen Weltordnung waren, die in einem Weltstaat und internationaler Governance enden soll.

Noch schlimmer, die Linksliberalen verwehren sich dagegen, daß unsereins sich auf Haydn und Co. beruft, wenn wir für ein Europa der Vaterländer plädieren. Die Vorstellung, daß “Nazis” in ihre kulturelle Domäne der Demokratie einbrechen, bringt sie um den Schlaf.

Die Verdrängung der Kunstmusik

Da ist es von Vorteil, daß soviele umerzogene Deutsche weiter Pop, Heavy, Rap, Independent, Techno oder Rockmusik hören und die einzigartige Kunstmusik aus dem alten Europa links liegen lassen.

Es wäre ein Alptraum für die Apologeten der NWO, für Freimaurer und Satanisten, wenn sich die autochthonen Europäer wieder mit ihrem eigenen Kulturgut beschäftigten; für die Deutschen gilt das erst recht. Würde sich das Volk wieder mit dem alten Europa identifizieren, bräche die kulturelle Hegemonie des jetzigen ‘Establishments’ aller Voraussicht nach zusammen.

Die meisten Deutschen sind davon überzeugt, daß sie ihrem “freien Willen” nach angloamerikanische Rock- oder Popmusik hören und europäische Kunstmusik verschmähen. Den Gedanken, daß dahinter eine gezielte Manipulation stecken könnte, werden sie bestreiten. Schließlich hat jeder seinen eigenen “Geschmack” was Musik betrifft.

In Wahrheit war es geplant, die Vorherrschaft der deutschen Musik zurückdrängen. Auf die Kunstmusik hatte man es besonders abgesehen. Dennoch behaupten die Bundeseutschen, daß es sich dabei um einen natürlichen Prozess handelt, wenn man sie mit diesen bedenklichen Tatsachen konfrontiert.

Deutsche Leitkultur Musik?

Wer behauptet, angloamerikanische Populärmusik habe sich natürlich durchgesetzt, widerspricht der demokratischen Wissenschaft:

Albrecht Riethmüller (Hg.), Deutsche Leitkultur Musik? Zur
Musikgeschichte nach dem Holocaust, Stuttgart: Franz Steiner,
2006, ISBN 3-515-8974-8
Rezension von Hartmut Möller

Das Musikleben während der Zeit des Nationalsozialismus und in den Jahren nach 1945 war Thema zweier Konferenzen in Zusammenarbeit des Seminars für Musikwissenschaft der Freien Universität Berlin und des Canadian Centre for German and European Studies der York University in Toronto. Die Beiträge der ersten Tagung in Toronto sind bereits unter dem Titel Music and Nazism, hg. von Albrecht Riethmüller und Michael H. Kater, Laaber 2/2004, erschienen, die Beiträge der zweiten Tagung, die 2002 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Berlin stattfand, sind in dem vorliegenden Band versammelt.

[…]

Wie ergiebig die Analyse von Filmen für die Erschließung vom Wandel der Mentalitäten und kulturellen Orientierungen in der Nachkriegszeit sein kann, macht in differenzierter Weise Guido Heldt deutlich ( Hallo Fräulein! Amerikanische Popularmusik im westdeutschen Nachkriegsfilm , 199ff). Dieser Film aus dem Jahr 1949 ist einer der ersten deutschen Nachkriegsfilme, die Musik zu ihrem Thema machen. Heldt zeigt, wie dieser Film auf verschiedenen Ebenen deutlich von seiner Zeit, der Übergangszeit von der unmittelbaren Nachkriegszeit in die Frühgeschichte der BRD, handelt, angefangen mit dem Thema des Fraternisierungsverbots , das von Juli 1945 bis Anfang 1947 (Aufhebung des Heiratsverbots) kontinuierlich gelockert wurde. In allegorischer Simplizität müssen in einer gattungstypischen audition scene deutsche Musikerinnen ihre Musikalität gegenüber einem Amerikaner nachweisen.

Heldts Deutung: Amerika bringt die neue musikalische Leitkultur
ins Land und nach ganz Westeuropa:
http://www.fzmw.de veröffentlicht am 9 August 2009

“Gerade die Tatsache, dass Unterhaltungsmusik amerikanischer Provenienz nun als
Ausweis von Musikalität genutzt wird und Kunstmusik gar nicht mehr vorkommt, kann
als radikale Absage an traditionelle deutsche Musikalitätskonstruktionen verstanden
werden.” (204)

Vorgeführt wird gleichzeitig auch Opportunismus als Gebot der Stunde: die Showfräuleins präsentieren sich als Adepten der amerikanischen Musik, nur das Lied Sur le pont d Avignon wird der neuen musikalischen Hegemonie der USA entgegengestellt, auch dies aber im zeitgemäßen Swing-Arrangement. Fröhlicher Internationalismus dann auch auf einer Premierenparty, wo zu selbstgespielten Folkloreparodien getanzt wird, eine wilde Mischung aus Mexikanischem, Ungarischem und Bayerischem. Ein Musikfilm wie dieser führt eine konsensfähige Modernisierung deutscher Musikalität und Mentalität vor, er antwortet auf psychische und mentale Bedürfnisse der Nachkriegsdeutschen, verbunden mit den genretypischen Plots des Musikfilms.[…]

– im Bereich der Popularmusik könnte es im westlichen Nachkriegsdeutschland zur
Absage an traditionelle deutsche Musikkonzepte und zur Ablösung durch eine neue
amerikanische Leitkultur kommen, zunächst integrierend, dann schroff abgrenzend
(Heldt)

Fazit:

Man kann also festhalten, daß es seitens der Alliierten und Besatzer gewünscht war, der deutschen Kultur zu schaden. Daraus ergibt sich für Coriolan umso mehr die Pflicht, die Verhältnisse gerade zu biegen:

„Kontrakultur heißt: Literatur, Musik und Kultur für neurechte Metapolitik fruchtbar zu machen.“

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Quellen:

http://www.european-musicology.eu/assets/Volumes/2009/20092.pdf

http://www.european-musicology.eu/

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