Die BRD nach der Wahl

Zwei Wochen sind seit der Bundestagswahl vergangen, das deutsche Volk hat gewählt. Und was sich bereits vor dem demokratischen Hochamt abzeichnete, tritt nun offen zu Tage,  der blanke Haß gegen die AfD und ihre Wählerschaft…

Die BRD nach der Wahl

Kaum flimmerte die erste Hochrechnung am Abend des 24. September 2017 über die Bildschirme der Nation, brach im Lager der sogenannten Demokraten, ganz besonders bei der SPD, der abzusehende Katzenjammer aus. Leitmedien, wie ARD, ZDF, die BILD, oder Der SPIEGEL, ließen zwar in den letzten Tagen vor der Wahl nichts unversucht, um der AfD noch irgendwie zu schaden. Dennoch konnte der Einzug der “Alternative für Deutschland” in den Bundestag nicht verhindert werden.

Ganz besonders für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, die laut den eigenen Rundfunk-Verträgen dazu verpflichtet sind, objektiv zu berichten, ist dies ein Offenbarungseid. Er beweist, daß es den Damen und Herren Intendanten weitaus mehr um Volkserziehung und Gehirnwäsche geht, als um seriöse und ausgewogene Berichterstattung.

Keine Überraschungen

Indes dürften aufgeklärte Beobachter über die propagandistische Taktik bei ARD&Co. nicht allzu sehr verwundert gewesen sein. Allenfalls sollte man, wie bei Coriolan, eine Bestätigung der eigenen Erwartungen über die Programmatik des sogenannten “Mainstreams” erhalten haben.

Auch das Wahlergebnis bot keine Überraschungen, mehr oder weniger, konnte man den neuen Bundestag genauso erwarten, wie er letztlich zustande kam. Inwiefern die mannigfaltige Manipulation und die Eingriffe in die politische Willensbildung für dieses Resultat verantwortlich zeichnen, sei dahingestellt, denn mit dem amtlichen Endergebnis muß letztlich gerechnet werden.

Endergebnis:

Damit ziehen also sechs demokratische Parteien in den neuen Bundestag ein, wobei eine Partei darunter als völkisch-nationalistisch verrufen ist, der Traum eines jeden Weimarer-Republik-Nostalgikers. Die zweitstärkste Fraktion im Land, der auch Coriolan angehört, sind mittlerweile schon die Nichtwähler.

Eine Tatsache, die bisher nur wenige Zeitgenossen auf dem Schirm haben.

Jamaika-Koalition

Selbst die AfD konnte also die “Politikverdrossenheit” nur wenig eindämmen. Die SPD verkündete noch am Wahlabend, auf die Oppostionsbank wechseln zu wollen, wofür sie harsche Kritik einsteckte. So bietet sich unter dem Strich nur noch eine Koaltion aus CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen an. Dahinter verbirgt sich der Begriff “Jamaika”, und für ein bestimmtes Klientel in der BRD, das Kiffen, Raggae und Rastafari als “Lifestyle” bevorzugt, dürfte das Paradies in greifbarer Nähe sein:

(Lindner, Merkel, Özdemir. Fotomontage bei Twitter)

Die wichtigste Erkenntnis aus dem ganzen Schlamassel lautet: Die Volksparteien und insbesondere Angela Merkel sind allen Unkenrufen zum Trotz bestätigt worden. Mögen die Verluste bei den früheren “Volksparteien” auch noch so erheblich sein, bezwungen ist der Altparteien-Filz noch lange nicht.

Schützenhilfe durch die Medien

Denn statt nun die AfD mit offenen Armen zu empfangen, ging man sofort zum Gegenangriff über. Dabei wird gelogen, daß sich die Balken biegen. Coriolan-Lesern, die nicht in der Lage sind, das Flunkern eines Christian Lindners rauszuhören, wenn er davon spricht, die AfD “inhaltlich stellen” zu wollen, sei dringendst ein Schnellkurs in Menschenkenntnis empfohlen. Wie gewöhnlich nur astreine, auswendig gelernte Propagandafloskeln, die der FDP-Posterboy bei der “Berliner Schlussrunde” gegen die AfD verwendete.

Die mitunter bemerkenswerteste Frage des Wahlabends kam indes von dem ARD-Chefredakteur Rainald Becker, der bange in Richtung der AfD fragte, ob die Partei sich an die bisherigen Spielregeln halten wird. Genauso gut hätte dieser skrupellose Berufslügner und Propagandist, das ist mein Ernst, auch fragen können, ob die AfD bereit ist, das deutsche Volk zu verraten und zu verkaufen. Darauf wollte der ARD-Propagandachef nämlich hinaus.

Wider die Normalisierung!

Wie an anderer Stelle  bei Coriolan betont, handelt es sich bei den typisch-demokratischen Berufspolitikern in der Regel um Maskenträger und Falschspieler, deren Aussagen nicht mehr Gewicht haben als ein Blatt Hochglanzpapier. Das gilt sogleich und im selben Maß für die etablierte Schmieren-Journaille, bei der das Niveau von Tag zu Tag mehr sinkt.

Wie man sich die Haltung der Systemparteien gegenüber einer echten Opposition vorstellen kann, brachte die lupenreine Demokrat*in Christine Buchholz, verteidigungspolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag, in einem Gastbeitrag bei “nd“, der sozialistischen Hauszeitung der PDL ( Partei Die Linke) deutlich zum Ausdruck:

 

»Wir betreiben eine klare politische und organisatorische Abgrenzung gegenüber der AfD. Wir werden z. B. in Parlamenten (…) keine gemeinsamen Anträge einreichen, wir werden konsequent gegen Anträge der AfD stimmen, keine gemeinsamen Erklärungen abgeben, keine Unterstützung in Personalangelegenheiten gewähren oder annehmen. Dort, wo jedoch der Kern parlamentarisch-demokratischer Arbeit durch eine strikte Abgrenzung zur AfD blockiert werden würde, sind zu begründende Ausnahmen denkbar, wenn sie a. zur Aufrechterhaltung der Arbeit des Parlamentes nötig und b. nicht zu einer Stärkung der AfD führen. Wir werden für einen Kurs der strikten Abgrenzung, der im Idealfall in einer politischen Isolierung der AfD endet, bei anderen Fraktionen, Parteien, Stiftungen, Organisationen und in der Öffentlichkeit werben.«

Unverständnis bei den AfD-Wählern

Bedauerlicherweise zeigen sich viele AfD-Wähler und Unterstützer nicht ausreichend vorbereitet auf die Situation nach der Wahl. Speziell in der ersten Woche nach dem Urnengang, war die Verblüffung mit den Händen zu greifen. Von der großspurigen Ankündiung eines Herrn Gauland, der die Bundesregierung jagen wollte, war leider nicht mehr viel im Lande zu spüren. Hier eine Reihe von Kommentaren zur Sache; der Leser wird gebeten, sich zu fragen, wer von wem gejagt wird:

<<“@ZDFheute das interessiert das ZDF nicht denen gehts nur um Hetze gegen AfD!!!!

— fritz-klaus (@fritzklaus1909) 3. Oktober 2017″>>

 

<<“Ich bin Westdeutscher, habe einen tollen Beruf und es geht mir persönlich sehr gut. Depressionen habe ich auch nicht. Und ich wähle #AfD. 🤔https://t.co/H6OtpLqIKC

— Markus Roscher (@lawyerberlin) 3. Oktober 2017″>>

 

<<Brauch sich keiner mehr für seine (Ur)Großeltern schämen,wir sind dabei, trotz bekannter Vergangenheit,der Geschichte die Krone aufzusetzen, pic.twitter.com/kUV6Nmes5w

— HeinrichKrug (@Heinrich_Krug) 6. Oktober 2017 >>  

Bildquellen:

Twitter

https://bundestagswahl-2017.com/wp-content

Wikipedia/commons

1 Kommentar

  1. Die AfD muß sich im Parlament bewähren. Das wird eine wahre Feuerprobe! Überlebt sie das, zerbricht sie nicht, so geht sie wie gehärteter Stahl aus dieser Probe hervor. Mehr kann man von diesen 4 Jahren nicht erwarten. Danach aber, danach – ist alles möglich!

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